Neuer Supersportwagen aus Neuseeland

, 28.06.2004

Noch in diesem Jahr soll der erste Prototyp eines 450 PS starken Supercars aus Neuseeland fertiggestellt sein: der Hulme F1 von Supercars NZ Ltd. Der Namenspatron des 4,612 Meter langen, 1,958 Meter breiten und 1,065 Meter hohen Flitzers ist kein geringerer als der ehemalige Formel-1-Fahrer Denny Hulme aus Neuseeland, der als Monteur begann und 1967 im Team von Jack Brabham sogar Weltmeister wurde. Anschließend wechselte Hulme zu McLaren, wo er erfolgreich in der CanAm-Serie (Canadian-American) als auch der Formel 1 fuhr und später den McLaren Ford M23 entwickelte, mit dem Emerson Fittipaldi 1974 und James Hunt 1976 die Fahrerweltmeisterschaft errangen. Im Oktober 1992 starb Hulme durch Herzinfarkt am Steuer eines BMW M3 beim 1.000-Kilometer-Rennen im australischen Bathurst, einem der härtesten Tourenwagenrennen der Welt, im Alter von 56 Jahren. Hulme schaffte es sogar, sein Fahrzeug noch sicher anzuhalten.


Bei so einem großen Namen ist Supercars NZ verpflichtet, einen überzeugenden Supersportwagen auf die Räder zu stellen. Angetrieben wird der Hulme F1 von einem modifizierten V8-Motor, der aus dem BMW M5 stammt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequentielles 6-Gang-Getriebe an die Hinterräder. Der Bolide wiegt nur 1.175 kg – mit den 450 PS ein Leistungsgewicht von nur 2,61 kg/PS.

Der Hulme F1 soll das Gefühl vermitteln, einen Formel-1-Boliden auf der Straße zu bewegen. So erinnert bereits das Design des neuseeländischen Flitzers durch die spitz zulaufende Nase, den Spoilern als auch den freistehenden Rädern an einen Rennwagen aus der Formel 1.


Um die Kraft zu zügeln, ist der Hulme.F1 rundum mit innenbelüfteten Scheibenbremsen und Sechskolben-Bremszangen ausgestattet. Für den Kontakt zur Straße sorgen vorne 19 Zoll große Reifen der Dimension 245/40 und hinten 20-Zöller in der Größe 315/35.

Der neuseeländische Supersportwagen bietet zwei Passagieren Platz. Supercars NZ plant, davon im kommenden Jahr 10 bis 20 Exemplare und insgesamt mindestens 150 Fahrzeuge abzusetzen. Die Preise stehen noch nicht fest.

4 Kommentare > Kommentar schreiben

28.06.2004

Der Fahrspass wird bei diesem Gefährt bei 100% liegen. Dann der M5 Motor noch, was will man mehr? Über das Design kann man streiten, bin auf richtige Bilder gespannt.

28.06.2004

Eine reine Fahrmaschine......feinfein :D

28.06.2004

Und wieder einmal spendiert BMW einem anderen Fahrzeug seinen Motor. :tanzen: Die BMW-Aggregate scheinen heiß begehrt zu sein. Optisch finde ich den Hulme F1 einfach nur genial. Endlich mal eine andere Optik, die zudem auch noch sehr ansprechend ist. Durch ihn wird eine neue Ära des Fahrgefühls eintreten. Er wird vermutlich sprichwörtlich wie ein Brett auf der Straße liegen, jede Kurve wird zum reinen Spaßerlebnis. Die Straßenlage wird wahrscheinlich ihresgleichen suchen, der modifizierte M5-Motor stellt jederzeit genügend Kraft zur Verfügung. :applaus: Ich wäre zu gern Besitzer eines solchen Spaßmobils.

28.06.2004

Bin mal gespannt wie der in natura dann aussieht, könnte einen netten Flitzer geben. Der Motor ist auf jeden Fall erste Sahne und auch das Leistungsgewicht ist nicht zu verachten.


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