Im Detail verbessert: Mercedes C-Klasse

, 24.08.2007


Neuer Innenraum, agileres Fahrwerk: Welchen Fortschritt bringen die Detailverbesserungen für den Mercedes C 230?

Die Mercedes C-Klasse wirkt mehr denn je harmonisch und kraftvoll: Mit dem neu gestalteten Frontstoßfänger, Klarglasscheinwerfern und einer geänderten Kühlermaske samt Spurverbreiterung ist die Limousine erwachsener geworden. Eine weitere Neuerung macht sich im Alltag bemerkbar: Die Außenhaut ist mit einem neu entwickelten, kratzfesteren Klarlack versehen, der auf Nanotechnologie basiert und die Karosserie bei Sonnenlicht intensiv in der Sonne glänzen lässt.

Innen präsentiert sich ein renoviertes Cockpit. Die vier weiß beleuchteten Rundinstrumente in Chronometer-Optik sind klar gekennzeichnet und selbst bei tief stehender Sonne sehr gut ablesbar. Zwischen Tacho und Drehzahlmesser informiert ein Zentraldisplay über alles Wichtige. Die ebenfalls neuen Schalter und Bedienelemente sind nicht nur griffgünstig angeordnet, sondern erklären sich praktisch selbst. Jede Menge Feinschliff und hochwertige Materialien ergeben ein Premiumgefühl, das bislang fehlte. Der Fahrersitz mit seiner straffen und dennoch sehr komfortablen Polsterung lässt sich so variantenreich einstellen, dass in der C-Klasse wohl jeder seine optimale Sitzposition finden dürfte. Selbstverständlich ist das Lenkrad sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe einstellbar.

[strong]Platzangebot: Vorne üppig, hinten beengt[/strong]

An den Platzverhältnissen im Innenraum hat sich nichts verändert: Vorne haben selbst groß gewachsene Menschen viel Platz. Im Fond - vor allem wenn drei Personen durch die zu kleinen hinteren Türen einsteigen - geht es dagegen beengter zu. Der Kofferraum ist durch die kleine Öffnung und eine recht große Tiefe nicht optimal zu beladen. Weiterer Minuspunkt aus Fahrersicht ist die sehr breite C-Säule, die den Blick schräg nach hinten erschwert. Die optionale akustische und optische Einparkhilfe ist vor diesem Hintergrund empfehlenswert.

Nur Lob verdienen dagegen die Veränderungen an Fahrwerk, Lenkung und Getriebe. Sie machen aus der C-Klasse zwar keinen Sportwagen, ermöglichen aber ein erheblich agileres Fahrverhalten. Die jetzt straffere Abstimmung ist ausgewogen, der Federungskomfort nach wie vor überdurchschnittlich. Der Wagen liegt auch bei hohen Geschwindigkeiten ruhig auf der Straße, zeigt selbst in sehr schnell gefahrenen Kurven kaum Seitenneigung und ist äußerst richtungsstabil. Zusammen mit der direkten, präzisen Lenkung sowie einem gut und sauber auf den Motor abgestuften Sechsganggetriebe entpuppt sich die C-Klasse als zügig und dennoch entspannt zu fahrendes Auto.

Dazu trägt der Sechszylindermotor mit Durchzugskraft schon im unteren Drehzahlbereich bei. Bei recht zügigem Fortkommen betrug beim C 230 der Durchschnittsverbrauch allerdings knapp zehn Liter. Sparsam sieht anders aus.

[strong]Reichhaltige Sicherheitsausstattung[/strong]

Vernünftigerweise nicht sparsam zeigen sich die Stuttgarter in punkto Sicherheitsausstattung, wo inklusive ESP alles serienmäßig ist. Anders sieht es schon beim Komfort aus. Die Standards sind selbstverständlich vorhanden und die Klimaautomatik ist nun ebenfalls serienmäßig. Nur optional zu ordern sind hingegen das nützliche Bi-Xenon-Abbiegelicht und vieles andere mehr - entsprechend lang ist die Aufpreisliste.

[strong]Technische Daten (Werksangaben):[/strong]

Leistung: 150 kW (204 PS) / 6.100 U/min
Max. Drehmoment: 245 Nm / 2.900 U/min
Beschleunigung 0 - 100 km/h: 8,4 s
Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
Durchschnittsverbrauch: 9,3 l Super / 100 km
Grundpreis: 32.480 Euro

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