Bitter Vero: Luxuriöse Auferstehung nach über 25 Jahren

, 10.12.2007

Über 25 Jahre sind vergangen, dass der letzte Bitter CD gebaut wurde, ein luxuriöser Sportwagen auf der mechanischen Basis von Opel. Basierend auf dem Holden Statesman, dem Top-Modell der australischen GM-Tochter gibt es mit dem Vero wieder einen echten Bitter. Die viertürige Sport-Limousine zum Preis von 99.960 Euro besticht durch Luxus, feinste Materialien und Power in Form eines 6,0 Liter großen V8-Motors. Erich Bitter verwirklichte all seine persönlichen Autoträume in der Vergangenheit und behält dies auch noch im Alter von 74 Jahren bei.


Die Verwandtschaft zum Holden Statesman ist unverkennbar. Doch eine modifizierte Verkleidung verlieht der viertürigen Luxus-Limousine einen individuelleren Auftritt. Dazu gehören unter anderem eine neue Frontschürze und eine Motorhaube mit einem komplett geänderten Kühlergrill, der beim Bitter Vero deutlich sportlicher ausfällt. Bei Dunkelheit weist Bi-Xenon-Licht, inklusive Scheinwerfer-Waschanlage und automatischer Leuchtweitenregulierung, den Weg. Die Außenspiegel bestechen durch Boden-Leuchten und Positions-Memory.

Beim Blick nach hinten fallen die verchromten Seitenleisten auf. Die Heckpartie ähnelt dem australischen Original stark, erhält jedoch eine vierflutige Stahlauspuffanlage mit eckigen Edelstahlendrohren die einen neuen Einsatz flankieren. Die Rücklichter und Seitenblinker sind in LED-Technik ausgeführt.


Für den Vortrieb der 5,200 Meter langen, 1,899 Meter breiten und 1,480 Meter hohen Limousine sorgt ein 6,0 Liter großer V8-Aluminium-Motor mit 367 PS und 530 Nm Drehmoment, die bei 4.400 U/min anliegen. Die Kraftübertragung an die Hinterräder erfolgt über eine 4-Gang-Automatik - ab Mai 2008 ist eine 6-Gang-Automatik erhältlich. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Bitter 250 km/h (elektronisch begrenzt) an, während man noch dabei ist, den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß zu ermitteln.

Neue Federbeine, ein direkt arbeitender Stabilisator, progressive Schraubenfedern mit härterer Kennung sowie Federn mit verstellbaren Stoßdämpfern optimieren das sportlich ausgelegte Fahrwerk. Den Kontakt zur Straße halten derweil 20 Zoll große Leichtmetallfelgen mit Reifen im Format 245/35. Belüftete Bremsscheiben vorne und hinten mit Aluminium-Bremszangen sorgen für die notwendige Verzögerung.

 

Insbesondere soll der Bitter Vero durch feinste Materialien und puren Luxus im Interieur seine Kundschaft überzeugen. Bereits der Radstand von 3,009 Metern weist auf einen großzügig bemessenen Innenraum hin, der viel Beinfreiheit vorne und hinten ermöglicht. Selbstverständlich gibt es für den Bitter Vero nur eine Volllederausstattung - auf Wunsch mit akzentfarbigen Kedern. Die Sitze lassen sich 10-stufig elektrisch verstellen, während der Fahrersitz die individuellen Einstellungen von bis zu drei Piloten speichert.


Das Multifunktions-Lenkrad verfügt über Kontrolltasten für Sound-System, Bord-Computer, Bluetooth-Schnittstelle und Satelliten-Navigationssystem. Sogar das Komfort-Schlüsselsystem beinhaltet für zwei Personen ein tolles Feature: Beim Öffnen des Autos lädt das System automatisch die Einstellungen des jeweiligen Fahrers unter anderem für Klimaanlage, Radio-Einstellungen, Bord-Computer, Fahrersitz- sowie Außenspiegelposition. Darüber hinaus gibt es Tempomat, Parkassistent, elektrisch verstellbare, beheizte Außenspiegel, einen automatisch abblendenden Rückspiegel sowie abkippende Beifahreraußenspiegel beim Einlegen des Rückwärtsganges zum besseren Rangieren, Reifenluftdruckmonitor und vieles mehr.

Weiteren Komfort ermöglichen eine Drei-Zonen-Klimaanlage für Fahrer, Beifahrer und die Passagiere im Fond, Leselampen und je zwei Getränkehalter vorne und hinten, eine Türeinstiegsbeleuchtung, mehrere Ablageboxen und ein zentraler, lederbezogener Klapptisch für die hintere Sitzbank. Ausreichend Gepäck läst sich währenddessen in dem 535 Liter großen Kofferraum der Limousine unterbringen. Auch an die Sicherheit dachte Bitter; denn der Vero verfügt beispielsweise über mehrere Airbags für Fahrer und Beifahrer - hinten kommen nur Seiten-Airbags zum Einsatz.


