McLaren freut sich riesig auf DRS in Monza: Getriebeübersetzung entscheidend

, 03.09.2011

McLaren-Mercedes kommt mit großer Vorfreude nach Monza. Das Hochgeschwindigkeitsfestival wird durch DRS noch intensiver werden.

Das Drag Reduction System (DRS) sorgt bei McLaren-Mercedes für große Begeisterung über die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Monza. Lewis Hamilton und Jenson Button können es kaum erwarten, auf den Geraden im Qualifying bis zu 20km/h schneller zu fahren als im Vorjahr. Hamilton hat nach seinem Ausfall in Spa-Francorchamps Nachholbedarf.

"Letztes Jahr habe ich Spa gewonnen und bin in Monza ausgefallen. Dieses Jahr werde ich versuchen, diese Sequenz umzudrehen!", hofft der Engländer. DRS werde einen großen Unterschied in den Rundenzeiten ausmachen, ist er sich sicher. Auf den verstellbaren Heckflügel freut er sich riesig: "Das sollte richtig aufregend werden!"

Für das Rennen bräuchte man dennoch ein gewisses Maß an Abtrieb, so Hamilton weiter. Martin Whitmarsh erklärt die Schwierigkeiten bei der Abstimmung: "Trotz des Alters dieser Strecke wird es nie leichter: Die richtigen Gangübersetzungen auszuwählen, um mit den Anforderungen von DRS sowohl im Qualifying als auch im Rennen fertig zu werden, wird knifflig."

DRS vor Ascari erzeugt spektakuläre Manöver

Jenson Button erinnert sich an die verschiedenen Herangehensweise im Vorjahr: "Letztes Jahr haben Lewis und ich zwei unterschiedliche Wege gewählt - Lewis nahm eine low-downforce-Konfiguration und ich entschied mich für mehr Grip. Das bedeutete, dass ich, obwohl in der Rundenzeit besser war, wegen des fehlenden Topspeeds nicht die Gelegenheit hatte, einen Angriff zu starten."

Der Weltmeister von 2009 ist gespannt auf die zweite DRS-Zone im Rennen, die zwischen Lesmo II und Ascari-Schikane platziert wird: "Es war immer sehr schwierig, beim Anbremsen zur Ascari um eine Position zu kämpfen; die Strecke ist sehr schmal und es ist ein schneller Kurveneingang - wir könnten einige spektakuläre Manöver sehen!"

Martin Whitmarsh betont, wie wichtig die Strecke für den Rennkalender ist: "Ich denke, es ist sehr wichtig, dass die Formel 1 einige dieser Klassiker - was auch Strecken wie Spa, Silverstone und Monaco mit einschließt - behält, während sie nach neuen Austragungsorten für die Zukunft sucht", so der McLaren-Teamchef. "Es ist für die Strecke eine Auszeichnung, zu wissen, dass nach 61 Grand Prix in Monza die Strecke eine größere Herausforderung als je zuvor darstellt - das ist ein großartiger Beleg für die anhaltende Attraktivität dieses Ortes, und die Natur des rastlosen Wettbewerbs in der Formel 1."

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