Dynamisches Facelift für den Renault Mégane

, 08.12.2005

Renault hat den Mégane mit einer frisch-dynamischen Optik , einem hochwertigen Interieur und zusätzlichen Komfortdetails aus höheren Fahrzeugklassen rundum aktualisiert. Erkennungszeichen der jüngsten Generation des Franzosen sind die überarbeiteten Scheinwerfer, die mit dem stärker zugespitzten Kühlergrill eine formale Einheit bilden. Den dynamischen Eindruck verstärkt die Bugschürze mit dem großen, leicht V-förmig zulaufenden Lufteinlass und weit nach außen gerückten Nebelscheinwerfern. Die Rückansicht präsentiert sich mit neu gestalteten Heckleuchten. Hinzu kommt beim Drei- und Fünftürer der stärker konturierte, leichter wirkende Stoßfänger. Im Innenraum zeigen unter anderem neue, edle Polsterstoffe, wie sorgfältig Renault den Mégane aufwertete. Der Marktstart für den neuen Mégane erfolgt in Deutschland am 20. Januar 2006.


Modellfamilie mit großer Karosserievielfalt

Auch nach ihrer Überarbeitung bleibt die Mégane Familie ein Vorbild an Vielfalt: Renault bietet das Erfolgsmodell als drei- und fünftürige Schrägheckvariante, viertürige Limousine, Kombi Grandtour, Coupé-Cabriolet und als Mégane Renault Sport auf Basis des Drei- und Fünftürers an.

Neuer Spitzendiesel mit modernster Technik

Mégane-Käufer haben die Wahl zwischen insgesamt zehn Motoren mit bis zu satten 224 PS. Neuer Spitzendiesel ist der 2.0 dCi (110 kW/150 PS) mit Vierventiltechnik und Piezo-Einspritzung, der exklusiv dem Mégane Grandtour vorbehalten ist. Das Diesel-Aggregat beschleunigt den Mégane Grandtour in 8,8 Sekunden aus dem Stand von 0 auf 100 km/h. Das Maximaldrehmoment von 340 Nm liegt bereits bei 2.000 U/min an. In Kombination mit dem eigens für diese Motorisierung neu entwickelten 6-Gang-Schaltgetriebe erlaubt dies eine niedrigtourige, gelassene und damit Kraftstoff sparende Fahrweise. Der Mégane 2.0 dCi begnügt sich im Schnitt mit 5,4 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer.

Zweite Motorenneuheit ist der 1.9 dCi FAP mit 81 kW/110 PS. Wie sein Schwestermotor im Mégane 1.9 dCi FAP mit 96 kW/130 PS verfügt er serienmäßig über einen Dieselpartikelfilter. Der Filter reinigt sich ohne den Zusatz von Additiven in regelmäßigen Abständen selbst. Renault wird zu einem späteren Zeitpunkt den stärkeren der beiden 1.9 dCi FAP-Motoren wahlweise auch mit Vierstufen-Automatik anbieten. Die Dieselpalette des Mégane komplettiert der 1.5 dCi in den zwei Leistungsstufen 63 kW/86 PS und 78 kW/106 PS. Auch im stärkeren der beiden 1,5-Liter-Dieselmotoren erfolgt die Einspritzung über Piezo-Ventile.


Umfangreiche Benzinerpalette

Das Angebot an Benzinaggregaten setzt sich aus fünf Triebwerken zusammen. Der Basismotor 1.4 16V für Drei- und Fünftürer, Limousine und Grandtour leistet 72 kW/98 PS. Ebenfalls in allen Mégane Varianten kommt die Motorisierung 1.6 16V (82 kW/112 PS) zum Einsatz. Topmotor ist der 165 kW/224 PS starke 2.0 16V Turbo im Mégane Renault Sport. Darüber hinaus bietet Renault den 2.0 16V Turbo in der Leistungsstufe mit 120 kW/163 PS im Mégane Coupé-Cabriolet an. Sämtliche Benziner verfügen über Vierventiltechnik, zwei obenliegende Nockenwellen und das elektronische Gaspedal. Darüber hinaus wurden der 1.6 16V, 2.0 16V und 2.0 16V Turbo mit einer verstellbaren Einlassnockenwelle ausgestattet.

Optionen aus der Oberklasse

Neu auf der Liste der Optionen für den Mégane befinden sich die Einparkhilfe hinten sowie ein 4 x 15-Watt-Single-CD-Radio und eine 4 x 40-Watt-Audioanlage, die auch CDs im MP3-Format abspielen können. Hinzu kommt das weiterentwickelte Carminat-Navigationssystem mit ausfahrbarem 16:9-Farbmonitor. Das Gerät Carminat 2+ zeichnet sich durch besonders schnelle Lade- und Rechenzeiten aus und lässt sich mit derselben Tastatur bedienen wie die Audio-Anlage.


Bis zu zehn Airbags schützen die Insassen

Je nach Karosserievariante, schützen bis zu zehn Airbags die Insassen. Serienmäßig wurde der Bestseller von Renault mit Frontairbags und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sowie mit Windowbags für beide Sitzreihen ausgestattet. Der Dreitürer verfügt darüber hinaus über den „Anti-Submarining-Airbag” für die Vordersitze. Das unsichtbar unter der Sitzfläche eingebaute System schützt Fahrer und Beifahrer effizient gegen das Durchrutschen unter dem Beckengurt („Submarining-Effekt”). Optional kann der Kunde Seitenairbags für die Passagiere im hinteren Bereich ordern.

In Fünftürer, viertüriger Limousine und Grandtour kommen statt des Anti-Submarining-Airbags ein zweiter pyrotechnischer Gurtstraffer und ein zweiter Gurtkraftbegrenzer zum Einsatz. Da der zweite Gurtstraffer außen am Sitz angebracht ist, würde er im Dreitürer das Einsteigen der Fondpassagiere unnötig erschweren. Serienmäßige Isofix-Kindersitzbefestigungen auf dem Beifahrersitz und den hinteren Außenplätzen komplettieren die passive Sicherheitsausstattung.

Fahrwerk mit hohen Sicherheitsreserven

Der Mégane verfügt serienmäßig über das Antiblockiersystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBV) und Bremsassistent. Außerdem stattet Renault den Mégane bereits in der Basisausstattung Authentique ab Werk mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP), inklusive mit Untersteuerkontrolle (USC), aus. Als Sonderausstattung lässt sich eine automatische Reifendruckkontrolle ordern. Ein Plus an Sicherheit bieten auch die optional angebotenen Xenon-Scheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenregulierung und Scheinwerfer-Waschanlage.

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