Für Entertainment sorgt derweil ein MP3-kompatibles Premium-Audio-System von Bose mit 6fach-CD-Wechsler und 10 Lautsprechern, inklusive Subwoofer, mit einer Gesamtleistung von 220 Watt. Der DVD-Player mit Doppel-LCD-Monitoren befindet sich in den Kopfstützen, so dass die Passagiere im Fond echten Kinogenuss erleben. Der LCD-Monitor in der Front gibt Filme nur bei Stillstand des Fahrzeugs wieder. Damit der Fahrer von einem lauten Filmspektakel nicht gestört wird, stattet Bitter den Vero mit zwei Paar kabellosen Kopfhörern für die Rücksitze aus.

8 Kommentare > Kommentar schreiben

13.12.2007

[QUOTE][i]Original geschrieben von ///M3 Power [/i] [B]Vor allem diese Proll-felgen an einem Luxusschlitten finde ich etwas lächerlich. [/B][/QUOTE] Ach du shice!! Die waren mir noch gar nicht aufgefallen!! :eek: Die gehen an solch einem Fahrzeug wirklich nicht klar! Erinnern so an "billig-getunter-Kadett". :kotz: Dann aber natürlich in 15- oder 16-Zoll!

13.12.2007

Ich habe dieses Ding schon außerhalb einer Messer gesehen, habe davor aber noch nie etwas Bitter gehört. Gefällt mir bis auf den komischen Kühlergrill gut, aber für 100.000€ gibt es eindeutig schönere Autos und hochwertigere Autos!!! Vor allem diese Proll-felgen an einem Luxusschlitten finde ich etwas lächerlich.

11.12.2007

Kann zu den ganzen angesprochenen Berichten leider nichts sagen, ist schon länger her, dass ich mal einen Bericht im TV über Herrn Bitter gesehen habe. Zum Äußeren: Aussen viel zu unauffällig! Passt überhaupt nicht zu dem exklusiven, hochwertig anmutenden Innenraum.

10.12.2007

Ich kenne den artikel aus der Autobild auch.Man muß schon den Hut ziehen vor Herrn Bitter .Ich will das Auto auch nicht schlecht reden ,aber ich kann mir nicht vorstellen das es sich durchsetzen kann auf dem aktuellen markt.Aber es ist ein ganz netter Wagen,und man versteht die Ideen dahinter.

10.12.2007

Habe den Artikel dazu in der Autobild gelesen. Ich kann Herrn Bitter wirklich nur Respekt aussprechen. Bei so viel Durchhaltevermögen und Ergeiz muss es einfach mal klappen. Nur leider nicht mit diesem Auto. Der Ansatz ist nicht schlecht, nur vielleicht wurde einfach die falsche Basis gewählt. Dieser Holden ist doch recht unauffällig und unbekannt. Die Innenraumveredelung gefällt mir eigentlich ganz gut. Na ja, Daumen drücken und auf neue Infos warten.

10.12.2007

[QUOTE][i]Original geschrieben von BeezleBug [/i] [B]Das Projekt dient sicher erstmal einmal der Selbstverwirklichung von Herrn Bitter (und das ist nicht negativ konjungiert, sondern ich ziehe meinen Hut vor so viel Courage). [/B][/QUOTE] Sehe ich genauso, deswegen habe ich ja geschrieben: Respekt! Und wenn man dann noch den Vorteil hat, dass es gar nicht mal unbedingt nötig ist damit Geld zu verdienen (Vermutung!), um so besser! Denn ich glaube er wird sich nicht verkaufen. Und sebst die 30 Fahrzeuge bis zum Break-Even könnten schwer werden. Mal sehen, vielleicht erfährt man es ja mal.

10.12.2007

[QUOTE][i]Original geschrieben von weiße Maus [/i] [B]Es wird genauso floppen wie alle anderen vor ihm. Oder bin ich der einzige, der das besondere in diesem Fahrzeg nicht erkennt??? :grübeln: [/B][/QUOTE] Ich denke, es kommt darauf an, was du unter "floppen" verstehst. Natürlich wird der Wagen kein Massenprodukt - soll es ja auch nicht. Laut Bitter ist eine Produktion von 150 Wagen geplant und man würde ab dem 30.Wagen den Break-Even erreichen und Geld verdienen. [QUOTE][i]Original geschrieben von weiße Maus [/i] [B] Oder bin ich der einzige, der das besondere in diesem Fahrzeg nicht erkennt??? :grübeln: [/B][/QUOTE] Das Projekt dient sicher erstmal einmal der Selbstverwirklichung von Herrn Bitter (und das ist nicht negativ konjungiert, sondern ich ziehe meinen Hut vor so viel Courage). Es erinnert mich etwas an das "Alpina-Konzept" (Verwendung von edelsten Materialien, mehr Luxus, etc.) aber nicht konsequent durchgezogen (keinerlei Motorveredelung, Gewichtsstripping, etc.), da warscheinlich die Möglichkeiten nicht vorhanden waren. BeezleBug

10.12.2007

Also auf jeden Fall meinen größten Respekt gegenüber Hernn Bitter, der sich einfach nicht unterkriegen lässt ;) Aber mal ehrlich... wer kauft so ein Auto??? Es wird genauso floppen wie alle anderen vor ihm. Oder bin ich der einzige, der das besondere in diesem Fahrzeg nicht erkennt??? :grübeln: Ich habe ihn auf der EMS mal bewußt im Original bertrachtet, aber sorry, es wurde nicht besser!


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