"Wackelflügel": McLaren sieht kein Problem

, 03.10.2012

Martin Whitmarsh denkt nicht, dass die FIA an den Flügeln der McLaren etwas auszusetzen hat: "Ich glaube nicht, dass es uns betrifft"

Pünktlich zum Großen Preis von Japan kocht das Thema "flexible Flügel" in der Formel 1 wieder einmal hoch. Das Magazin 'auto, motor und sport' hatte berichtet, dass sowohl McLaren als auch Red Bull in diesem Bereich eine neue Lösung entwickelt hätten. Diese würde dazu führen, dass sich der gesamte Frontflügel bei hohen Geschwindigkeiten um die eigene Horizontalachse drehe und dadurch der Luftwiderstand sinke. Ferrari habe den Automobil-Weltverband (FIA) deshalb um eine Überprüfung der McLaren- und Red-Bull-Flügel gebeten.

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh sieht jedoch kein Unheil auf sein Team zukommen: "Darüber hat es meines Wissens nach keine konkreten Gespräche gegeben. Des bedeutet nicht, dass es sie nicht gegeben hat, aber wahrscheinlich wüsste ich davon", sagt der Brite. Seiner Meinung nach seien völlig steife Flügel ohnehin eine Utopie. "Die Regeln schreiben vor, dass die Flügel steif sein müssen, aber kein Flügel und keine aerodynamische Oberfläche ist vollkommen steif", so Whitmarsh.

Die Flexibilität der Flügel sorgte immer wieder für Zwist zwischen den Teams. In der Vergangenheit hatten vor allem Red Bull und Ferrari flexible Frontflügel eingesetzt. Vor Beginn dieser Saison hatte die FIA die Reglen präzisiert und strengere Tests eingeführt. Whitmarsh erklärt jedoch, dass das Thema dennoch immer wieder hochkocht: "Es kommen immer wieder Stetigkeiten zwischen Teams auf, die der Meinung sind, dass der Flügel des Konkurrenten zu flexibel ist", erklärt der Brite, der sein Team jedoch auf der sicheren Seite sieht. "Ich kann mich in dieser Beziehung aber an keine Probleme bei McLaren erinnern und glaube daher auch nicht, dass es uns betrifft."

"Hin und wieder werden Teams von der FIA angesprochen und gebeten, etwas an den Autos zu korrigieren. Wir waren aber noch nicht in dieser Situation. Ich glaube nicht, dass das ein Problem ist, welches den Ausgang der Meisterschaft beeinflusst", sagt Whitmarsh, der häufigere Kontrollen durch die FIA jedoch ausdrücklich begrüßt: "Die technische Abteilung der FIA muss wachsam bleiben und Front- und Heckflügel sowie ihre Halterungen von Zeit zu Zeit überprüfen. Nicht nur, um sicherzustellen, dass die den Regeln entsprechen, sondern auch um geniale und kreative Wege zu erkennen, die den Geist des Reglements umgehen."

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