Der Jaguar-Fahrer: Selbstbewusst, Gentleman, Karrieremensch und gutverdienend – so stellen sich ihn die meisten wohl vor. Dieser Kunde bekommt nun eine neue Generation Jaguar vorgesetzt, den XF. Vom Nachfolger des sympathischen S-Type wird viel verlangt.
Mit neuem Design und dem indischen Konzern Tata als neuen Arbeitgeber im Rücken soll die britische Traditionsmarke einen Aufschwung erleben. Doch schafft die Mieze es, den Fahrer mit neuem Gewand in seinen Bann zu ziehen?? Well, let’s see.
Der Innenraum: Edel und hochwertig
Fangen wir doch gleich mal mit dem Sahnestück an, dem Innenraum. So muss ein stilvoller Innenraum ausschauen. Hier stimmt einfach alles, die glatten Holz- und Aluminiumflächen geben den kühlen Formen die nötige Wärme, um sich direkt nach dem Einstieg heimisch zu fühlen. Wer zum ersten Mal einsteigt runzelt verwundert die Stirn und sucht nach Luftdüsen und Automatikhebel.
Doch wer den Start-Stop-Knopf betätigt und die Lebensgeister des Jaguar XF erwachen lässt, wird unterhaltsam aufgeklärt. Aus der Mittelkonsole steigt ein glänzender Controller in Form eines Drehschalters empor. Die Armatur gibt ähnlich wie beim VW Phaeton wie von Geisterhand die Luftdüsen frei. Das wirkt so elegant, dass man immer wieder fasziniert das Schauspiel beobachtet. Handschuhfach und Leselicht lassen sich bequem per Fingertipp betätigen. Wer hier nicht gleich zu schnurren anfängt muss schon sehr abgebrüht sein.
Die Ledersitze fühlen sich sehr gut an, bieten allerdings bei schnellen Kurvenfahrten nicht ausreichend Seitenhalt. Durch den 2,91 Meter langen Radstand lässt es sich auch auf den hinteren Plätzen bequem reisen. Insgesamt stimmt die Haptik. Der Kritik vieler Jaguar-Fans, zu sehr ins Ford-Regal zu greifen sind die Designer nachgekommen.
Was der XK im Innenraum noch vor sich hat, das ist im XF gelungen. Er wirkt eigenständig und stimmig für die Betrachter. Nachts schimmert der Innenraum in einem stimmungsvollen Blauton. Der Kofferraum bietet 540 Liter Gepäckraumvolumen und lässt sich bei umgeklappter Rückbank um 420 Liter erweitern. Insgesamt streckt sich die Raubkatze auf 4,96 Meter.
Der Motor: Unverschämt biestig
Werden die 4,2 Liter Hubraum im V8 aufgerüttelt, stehen 298 kratzbürstige Miezen bereit. Das sechsstufige Automatikgetriebe leitet die Power auf die Hinterachse. Der Fahrer hat die Wahl wie er sie bezwingen möchte. Ob nun komfortabel im D-Modus oder sportlich im S-Modus. Alternativ darf der Fahrer auch manuell per Schaltwippen die Gänge wechseln.
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