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Alfa Romeo MiTo: Der Newcomer unter den Kompaktsportlern
C. Brinkmann, 22.06.2008
Alfa Romeo leitet mit dem Debüt des knackig-dynamischen Alfa Romeo MiTo eine neue Ära seiner fast 100jährigen Geschichte ein: den Einstieg in die Kompaktklasse. Der neue Alfa soll, so die Italiener, dabei als kompaktester Sportwagen der Welt antreten. Los geht es in Italien bereits im Juli 2008; in Deutschland startet der Alfa Romeo MiTo am 27. September 2008.
Der Name MiTo lässt Erinnerungen wach werden. Er wurde gewählt, um eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft der Marke Alfa Romeo herzustellen: zwischen Milano (Mailand), als Stadt des Designs und damit maßgebend für das Styling des Fahrzeugs und Torino (Turin), wo er hergestellt wird. Der Name beruht auf einer Entscheidung, die den starken Willen von Alfa Romeo bezeugt, die Wurzeln der Marke in Mailand zu festigen.
Folglich war es auch kein Zufall, dass die Präsentation im prächtigen Sforzesco Schloss in Mailand stattfand, wo erzählt wird, dass vor fasst hundert Jahren ein junger Designer sich von der in den Filarete Turm gemeißelten Schlange inspirieren ließ, um das Emblem von Alfa Romeo zu entwerfen.
Sportlichkeit und Kompaktheit im italienischen Stil
Der MiTo folgt als erstes Modell dem 8C Competizione - einer stilistischen und technologischen Ikone von Alfa Romeo. Von dem rassigen Sportwagen übernahm der MiTo einige Eigenschaften, wie z. B. die besondere Form der Seitenfenster, die „Dreiblattform“ der vorderen Kotflügel, die Scheinwerfer und LED-Rückleuchten. Und mit Scheinwerfern und Rückleuchten entsteht ein markantes stilistisches Element: eine Einfassung aus unterschiedlichem Material und Farben mit der Wirkung eines eleganten Eyeliners, mit dem Styling und Aggressivität des Fahrzeugs unterstrichen werden.
Die Dynamik erhält der Dreitürer durch die vertiefte, horizontale Linienführung auf der Höhe der vorderen Radkästen und der Flanke. Die großen Räder und die mächtigen „Muskeln“ der hinteren Kotflügel betonen die Persönlichkeit und Kraft des Modells, ohne jedoch die Eleganz der Linien zu nehmen, welche die Karosserie weich umspielen und die Schönheit der Formen einzelner Karosserieelemente betonen
Zum markanten Design tragen die hoch liegende Gürtellinie - das Verhältnis zwischen Karosserie und Fensterflächen ist typisch für Alfa Romeo - und besonders das nach hinten gezogene Profil und die aerodynamische Form (Cw = 0,29) bei, die in Verbindung mit der breiten Spurweite (1,48 Meter) und den Breitreifen dafür sorgt, dass der MiTo in jeder Fahrsituation ausgezeichnet auf der Straße liegen soll.
Auch das Heck verfügt über markante stilistische Merkmale. Hierzu gehört die kleine Heckscheibe, die von kräftigen Schultern eingerahmt wird, die zugleich auch den Rahmen für die runden, eindeutig sportlichen Rückleuchten bilden. In den Kotflügel eingelassen ist auch der Auspuff mit je nach Version unterschiedlicher Form.
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