Opel Meriva: Der Neue hat was von Rolls-Royce
C. Brinkmann, 07.01.2010
Mit zahlreichen kreativen Lösungen soll der neue Opel Meriva einen Meilenstein zum Thema flexible Innenraumnutzung setzen, um sich weiterhin erfolgreich als Flexibilitäts-Riese mit kompakten Abmessungen zu behaupten. Ihre Weltpremiere feiert die zweite Generation des Mini-Vans auf dem Genfer Automobilsalon (04.03.2010 - 14.03.2010) und hat sogar eine Gemeinsamkeit mit den aktuellen Rolls-Royce-Modellen: die außen bzw. vorne und hinten angeschlagenen Türen. Der Verkaufsstart soll im Frühsommer 2010 beginnen.
Monocab mit neuer Opel-Formensprache
Wie der Opel Insignia und der neue Opel Astra verkörpert auch der Meriva innen wie außen die neue Formensprache von Opel: hohe Qualität aus der Verbindung von skulpturhaftem Design. Die Macher realisierten eine Monocab-Karosserie, also eine Karosserielinie ohne optisch klar abgesetzten Motor- und Kofferraum, die zugleich dynamisch und elegant wirkt. Der hinten abgesenkte Dachschwung unterstreicht zusammen mit der charakteristischen sichelförmigen Sicke in der Seitengrafik und der eigenständigen hinteren Fensterwellenlinie den frischen und markanten Auftritt.
Mit einem gegenüber dem Vorgänger längeren Radstand sowie einer deutlich breiteren Spurweite vorne wie hinten verbessert der neuen Meriva nicht nur die Handling-Eigenschaften und den Fahrkomfort. In Verbindung mit seiner hochwertigen Ausgestaltung rückt er im Van-Segment auf ein sichtbar höheres Niveau.
Die Antriebspalette umfasst effiziente Motoren mit einer Leistung von 75 PS bis 140 PS. Zusätzlich plant Opel eine besonders verbrauchsgünstige und umweltfreundliche ecoFlex-Version.
Aufbruch in ein neues Türen-Zeitalter
Eine neue Dimension des Fond-Einstiegs öffnet der Meriva mit dem FlexDoor-Konzept. Dessen hinten angeschlagene und vollwertige Türen lassen sich unabhängig von den Vordertüren öffnen. Für die sichere Verriegelung ist also keine Überlappung durch die Vordertüren erforderlich. Möglich macht dies eine klassische B-Säule, die gleichzeitig die Karosseriesteifigkeit und den Seitenaufprallschutz erhöht.
Das FlexDoor-Konzept erleichtert den Ein- und Ausstieg der Fond-Passagiere deutlich. Dazu tragen ebenfalls die innen an der B-Säule angebrachten Haltegriffe bei. Die hinten angeschlagenen Türen bieten darüber hinaus für die Beine mehr Bewegungsfreiheit entlang der B-Säule. Auch Fahrer und Beifahrer profitieren vom FlexDoor-Konzept: Sie besitzen einen ergonomischen und schnelleren Zugang zum Fond, um dort beispielsweise eine Jacke, eine Aktentasche oder einen Regenschirm abzulegen. Alle vier Türen lassen sich bis zu einem Winkel von 84 Grad öffnen, während bei konventionellen Türen 68 bis 70 Grad Standard sind.
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