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Alt 11.04.2008, 12:48   #1
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Neue Norm für Kindersitze in Europa

Seit dem 8. April 2008 dürfen in ganz Europa nur noch Kindersitze verwendet werden, die der Prüfnorm ECE-R 44/03 oder ECE-R 44/04 entsprechen. Darauf weist der ACV Automobil-Club Verkehr hin.



Ob ein Kinderschutzsystem der neuen Norm entspricht, ist an einem kleinen weißen oder orangefarbenen Aufdruck zu erkennen, der als Stoff-Fähnchen an jedem Kindersitz angebracht ist. Die Prüfnummer unterhalb des schwarz umkreisten Buchstaben „E“ muss mit „03“ oder „04“ beginnen.

Ältere Kindersitze, die lediglich eine Zulassung nach ECE-R 44/01 oder 02 besitzen, haben ausgedient und dürfen nicht mehr verwendet werden. Wer gegen diese Vorschrift verstößt, riskiert ein Verwarnungsgeld von 30 Euro. Sind mehrere Kinder nicht vorschriftsmäßig im Fahrzeug gesichert, drohen 35 Euro.

Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet, belegen Unfalluntersuchungen, dass ungesicherte Kinder im Auto gegenüber Gesicherten bei einem Autounfall ein sieben mal höheres Risiko haben, schwere oder gar tödliche Verletzungen zu erleiden. Obwohl es schon lange eine Sicherungspflicht für Kinder im Auto gibt, wird der Nachwuchs oft falsch oder manchmal überhaupt nicht gesichert. Beobachtungen und Befragungen belegen, dass immer noch zwei Drittel aller Kinder im Auto nicht richtig gesichert sind.

In der Broschüre „Kinder sichern im Auto - Ratschläge - Tipps - ISOFIX“ erläutert auf 42 Seiten wird nahezu jede denkbare Frage zum Thema „Schutz von Kindern im Auto“ erläutert. Es gibt Informationen zur gesetzlichen Sicherungspflicht, zur Auswahl und zum Kauf des richtigen Kindersitzes, zur Sicherung in Wohnmobilen, Bussen oder Taxen, zur Fahrt in den Urlaub oder zu Komfortaspekten beziehungsweise speziellem Kindersitzzubehör.

Ausführlich wird auch die Befestigung von Kindersitzen im Auto mit dem Standard ISOFIX erklärt. Mit dieser leichten und sicheren Befestigungsart lassen sich viele Befestigungsfehler herkömmlicher Kindersitze vermeiden. Ein Kapitel ist auch den „Todsünden“ bei der Mitnahme von Kindern im Auto gewidmet. Hier wird gezeigt, wo und wie die Sicherheit des Nachwuchses aufs Spiel gesetzt wird.

Die Broschüre lässt sich kostenlos im Internet unter der Adresse Unfallforschung der Versicherer als PDF-Dokument herunterladen.
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Christian

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Alt 11.04.2008, 12:48  
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