Sutil: Formel 1 noch immer die Spitze des Motorsports

, 12.03.2014

Adrian Sutil kann die Veränderungen hin zu einer fortschrittlicheren Formel 1 gutheißen - Für den Sauber-Piloten sind die Hybridmotoren der richtige Schritt

Die "neue" Formel 1 regt zu Diskussionen an, denn durch die grundlegenden Regeländerungen 2014 hat sich einiges verändert. Durch Hybridmotoren, Spritlimit etc. ist die Königsklasse verantwortungsbewusster geworden - nicht nur der Natur gegenüber, sondern auch der Automobilindustrie. Motorsportpuristen stoßen sich daran jedoch erheblich; für viele Fans bedeutet die Formel 1 kreischende Motoren und Rennen am Limit - diese Zeiten scheinen zumindest teilweise vorbei.

Sauber-Pilot Adrian Sutil sieht die Formel 1 nichtsdestotrotz auch weiterhin als absolute Königsklasse an: "Natürlich hat sich in den vergangenen Jahren eine Menge verändert, aber es ist immer noch eine hochinteressante Rennserie - die Formel 1 ist nach wie vor die Speerspitze des Motorsports", stellt er gegenüber 'Crash.net' klar. Lediglich die Orientierung habe sich etwas verändert: "Alles ist jetzt grüner, du musst nun auch an die Natur und den Planeten denken. Und wir sind so etwas wie Botschafter dafür."

"Die Autobauer sind schon vor einiger Zeit in die Hybridrichtung gegangen, nun ist es auch für die Formel 1 an der Zeit, in diese Richtung zu denken", findet Sutil. Da sei es doch selbstverständlich, dass anfangs eine Menge Arbeit und auch etwas Geduld gefragt ist. "Vielleicht sind die Motoren nicht mehr so laut wie vorher", räumt der 31-Jährige ein, "aber sie sind eben anders. Ich denke, Veränderungen tun jedem Sport gut. Es wäre nicht richtig, wenn du über Entwicklung und Technologie im Rennsport sprichst, und trotzdem würde sich nichts verändern."

"Wir brauchen den Fortschritt", meint der Gräfelfinger. "Im Moment sind die Autos noch ein bisschen langsamer. Aber für die Zukunft erwarte ich, dass sie schneller und besser zu fahren sein werden, und wenn wir dabei 33 Prozent Sprit sparen, dann ist das ein Fortschritt. Jeder kann sich davon etwas abschauen, und ich glaube, es ist eine gute Veränderung." Wenn sich am kommenden Wochenende womöglich auch noch das von vielen erwartete Spektakel in Melbourne abspielen sollte, dürfte Sutil rundum zufrieden sein.

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