Heiße Rennen: Toyo Tires Street Eliminator

, 10.08.2006

Über 6.000 Motorsport- und Tuningbegeisterte erlebten vom 4. bis 6. August 2006 bei strahlendem Sonnenschein auf dem Rotenburger Flugplatz bei Bremen dreitägige Sprintrennen auf hohem Niveau. Bei den Rotenburg-Racedays hieß es für 310 Rennfans, auf einer Strecke von 402 Metern in den 10 bis 15 Sekunden-Klassen zu beschleunigen, was ihr Auto hergab. „No risk, more fun“ beschrieb ein Teilnehmer vom freien Fahrerfeld seine Eindrücke der Renntage, „Wir können hier richtig Gas geben und zeigen, was unsere Autos leisten, ohne dass wir jemanden gefährden.“


Den besonderen Höhepunkt der Renntage stellte die parallel stattfindende „Toyo Tires Street Eliminator“-Rennserie dar, in der das schnellste für die Straße zugelassene Auto Deutschlands gesucht wird. Im zweiten Lauf der Rennserie traten 20 Fahrer nach einem festgelegten Reglement gegeneinander an. Gestartet wurde dabei mit drei Qualifikationsläufen am Samstag. Dort erreichten fünf Fahrer sogar Spitzenzeiten von unter 11 Sekunden. „Es ist eine Kombination aus Reaktionsgeschwindigkeit, Motorleistung und einem besonderen Gefühl für das Auto, die einen guten Street Eliminator auszeichnen“, wie der Mechaniker Olaf Schulze vom Team Race Antz erklärt.


Rot, Gelb, Grün zeigten die Phasen des Christmas Tree (Startampel) an und gaben den Fahrern das erlösende Signal zum Blitzstart. Die volle Konzentration auf die erste Sekunde entscheidet den Rennausgang. Nur wer eine gute Grünphase erwischt, kann sich in das Siegerfeld einreihen. So gewann Guido Uhlir am Sonntag nach drei Rennläufen mit seinem Opel Manta. Über den zweiten Rang freute sich Micha Vogt mit seinem 41er Willy Coupé. Reinhard Garbers aus Buxtehude, der mit seinem eindrucksvollen 62er Plymouth Savoy ebenfalls die Spitzengruppe dominierte, verbesserte seine persönliche Bestzeit auf 10,5 Sekunden. „Wieder ein bisschen flotter“, wie der Fahrer schmunzelnd berichtete.


Wer die „Toyo Tires Street Eliminators“ noch in diesem Jahr live erleben möchte, sollte die letzte Chance nutzen und zum Finallauf am 09. und 10. September 2006 nach Bitburg kommen.
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13.09.2006

Beschleunigungsrennen der Extraklasse boten sich im Rahmen der „Toyo Tires Street Eliminator“-Rennserie vom 9. bis 10. September 2006 auf dem Flugplatz in Bitburg. Über 2.500 motorsportbegeisterte Anhänger vefolgten bei spätsommerlichen Temperaturen die heißen Viertelmeilen-Rennen (402,33 Meter), bei denen sich die über 150 Teilnehmer auf gerader, breiter Strecke hochkarätige Rennduelle lieferten und ihre Autos bis ans Limit beschleunigten.

[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/2006/ToyoStreetEliminator4.jpg[/IMG]
Die Krönung der Renntage bildete das Finale der „Toyo Tires Street Eliminator“- Rennserie, in der das schnellste straßenzugelassene Auto Deutschlands gesucht wurde. Im dritten Lauf der Serie starteten 16 Piloten nach einem vorgeschriebenen Reglement, welches die Performance und die Sicherheit der Fahrzeuge untereinander garantiert. In den Qualifikationsrunden am Samstag überraschte der zweitplazierte Michael Vogt in seinem 41er Willys mit tiefen 10er Zeiten. Er fuhr eine neue Bestzeit in der Qualifikation von 10,1 Sekunden. Der führende Guido Uhlir aus Berlin mit seinem 79er Opel Manta versuchte nachzuziehen, erreichte jedoch nur 10,4 Sekunden. Es sollte zum Duell zwischen den beiden Piloten kommen! Nach den Auslosungen der Paarungen am Sonntag traf Vogt im Viertelfinale zunächst auf den Ford Granada von Udo Fink, der ebenfalls schnell unterwegs war und gleich zwei Turbolader an seinem Chevy Small-Block-V8 installierte. Doch gegen den Fahrer aus Celle war Fink chancenlos. Im Gegenzug „eliminierte“ der Berliner den aus Buxtehude stammenden Reinhart Garbers. Dieser startete wenige Tausendstel zu früh und schied damit aus. Im Finale legte Vogt seine volle Konzentration auf die Startphase und siegte in der letzten Runde mit einer Spitzenzeit von 10,0 Sekunden. Der erstmalige Gesamtsieger der „Toyo Tires Street Eliminator“ hieß jedoch Guido Uhlir, „da sein Punktevorsprung zu groß war“, wie Vogt anerkennend zugeben musste.


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