Quesnel sieht Ogier als kommenden Star: Sieger und neuer Superstar

, 17.02.2010

Citroen-Sportchef Olivier Quesnel teilte viel Lob aus - für Mikko Hirvonen, für Kimi Räikkönen und vor allem für Sebastien Ogier.

Der WRC-Saisonauftakt hat Ford für sich entschieden, trotzdem war Citroen-Sportchef Olivier Quesnel nach der Rallye Schweden in Lobeslaune. Am meisten Lob erhielt sein Nachwuchspilot Sebastien Ogier, der bei seiner zweiten Schnee-Rallye in einem C4 und seinem ersten Auftritt in Schweden auf Platz 5 fuhr.

"Für mich ist es unglaublich, was Seb hier gemacht hat", sagte Quesnel. "Für mich ist er der nächste französische Weltmeister und der nächste Superstar in der WRC. Was er geleistet hat, ist unglaublich. Er ist stark und schnell und ich wäre nicht überrascht, wenn er ein oder zwei Rallyes in dieser Saison gewinnen würde."

Sollte Dani Sordo in dieser Saison nicht überzeugen, ist nicht auszuschließen, dass Ogier 2011 zum Teamkollegen von Serienweltmeister Sebastien Loeb befördert wird. "Seb setzt Dani unter Druck, aber Dani ist ein Profi und er weiß, womit er es zu tun hat."

Räikkönen hat alles gegeben

Ogier kann es hingegen nur recht sein, dass sich zuletzt der Rummel rund um seinen neuen Teamkollegen im Citroen Junior Team abspielte: Kimi Räikkönen. Auch für den Ex-F1-Weltmeister hatte Quesnel lobende Worte übrig. "Wir können zu diesem Zeitpunkt nicht mehr von Kimi verlangen", sagte er. "Schweden ist eine der schwierigsten Rallyes, um anzufangen und alle haben auf ihn geschaut und gewartet - er konnte nicht mehr geben, als er hat. Kimi hat sich nicht schlecht geschlagen. Er hat mir gesagt, dass er zu viele Fehler gemacht habe, aber es ist normal, dass er Fehler macht - er lernt noch."

Mikko Hirvonen hat hingegen ausgelernt. "Er war der bessere Fahrer und verdient den Sieg", lobte Quesnel den Konkurrenten. "Die Saison hat erst begonnen und es gab seit vielen Jahren nur einen Nichtskandinavier, der in Schweden gewonnen hat." Sebastien Loeb in der Saison 2004. "Und dabei hatte er eine Portion Glück. Wir können nicht immer und überall gewinnen. Wir geben alles, aber Mikko war besser."

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