Die Frankfurter IAA schloss kürzlich ihre Tore, doch die Impressionen der zahlreichen beeindruckenden Autoneuheiten und die sexy Carbabes bleiben, die es selbstverständlich allesamt in Fotogalerien bei Speed Heads gibt. Vom 17. bis 27. September 2009 begeisterte die Automobilmesse, die sich in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld als echter Publikumsmagnet mit beeindruckenden Neuheiten erwies. Es war nicht nur die Messe der Elektroautos, sondern auch die der mit Leidenschaft gefeierten Weltpremieren vom Ferrari 458 Italia, Mercedes-Benz SLS AMG, Lamborghini Reventón Roadster, Bentley Mulsanne, Audi R8 Spyder usw.
Krisenbedingt fiel die IAA 2009 durch Ausstellermangel spürbar kleiner aus. Namhafte Größen, wie zum Beispiel Nissan, Mitsubishi und viele Tuner fehlten. Andererseits sagten etliche Premium-Hersteller die Tokio Motor Show im Oktober 2009 ab und zündeten ein Weltpremieren-Feuerwerk in Frankfurt, genau 100 an der Zahl, wodurch die IAA zum Erlebnis für die Besucher wurde.
Rund 850.000 Interssierte besuchten die 63. Internationale Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt - erwartet wurden nur 750.000. Gegenüber der Rekord-IAA 2007 mit knapp 1 Million Besuchern ist der Rückgang gerade einmal halb so hoch wie erwartet. Es macht demnach wenig Sinn, sich an der IAA 2007 zu orientieren, die in einer Zeit der Hochkonjunktur stattfand. Das Minus lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass die Aussteller aus Kostengründen mit ihren Kundeneinladungen zur IAA extrem zurückhaltend waren. Beim breiten Publikum, das seine IAA-Karte an der Kasse kaufte, registrierten die Veranstalter lediglich einen Rückgang von fünf Prozent.
Die Palette der Ausstellungsstücke reichte von elektrischen Stadtflitzern und Volkswagens 1-Liter-Auto mit einem CO2-Austoß von gerade einmal 36 g/km, das 2013 schon auf den Markt kommen könnte und 160 km/h schnell ist, bis hin zu ebenso begeisternden Supersportwagen, die den Betrachter durch kraftvolles Design und Power in ihren Bann zogen. Der neue, über 370 km/h schnelle Brabus E V12 auf Basis der aktuellen Mercedes-Benz E-Klasse zeigte mit atemberaubenden 800 PS wiederum das Machbare beim Tuning.
Den Umweltfreunden soll gesagt sein: In wenigen Jahren wird es dynamische Oberklasse-Modelle geben, die so wenig Sprit verbrauchen wie heute ein sparsamer Kleinwagen. Da die CO2-freundlichen Modelle immer häufiger auf die Masse ausgerichtet sind, gibt es auch wieder - ohne hitzige Diskussionen - mehr Platz für die automobile Vielfalt in Form der wenigen Supersportwagen und hochgetunten Automobile.
Quick Navigation:
Sportliche Neuheiten zeigen Power und Emotionen
Umbruch: Die Elektrifizierung von Stadt-Flitzern und Sportwagen
Luxus und Performance: Die Geschäfte auf der IAA liefen
Weiterführende Links:
Die große Fotogalerie über die Frankfurter IAA 2009:
Was wäre eine Automesse ohne die Carbabes? Diese wecken heiße Männerträume
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Zu diesem Sonstige Special wurden bisher 2 Kommentare im Forum verfasst:
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Zuletzt wurde folgender Kommentar im Forum geschrieben:
unAUTOdox schrieb am 20.10.2009 um 11:50:09 folgenden Kommentar:
Alle Hersteller vermitteln das Bild, als stehe die saubere Elektro-Mobilität kurz vor der Serienreife. In Wahrheit dauert es noch rund fünf Jahre, bis deutsche Hersteller marktreife City-Stromer mit rund 150 Kilometer Reichweite liefern können.
Wir haben uns besonders dieses Themas angenommen und sind gespannt auf eure Meinungen.
IAA – Teil 1: Elektroautos überall
IAA – Teil 2: Die Brennstoffzelle ist tot! Plug-in wird kommen!
Großes Lob an Speedheads für eine hervorragende Galerie!