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Kia Sorento 2010: Mit neuem Design und Kraft in die Zukunft
C. Brinkmann, 06.10.2009
Fahrwerk: Komfortabel auf der Straße, souverän im Gelände
Das Fahrwerk ist relativ straff abgestimmt, um einen hohen Onroad-Fahrgenuss und ein gutes Lenkgefühl zu bieten. Bei der kompakten Vorderradaufhängung kommen McPherson-Federbeine zum Einsatz (Vorgängermodell hatte Dreiecksquerlenker), die Einzelradaufhängung hinten arbeitet mit einer Mehrlenkerachse (Vorgängermodell besaß eine Starrachse).
Großen Wert legte Kia ferner auf die Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen. Das Resultat der vielen Maßnahmen in diesem Bereich ist ein Leerlauf-Geräuschpegel von 38 dB beim Benziner und 44 dB beim Diesel. Bei einer Geschwindigkeit von 110 Stundenkilometern erreicht der Geräuschpegel im Innenraum lediglich 64 dB.
Neben einem hohen Straßenfahrkomfort ist der neue Kia-SUV auch für Ausflüge ins Gelände gut gerüstet. Die Bodenfreiheit beträgt 184 Millimeter, der vordere Böschungswinkel 25,1 Grad, der hintere 23,1 Grad und der Rampenwinkel 17,1 Grad. Zum präzisen Handling trägt die geschwindigkeitsabhängige, hydraulische Servolenkung bei, zum leichten Manövrieren der kleine Wendekreis von 10,88 Metern (Vorgängermodell 12,00 Meter).
Interieur: Geräumig und variabel
Der neue Kia Sorento ist in den drei Ausführungen „Attract“, „Vision“ und „Spirit“ erhältlich und besitzt ein geräumiges Interieur. Die A-Säulen und das Armaturenbrett sind weit vorn positioniert, die Heckklappe wurde zurückgesetzt, während die Sitze der ersten beiden Reihen ein platzsparendes Design aufweisen. So konnten die Macher Raum schaffen für eine dritte Sitzreihe (optional ab „Vision“), durch die der neue Sorento zum Siebensitzer wird. Die zweifach klappbaren Außensitze der zweiten Reihe sorgen für einen bequemen Zugang zu den hinteren Plätzen.
Im sportlich-eleganten Cockpit findet der Fahrer ein griffiges, gepolstertes Vierspeichenlenkrad und eine klar gegliederte Instrumenteneinheit in Röhren-Optik. Ein höhenverstellbarer Fahrersitz und Bordcomputer gehören zum Standard, ab der Version „Vision“ sind Lenkrad und Schaltknauf mit Leder bezogen. Zu den weiteren Details zählen unter anderem Aluminium-Pedale, Aluminium-Optik an Armaturenbrett und Türen, beleuchtete Einstiegsleisten, ein elektrisch einstellbarer Fahrersitz und eine Solarglas-Frontscheibe (alle Elemente Serie in „Spirit“, optional für „Vision“). Neben den serienmäßigen schwarzen Stoffsitzen offeriert Kia optional schwarze Teilledersitze ab „Vision“.
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