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James Bond auch beim nächsten Film im Aston Martin DBS
C. Brinkmann, 12.12.2007
James Bond, der legendäre britische Geheimagent mit der Nummer 007, bleibt der Edel-Marke Aston Martin treu und fährt beim nächsten 007-Film mit dem Arbeitstitel „Bond 22“, der im November 2008 im Kino starten soll, erneut den DBS. Der reine Zweisitzer - zwischen dem eleganten DB9 und der Rennversion DBR9 angesiedelt - fungierte bereits im letzten James Bond-Film „Casino Royale“ als Dienstfahrzeug von James Bond.
Erneut wird Daniel Craig als Geheimagent mit der Lizenz zum Töten hinter dem Steuer des Aston Martin DBS Platz nehmen. Unter der Motorhaube des DBS schlägt ein 6,0 Liter großer V12-Motor mit 517 PS bei 6.500 U/min. Das maximale Drehmoment von 570 Nm liegt bei 5.750 U/min an. Mit dieser Kraftquelle ausgestattet, sprintet der DBS in 4,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und beendet seinen Vortrieb erst bei 302 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles 6-Gang-Getriebe, während ein Differential die Power besser auf die Straße überträgt. Das Leistungsgewicht beträgt beachtliche 3,28 kg/PS.
Und sind wir mal ehrlich: Am besten passt einfach ein Aston Martin zu James Bond. Seine erste automobile Hauptrolle im Dienste der Majestät erhielt Aston Martin damals mit dem DB5 im Film „Goldfinger“. Das Fahrzeug des Geheimagenten verfügte u. a. über Schleudersitze und Raketen. In „Feuerball“ (1965), „Golden Eye“ (1995) und „Der Morgen stirbt nie“ (1997) folgten weitere Auftritte des DB5. Im „Der Hauch des Todes“ fuhr 007 im Jahre 1987 als Dienstwagen einen Aston Martin DBS V8 Vantage. Im James Bond-Film „Stirb an einem anderen Tag“ (2002) setzten die Macher mit dem V12 Vanquish, gefolgt von „Casino Royale“ (2006) mit dem DBS erneut auf Aston Martin
An die anderen offiziellen Dienstwagen wird sich vermutlich nicht jeder sofort erinnern können: Toyota 2000 GT in „Man lebt nur zweimal“ (1967), Lotus Esprit in „Der Spion, der mich liebte“ (1977) und Lotus Esprit Turbo in „In tödlicher Mission“ (1981). Dann folgte eine Ära von BMW mit dem Z3 in „Golden Eye“ (1995), dem 750iL in „Der Morgen stirbt nie“ (1997) und dem Z8 in „Die Welt ist nicht genug“ (1999). Nach wie vor können sich damit lediglich vier Marken rühmen, James Bond einen offiziellen Dienstwagen gestellt zu haben: Aston Martin, BMW, Lotus und Toyota.
Selbstverständlich sieht man 007 auch in anderen Autos fahren, wobei es sich jedoch nicht um die offiziellen Dienstwagen handelt. Dazu zählen unter anderem diese Wagen: Sunbeam Alphine Series 5 (1962 „James Bond jagt Dr. No“), Bentley Mark IV (1963 „Liebesgrüße aus Moskau“), Ford Mustang Mach 1 (1971 „Diamantenfieber“), AMC Hornet Hatchback (1974 „Der Mann mit dem goldenen Colt“), Citroen 2CV (1981 „In tödlicher Mission“), Alfa Romeo GTV und Mercedes-Benz 250 SE (1983 „Octopussy“), Renault 11 Taxi und ein Rolls Royce aus dem Jahre 1962 (1985 „Im Angesicht des Todes“) sowie ein Ford Fairlane (2002 „Stirb an einem anderen Tag“).
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