Genf 2004: Chevrolet Corvette Cabrio - Ein Klassiker rüstet auf

, 25.03.2010

In Detroit feierte die neue Chevrolet Corvette C6 vor einigen Wochen ihre Premiere. Auf dem Auto Salon in Genf wurde nun erstmals die Cabrio-Variante dieser leistungsstarken US-Ikone präsentiert. Unter der Motorhaube schlummert ein aus Aluminium gefertigter V8-Motor mit 6,0 Litern Hubraum, 405 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 543 Nm. Das reicht für offenes Fahren bis zu 290 km/h Spitze und einen Spurt von 0 – 100 km/h in 4,3 Sekunden. Auf die Hinterräder übertragt sich die Kraft durch eine Viergang-Automatik oder ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Eine noch schnellere Z06-Version mit voraussichtlich 450 PS und Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h wird es nur für die Coupé-Version geben.

Die neue C6 ist sogar 12,5 cm kürzer als ihr Vorgänger und in der Breite fehlen 2,5 cm. In Verbindung mit einem etwas längeren Radstand ergibt sich eine fast ausgeglichene Gewichtsverteilung. Zudem konnten die Ingenieure nach über 400 Stunden im Windkanal den cw-Wert auf 0,28 verbessern. Das Ergebnis ist ein kompakter und dynamischer Sportwagen mit einem besseren Handling als die vorherigen Baureihen.

Ins Auge fallen bei der neuen Corvette C6 die Furchen auf der Motorhaube und die spitz zulaufenden ovalen Scheinwerfer. Das Heck mit vier runden Rücklichtern ist hoch gezogen und erinnert geradezu an die legendäre Stingray. In die Seite der C6 wurden Kiemen geschnitten, um einen Teil der Wärme des mächtigen Motors entsorgen zu können. Die 18 Zoll großen Räder vorne und 19 Zoll hinten unterstreichen ferner optisch die Power dieses Cabrios.

Ziel war es, der Corvette nicht nur Leistung zu verschaffen, sondern auch eine gehobene Ausstattung. Im Interieur wartet die neue C6 nicht mit Plastik auf, sondern spricht die verwöhnten Kunden mit einem durch Leder und Aluminium betonten Interieur an. Technisch wurde die Corvette ebenfalls mit vielen elektronischen Helferlein aufgewertet. So lassen sich unter anderem Head-Up-Display oder DVD-Navigationssystem mit Sprachsteuerung ordern.

Zum ersten Mal seit 1962 verfügt das Corvette Cabrio wieder über ein vollautomatisches Verdeck, das nach 18 Sekunden mit der Glasheckscheibe unter einer festen Abdeckung hintern den Sitzen verschwindet. Das Speedster-Cover mit zwei Airdomes fügt sich dabei nahtlos an die Kopfstützen ein.

Das Cabrio wird – zeitgleich mit dem Coupé - ab Oktober 2004 erhältlich sein.

2 Kommentare > Kommentar schreiben

25.03.2004

Toller Wagen, aber irgendwie finde ich, dass der Wagen für ein Muscle Car zu freundlich aussieht. Die böse Optik ist ziemlich verlorengegangen, das ist schade. Zumal der neue Motor das wirklich verdient hätte ;)

25.03.2004

Stimme Landy zu. Die Frontscheinwerfer, aber besonders die Frontschürze lassen die Corvette eher lächeln, als grimmig schauen. Ich kann beim besten Willen nichts bulliges mehr an diesem Wagen finden, das ist speziell für die Corvette nicht gut! Schlecht sieht sie ja trotz allem nicht aus, im Gegenteil, mir gefällt sie ziemlich gut. Nur ein klein wenig böser könnte sie schon aussehen! ;)


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