Protest gegen das 130 km/h-Limit auf Autobahnen

Insgesamt wurden bereits 10180 Stimmen gegen das Tempo 130-Vorhaben abgegeben.

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Fundierte Gründe sprechen gegen ein 130 km/h-Limit auf deutschen Autobahnen:

„Ein generelles Tempolimit verringert nicht nennenswert den CO2-Ausstoß des Straßenverkehrs“, so der ADAC. "Rund 80 Prozent aller Fahrleistungen werden bei einer geringeren Geschwindigkeit als Tempo 130 erbracht.“ Das wäre insbesondere im Stadtverkehr der Fall, in dem es zusätzlich häufig rote Wellen bei den Ampelanlagen gibt. Darüber hinaus errechnete der ADAC: "Insgesamt könnte ein Tempolimit die deutschen CO2-Emissionen nur um weniger als 0,5 Prozent reduzieren."

Möchte man den CO2-Ausstoß der Autos sinnvoll bekämpfen, ist kein unsere Mobilität beschränkendes generelles Tempolimit erforderlich. Es müssen sparsamere Fahrzeuge, die stärkere Förderung alternativer Techniken und insbesondere das Einsparen des CO2-Ausstoßes im innerörtlichen Straßenverkehr Priorität haben. Den Politikern scheint mit dem Tempo-Limit nicht an einer echten CO2-Vermeidung gelegen zu sein.

In Deutschland selbst ereignen sich die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb geschlossener Ortschaften (67 Prozent) und nicht auf der Autobahn, wie das Statistische Bundesamt im Jahre 2005 ermittelte. Der Großteil der Unfälle mit tödlichem Ausgang erfolgt nicht auf der Autobahn, sondern mit 60 Prozent auf Bundes- und Landstraßen. Auf den Autobahnen selbst geschieht die Mehrheit aller Unfälle bei Geschwindigkeiten unter Tempo 100, wie der AvD (Automobilclub von Deutschland) recherchierte; denn bei niedrigem Tempo lässt die Aufmerksamkeit häufig nach.

Die deutschen Autobahnen gehören zu den sichersten Straßen der Welt. Der ADAC ermittelte, dass pro Milliarde Fahrzeugkilometer in Deutschland 2,99 Menschen ums Leben kommen. "Zahlreiche Länder mit genereller Geschwindigkeitsbeschränkung schneiden schlechter ab, wie z. B. Belgien, Österreich, Slowenien, Tschechien, die USA. In österreich, wo ein generelles Tempolimit von 130 km/h gilt, ist die Getötetenrate auf Autobahnen etwa 1,5-mal höher als in Deutschland", so der ADAC

Der internationale Lkw-Verkehr nimmt in Deutschland aufgrund der zentralen Lage in Europa weiter zu. Die Autofahrer müssen frei fahren können, um einen ordentlichen Verkehrsfluss überhaupt zu ermöglichen und das Knäuel zwischen Lkws und Autos auflösen zu können. Oft genug entstehen gerade bei Tempolimits auf der Autobahn bekanntlich lange Schlangen hinter LKWs.

Wir brauchen intelligente Geschwindigkeitsregelanlagen, die - wenn es die Situation erfordert - temporär und vernünftig den Verkehrsfluss steuern, z. B. abhängig vom Verkehrsaufkommen und von Witterungsverhältnissen. Dies wäre darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und Stauvermeidung.

„Derzeit sind bereits knapp 40 Prozent des deutschen Autobahnnetzes dauerhaft oder zeitweise geschwindigkeitsbeschränkt, weitere rund 9 Prozent sind mittels Streckenbeeinflussungsanlagen limitierbar - somit also schon etwa die Hälfte des Autobahnnetzes“, so der ADAC. Eine flexible Geschwindigkeitsregelung ermöglichen dagegen Streckenbeeinflussungsanlagen zur optimalen Nutzung der Autobahn, wie z. B. bei freier Fahrt auch die Berücksichtung ohne Tempolimit. Die Sicherheit steigt mit einem Tempolimit nicht tatsächlich an, das Klima wird nicht bedeutsam besser geschützt und auch der volkswirtschaftliche Nutzen ist bei einem generellen Tempolimit gleich Null.

Zahlreiche Bürger, die in kleineren Städten leben, haben keinen Bahnhof vor der Haustür, bei dem ein ICE hält. Für diese Personen stellt das Auto auf der Autobahn bei freier Strecke einen wichtigen Kompromiss zwischen persönlich gewählter Geschwindigkeit, Zeit und Kosten dar. Wir lernen, vernünftig und vorausschauend zu fahren. Dem Raser sind durch das Flensburger Punktekonto bereits Grenzen gesetzt.

In der ganzen Welt stehen Autos „Made in Germany“ für ein hohes Prestige und beste Qualität, die bei der Entwicklung zahlreiche Kilometer auf der deutschen Autobahn und nicht nur auf einer Rennstrecke im Alltagstest zurücklegten. Bei Tempo 130 oder einem reinen Test auf der Rennstrecke ließen sich etliche Tests in diesem Ausmaß nicht mehr durchführen - zu Lasten der Qualität. Das weltweit hohe Ansehen deutscher Autos, auf die wir stolz sind, wäre damit zunichte gemacht und die Nachfrage würde deutlich sinken. Damit gerieten auch Arbeitsplätze in Gefahr!


Welche Regeln möchte uns die Politik noch aufdrücken, statt vernünftige Lösungen zu finden? Wir müssen jetzt handeln und auf breiter Front aktiv werden!

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