Auto-Sportwagen News
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Spyker C8 Aileron: Der neue Turbinen-Sportwagen
C. Brinkmann, 18.03.2009
Am Heck nutzt Spyker für die vier runden Rückleuchten ebenfalls LED-Technologie. Um die Funktionalität zu steigern, modifizierte Spyker den Heckdiffusor gegenüber dem Prototypen deutlich mit dem im Motorsport gesammelten Erfahrungen und setzte unter den Diffusor einen zusätzlichen Spoiler, um für zusätzlichen Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten zu sorgen.
Die zwei runden Auspuffendrohre verleihen dem Sportwagen derweil ein stimmiges Gesamtbild. Am Heck prangt das Logo von Spyker mit dem Propeller als Hommage an den Flugzeugbau. Der gesamte Auftritt erhält außerdem gekonnt gewählte Aluminium-Applikationen.
Beeindruckender Antrieb und optimiertes Chassis
Im 1,425 Kilogramm schweren Spyker C8 Aileron kommt ein 4,2 Liter großer V8-Motor von Audi in Mittelmotorbauweise zum Einsatz. Das Triebwerk mobilisiert 405 PS und ein maximales Drehmoment von 480 Nm bei 7.200 U/min. Das reicht für den Spurt von 0 auf Tempo 100 in 4,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Die Kraftübertragung an die Hinterräder erfolgt wahlweise über ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder eine 6-Gang-Automatik mit Drehmomentwandler.
Das Chassis entwickelte Spyker von Grund auf neu, um eine noch höhere Verwindungssteifigkeit des Alu-Space-Frames zu erreichen und eine neue Aufhängung verbauen zu können. Der in Leichtbauweise entstandene Sportwagen unterscheidet sich von den Modellen der ersten Generation, dem Spyker C8 Laviolette und 8 Spyder, insbesondere durch einen um 15 Zentimeter auf 2,727 Meter gewachsenen Radstand, so dass der Spyker C8 Aileron mehr Fahrkomfort und eine bessere Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten bietet.
Insgesamt ist der Spyker C8 Aileron nun 4,617 Meter lang, 1,972 Meter breit und 1,270 Meter hoch. Im gleichen Zug verbreiterten die Macher ein wenig die vordere Spurbreite um 15,5 Zentimeter auf 1,625 Meter, um das Handling auch durch diesen Eingriff zu optimieren. Die hintere Achse misst 1,645 Meter. Eine modifiziertes Sportfahrwerk mit verbessertem Layout rundet die Maßnahmen gelungen ab.
Für den Kontakt zum Asphalt sorgen vorne 8,5 x 19 Zoll große Felgen mit Reifen im Format 235/35 und hinten Pendants in 10 x 19 Zoll und 295/30er-Pneus. Einen echten Hingucker stellen die optional 19 Zoll großen Räder im 10-Rotoren-Design dar.
In den Rädern verbirgt sich eine Aluminium-Guss-Bremsanlage mit 350 Millimeter großen Scheiben an der Vorderachse und 332 Millimeter messenden Gegenstücken hinten - optional sind in naher Zukunft auch Carbon-Keramik-Bremsen erhältlich. Ein Antiblockiersystem (ABS) und eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD) unterstützen die Sicherheit.
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