Brooke Double R: Brachialer Zigarren-Renner

, 31.08.2006

Das schnellste, mit den besten Fahreigenschaften ausgestattete Fahrzeug für einen bezahlbaren Preis herzustellen, war der Leitspruch von Brooke Cars aus Großbritannien, mit dem alles begann. Das mag vielleicht jetzt für einige arrogant klingen, aber Brooke Cars scheint definitiv seine Berechtigung und Zielgruppe mit diesem Leitspruch gefunden zu haben. Von Formel-1-Rennwagen der 50er- und 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts inspiriert, könnte nun der eine oder andere denken, das gab's doch alles schon. Doch die Technologie ist neu und vereint klassische Formen mit moderner Renntechnik und neuesten Erkenntnissen aus dem Motorsport.


Der mit einem Aluminium-Stahl-Rahmen ausgestatte Brooke Double R lässt sich wahlweise mit 200 BHP (203 PS), 260 BHP (264 PS) und sogar 300 BHP (304 PS) ordern. Ein 5-Gang-Getriebe bringt den 2,3 Liter großen 4-Zylinder von Cosworth richtig auf Touren, während ein Sperrdifferential bei der 300 BHP starken Version für den optimalen Vortrieb sorgt. 7.700 U/min verhelfen dem nur 550 kg leichten, zigarrenförmigen Flitzer zu einer wahnwitzigen Beschleunigung, die - in Zahlen ausgedrückt - mit 3,2 Sekunden von 0 auf 60 mph (96,56 km/h) besticht. Auch das atemberaubende Leistungsgewicht von nur 1,81 kg/PS unterstreicht den brachialen Vortrieb.


280 mm große Bremsscheiben in Verbindung mit 2-Kolben-Bremszangen bringen rundum die kleine Zigarren-Rakete zurück auf den Boden der Tatsachen und gehen mit den 6,5 x 15 Zoll dimensionierten Leichtmetallrädern in Verbindung mit den straßenlegalen, optimalen Grip bietenden Toyo Tires R888 Semislicks der Dimension 195/50 vorne und 205/50 hinten eine vertraute Symbiose ein. So bahnt sich die 3,52 Meter lange, 0,93 Meter hohe und 1,765 Meter breite Karosserie ihren Weg durch enge Kurven und schmale Passagen.


Viel Komfort bietet der Double R freilich nicht; allerdings sind seine Scheinwerfer bei Nichtverwendung in der Fahrzueugfront versenkbar. Auch im Innenraum steht nur zur Verfügung, was auch notwendig erscheint. Der Fahrer nimmt in einem fest verankerten Sitz mit Hilfe von Hosenträgergurten Platz und wird mit einem elektronischen Kombi-Instrument mit den notwendigsten Informationen versorgt. Der sportive Leitgedanke, der sich im Sportlenkrad wiederfindet, zieht Brooke Cars konsequent durch - ein Verdeck und Türen findet man vergeblich.


Wer jetzt seine Begeisterung für ein auf das Wesentliche reduzierte Automobil-Juwel noch nicht verloren hat und in einer automatisierten Welt einen Hauch von Unabhängigkeit und Risiko schnuppern möchte, kommt ab 27.995 Britischen Pfund (ca. 41.500 EUR) für die 200 BHP starke Version voll auf seine Kosten. Richtig Performance liefert dagegen das mit 300 BHP ausgestattete Modell, das in Großbritannien das Konto um 36.995 Britischen Pfund (ca. 54.900 Euro) erleichtert.
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01.09.2006

Bezahlbar: Naja Optik: etwas hässlich Fahrleistung: ganz nett Fazit: Würde ich nicht kaufen, dann doch lieber einen Lotus.


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