Warum Tarquini doch kein TV-Experte wurde

, 09.02.2013

Ex-Weltmeister Gabriele Tarquini könnte heute als Experte für das italienische Fernsehen arbeiten, hat sich aber für einen anderen Weg entschieden

50 Jahre jung und noch kein bisschen rennmüde: Selbst nach nunmehr über 30 Saisons im nationalen und internationalen Motorsport liegt das Karriereende von Gabriele Tarquini noch in weiter Ferne. Der italienische Rennfahrer, zwischen 1987 und 1995 in der Formel 1 (Gabriele Tarquini in der Formel-1-Datenbank!) und seit 2005 in der Tourenwagen-WM unterwegs, stellt sich vielmehr nochmals einer neuen Herausforderung - mit Honda in der WTCC.

Dabei hätte es aber auch ganz anders kommen können. Vielleicht wäre Tarquini dann nicht als bis dato ältester FIA-Weltmeister in die Geschichtsbücher eingegangen. Denn etwa zur Zeit seines EM-Titelgewinns im Tourenwagen (2003) arbeitete der heute 50-Jährige als Formel-1-Experte für das italienische Fernsehen. Und damals konnte sich Tarquini sehr gut vorstellen, diesen Weg weiter zu beschreiten.

"Ich habe das zwei, drei Jahre lang parallel zu meinen Renneinsätzen gemacht. Ich hatte immer gedacht, dass es einmal eine neue Karriere werden könnte, sobald ich einmal aufhören würde", sagt Tarquini gegenüber 'Autosport'. Dass er jedoch weiterhin im Rennauto sitze und nicht vor der Kamera stehe, habe einen simplen Grund: "Ich habe halt nie aufgehört. Einfach, weil ich es zu sehr genieße."

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