Räikkönen will Rückenbeschwerden behandeln lassen

, 04.10.2013

Die in Singapur wieder akut gewordenen Rückenbeschwerden plagen Kimi Räikkönen weiterhin, seine Teilnahme in Südkorea ist aber nicht in Gefahr

Zwar steht kein Fragezeichen hinter der Teilnahme von Kimi Räikkönen am Grand Prix von Südkorea, doch die in Singapur akut gewordenen Rückenbeschwerden plagen den Lotus-Piloten auch an diesem Wochenende. Um Training, Qualifying und Rennen gut zu überstehen, wird er nun behandelnde Maßnahmen ergreifen.

"Man kann nicht wirklich von einem Eingriff sprechen, aber wir werden wahrscheinlich etwas unternehmen", kündigt Räikkönen an und ergänzt: "Ich weiß, was das Problem ist." Die Beschwerden gehen offenbar zurück auf einen Unfall in Magny-Cours 2001, erlitten bei Testfahrten für das Sauber-Team. Von der Boulevardpresse initiierte Gerüchte, wonach es einen Zwischenfall im alkoholisierten Zustand gegeben haben soll, konnten bisher nicht bestätigt werden.

"Man kann nicht sagen, dass es nur das ist", bezieht er sich auf den Testunfall, "aber wenn du so viele Jahre Rennen fährst und Dinge anstellst, hilft das nicht. Ich hatte schon ein paar Mal Probleme und hatte ein paar kleine Operationen, als ich Rallye gefahren bin, aber das ist so eine Sache, mit der man einfach leben muss. Es ist nie ideal, wenn irgendetwas wehtut, aber es ist schon lange so und ich bin mir sicher, dass wir eine Lösung finden werden."

Der heutige Crash im ersten Freien Training, nachdem er offensichtlich problemlos aussteigen konnte, habe die Situation nicht weiter verschlimmert: "Das war nichts Besonderes, so etwas passiert. Ich bin halt abgeflogen", nimmt Räikkönen die Schuld auf sich. "Ich habe das Heck außer Kontrolle verloren und das war's. Zum Glück hat das Team das Auto für die zweite Session wieder hinbekommen, sodass wir nicht viel Zeit verloren haben."

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