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Mini John Cooper Works: Die giftige High-Performance-Variante
C. Brinkmann, 25.02.2008
Der Mini John Cooper Works weckt auch abseits der Rennstrecke Leidenschaft für den Motorsport. Im August 2008 kommt das neue Modell nach Deutschland - gemeinsam mit dem Mini John Cooper Works Clubman. Diese Varianten, deren Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon (06.03.2008 - 16.03.2008) stattfindet, sind die beiden ersten Modelle, die Mini nach dem Erwerb der Namensrechte unter der eigenen Marke „Mini John Cooper Works“ einführt. Der Mini John Cooper Works soll in Deutschland 27.700 Euro kosten, die Clubman-Variante 29.500 Euro.
Performance auf Premium-Niveau
Zu den Highlights aus dem John Cooper Works-Zubehörprogramm gehören das Aerodynamikpaket und das Sportfahrwerk mit rot lackierten Federn für den MINI John Cooper Works sowie die gelochten Bremsscheiben und die Heckspoiler für beide Modellversionen. Außerdem werden eine Domstrebe für den Motorraum, Spiegelkappen in Carbon-Ausführung und die als Side Scuttles bezeichneten Einfassungen der Seitenblinker mit sportiver Gitterstruktur angeboten. Mit den John Cooper Works Performance-Komponenten kann man den Charakter der beiden neuen Modelle noch intensiver betonen und optisch hervorheben.
Die Formel für mehr Fahrspaß: Mehr Luft, mehr Kraft, mehr Drehmoment
Unter den Motorhauben der beiden neuen Sportler schlägt das Herz eines Rennfahrzeugs. Der 1,6 Liter große Vierzylinder-Motor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung leistet 211 PS bei 6.000 U/min und entwickelt schon bei 1.850 U/min ein maximales Drehmoment von 260 Nm, das sich per Overboost kurzeitig sogar auf 280 Nm steigern lässt. Das Triebwerk basiert auf dem Motor des im auf der Rennstrecke zum Einsatz kommenden Mini John Cooper Works Challenge. Dieses Kraftpaket beschleunigt den Mini John Cooper Works in 6,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, den Clubman in 6,8 Sekunden. Beide erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 238 km/h.
Die Leistungssteigerung gegenüber dem Motor des Mini Cooper S erfolgt insbesondere durch eine optimierte Zu- und Abfuhr von Luft sowie durch eine Anpassung des Turboladers. Luftfilter, Luftmassenmesser, Abgasanlage und Katalysator wurden modifiziert, um eine leistungsfördernde Entdrosselung auf der Ansaug- und auf der Abgasseite zu erzielen. Diese macht sich auch in einem modellspezifischen Motorsound bemerkbar. Durch die Anpassung der Abgasanlage lässt sich eine erhebliche Verringerung des Gegendrucks realisiert.
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