Porsche Cayman GTS: Die Kurven bis an ihre Grenzen ausreizen

, 23.03.2014


Wie kein zweiter Sportwagen sucht der neue Porsche Cayman GTS die Kurven, deren Grenzen jetzt noch weiter ausloten soll. Der Name ist Programm: GTS steht bei Porsche für „Gran Turismo Sport“ und verheißt seit dem legendären Porsche 904 Carrera GTS von 1963 außergewöhnliche Performance. Heute stehen die drei Buchstaben für noch mehr Leistung und eine noch sportlichere Ausstattung - verschärft vom Design bis in den 340 PS starken Boxermotor. Das ist Porsches Bekenntnis zum authentischen Sportwagen für die Rundstrecke und den Alltag. Auf den Markt kommt der Porsche Cayman GTS im Mai 2014 zu Preisen ab 73.757 Euro.


Pure Sportlichkeit extra in Szene gesetzt

Bereits optisch zeigt der Porsche Cayman GTS seine Sonderstellung mit einer noch markanteren Front, die durch groß dimensionierte Lufteinlässe und GTS-spezifisch abgedunkelte Tagfahr- und Positionslichter in LED-Technik besticht. Bi-Xenon-Scheinwerfer samt dem dynamischen Kurvenlicht „Porsche Dynamic Light System“ (PDLS) sind Serie. Die schwarz ausgeführten Innenblenden verleihen dem vertikal ausgelegten Scheinwerferdesign zusätzlich Nachdruck.

Um mit diesem Charakter die Bodenhaftung nicht zu verlieren, besitzt der Porsche Cayman GTS serienmäßig 20 Zoll große „Carrera S“-Räder im dynamischen 10-Speichen-Design, auf Wunsch auch schwarz lackiert. Optional offeriert Porsche die „911 Turbo“-Räder in 20 Zoll mit einem titanfarben lackierten Innenbett und einem glanzgedrehten Felgenstern aus Aluminium.

Das neu gestaltete Heck lässt den Porsche Cayman GTS noch kräftiger wirken. Aus den schwarzen Endrohren der serienmäßigen Sport-Abgasanlage dringt der unverwechselbare Porsche-Sound in Richtung Trommelfell. Die Heckleuchten in LED-Technik sind abgedunkelt, während der schwarze „Cayman GTS“-Schriftzug den sportlichen Auftritt unverkennbar unterstreicht.

Antrieb: Auf maximale Dynamik ausgerichtet

Der leistungsgesteigerte Sechszylinder-Boxermotor mit 3,4 Litern Hubraum basiert auf dem Motor des Cayman S. Durch eine detailliert optimierte Abstimmung leistet das Aggregat im Cayman GTS jedoch 15 PS mehr. Damit kommt der Cayman GTS auf 340 PS bei 7.400 U/min. Das Drehmoment stieg um 10 Nm auf 380 Nm, die von 4.750 bis 5.800 Touren anliegen.


Serienmäßig ist der Mittelmotor-Sportwagen mit dem „Sport Chrono“-Paket ausgestattet. Das bedeutet: In Verbindung mit dem optionalen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe PDK und aktiver „Sport Plus“-Taste spurtet der Cayman GTS in nur 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Vortrieb endet bei 283 km/h. In Verbindung mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe sind es 4,9 Sekunden beim klassischen Spurt und einer Top-Speed von 285 km/h.

Den durchschnittlichen Spritverbrauch gibt Porsche in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe mit 8,2 Litern auf 100 Kilometern an (CO2-Ausstoß 190 g/km). Beim manuellen Getriebe beträgt der Kraftstoffkonsum im Mittel 9,0 Liter pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 211 g/km entspricht.

Fahrwerk: Extremer Biss oder Komfort auf Knopfdruck

Der Porsche Cayman GTS beherrscht dank der Kombination des serienmäßigen aktiven Dämpfersystems PASM und des „Sport Chrono“-Paketes auf Knopfdruck den Wechsel zwischen progressiver Sportlichkeit einerseits und Langstreckenkomfort andererseits. Eine optimal geregelte Dämpfung verbessert die Bodenhaftung des Fahrzeuges und sorgt für mehr Fahrstabilität, mehr Komfort, eine gesteigerte Performance und einen verkürzten Bremsweg.

Wie bisher kann der Fahrer über die PASM-Fahrwerktaste auf der Mittelkonsole zwischen den beiden Programmen „Normal“ und „Sport“ wählen. Dabei agiert das System in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrsituation, um den Fahrspaß nicht zu kurz kommen zu lassen: So werden zum Beispiel bei ruhiger Autobahnfahrt lediglich moderate Dämpfkräfte angefordert. Bei sportlicher Fahrweise hingegen verbessern hohe Dämpferkräfte den Fahrbahnkontakt und die Aufbauanbindung. Reaktionsschnell zeigt sich derweil die elektromechanische Servolenkung.


Aufbauend auf die Fähigkeiten des PASM-Fahrwerkes lässt sich mit dem optionalen „Porsche Torque Vectoring“ (PTV) das fahrdynamische Potenzial des Cayman GTS weiter erschließen. PTV bedeutet das intelligente Zusammenwirken der Hinterachs-Quersperre mit radselektiven Bremseneingriffen, einer Zusatzfunktion des „Porsche Stability Managements“ (PSM). Im Wesentlichen verbessert das PTV durch gezielte Bremseneingriffe am kurveninneren Hinterrad das Lenkverhalten und die Lenkpräzision des Fahrzeuges.

Bereits mit dem Einschlagen der Lenkung wird das Bremsmoment aktiviert. Das bedeutet: es verbessert die Kurvendynamik bereits ab dem Einlenken. Durch die Hinterachs-Quersperre verbessert sich beim Herausbeschleunigen aus der Kurve deutlich das Traktionsvermögen.

Innenraum: Der „Cayman GTS“-Schriftzug ist nur der Anfang

Selbstredend, dass auch das Interieur des Porsche Cayman GTS in der Baureihe neue Akzente setzt. Der Innenraum integriert den Fahrer perfekt in das Fahrzeug. Die ansteigende Mittelkonsole sorgt für einen kurzen Weg vom serienmäßigen SportDesign-Lenkrad zum Schalt- bzw. Wählhebel.

Alcantara gelangt in Verbindung mit der serienmäßigen schwarzen Lederausstattung zum Einsatz. Ebenso an den Sitzmittelbahnen der serienmäßigen „Sportsitze Plus“, die mit ihren ausgeprägten Seitenwangen und der sportlich-straffen Polsterung für noch besseren Seitenhalt sorgen. Die Kopfstützen versahen die Macher mit gestickten „GTS“-Schriftzügen. Der Dachhimmel und die A-Säule sind ebenfalls mit Alcantara verkleidet.

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