Immer blitzeblank: Was wäre es schön, sein Auto nicht mehr von außen waschen zu brauchen. Nissan macht jetzt Schluss mit der lästigen Pflicht und testet derzeit eine innovative Nano-Beschichtung, an der Matsch, Regen und der alltägliche Schmutz einfach abperlen, so dass sich der Pflegeaufwand deutlich reduziert und der Lack langfristig geschont wird. So verwandelt sich der Nissan Note in das weltweit erste Fahrzeug, das sich selbst reinigt, und damit einen spannenden Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Fahrzeugpflege bietet.
© Foto: Nissan
Als erster Automobilhersteller nutzt Nissan die neuartige „Ultra-Ever Dry“-Technologie von UltraTech International. Das Prinzip ist simpel: Eine Schutzschicht aus Luft soll verhindern, dass sich Wasser, Regen und Gischt vorausfahrender Fahrzeuge auf dem Lack sammeln und nach dem Abtrocknen unschöne Flecken hinterlassen, wodurch auch hartnäckige Verschmutzungen deutlich weniger Haftung auf der Oberfläche finden, was bei wechselhaften Wetterbedingungen einen klaren Vorteil im Alltag darstellt.
Wie gut das funktioniert, wird Nissan in den kommenden Monaten intensiv an einem weißen Nissan Note überprüfen. Der selbstreinigende Note-Prototyp, auf dem der Lack auf einer Fahrzeughälfte versuchsweise aufgetragen wurde, muss sich bei unterschiedlichsten Bedingungen beweisen. Erste Tests bei Regen, Frost und Schneeregen sollen bereits vielversprechend verlaufen sein, was darauf hindeutet, dass die Technologie auch unter realen Alltagsbedingungen zuverlässig arbeitet und das Potenzial besitzt, die Art und Weise der Fahrzeugpflege grundlegend zu verändern.
Ohnehin kennt sich der Kleinwagen mit selbstreinigenden Technologien aus. So besitzt der Nissan Note bereits eine Heckkamera, welche die Linse mithilfe von Wasser und Druckluft von Dreck befreit und so stets eine einwandfreie Funktionsweise der Sensoren sicherstellt und dem Fahrer dadurch jederzeit eine klare Sicht nach hinten ermöglicht.

















