Räikkönen nach Rennen schlecht gelaunt

, 11.05.2014

Auch Fernando Alonso ist nach Platz sechs beim Heimrennen nicht gerade glücklich, aber Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen scheint innerlich zu kochen

Über weite Strecken lag Kimi Räikkönen beim Grand Prix von Spanien vor seinem Teamkollegen Fernando Alonso, doch dann stellte Ferrari die Strategien um: Räikkönen blieb auf zwei, Alonso wechselte auf drei Stopps - und hatte nach einer Aufholjagd im Finish die frischeren Reifen, als es zum direkten Duell der beiden Ex-Weltmeister kam.

Der "Iceman" wehrte sich gegen das fast unvermeidlich scheinende Überholmanöver, letztendlich setzte sich Alonso aber durch. Offenbar scheint Räikkönen über den Rennverlauf alles andere als erfreut zu sein, denn auf die Frage, ob die Strategie seine eigene Entscheidung gewesen sei, antwortete er nur: "Ich weiß es nicht." Und ließ die Reporter wortlos stehen, als sie versuchten, ihm weitere Fragen zu stellen...

Alonso ist schon gesprächiger, wenn es um das teaminterne Duell geht: "Natürlich wäre mir lieber, wenn wir um den ersten und zweiten Platz kämpfen würden, aber dafür waren wir heute leider nicht schnell genug. Am Ende hatten wir unterschiedliche Strategien und ich konnte ihn mit den frischeren Reifen überholen. Aber wie gesagt: Wir wären lieber Erster und Zweiter. Hoffentlich ist es bald so weit", sagt der Spanier, der am Ende Sechster wurde.

Dass er von den Silberpfeilen fast überrundet wurde, sei "leider keine Überraschung. Wir waren in den ersten paar Rennen auch jeweils eine Minute hinter der Spitze, obwohl es da Safety-Car-Phasen gegeben hat. Heute gab es keine Safety-Car-Phase, also liegen wir eineinhalb Minuten zurück. Leider ist die Situation ähnlich wie in Australien oder Malaysia. Das Ziel war, den Abstand zu verkürzen. Das muss uns in den nächsten Rennen gelingen."

Gegen Mercedes sieht er im WM-Rennen kaum noch eine Chance: "Das wird schwierig, keine Frage, denn wir sind weit hinten. Damit meine ich nicht nur Ferrari, sondern alle anderen außer Mercedes", so Alonso, nach fünf von 19 Rennen mit 51 Punkten Rückstand WM-Dritter. "Unsere Aufgabe ist, es Mercedes nicht zu leicht zu machen, denn wenn sie weit vorne sind, müssen sie die mechanische Seite nicht belasten. Das müssen wir besser machen."

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