Smart Fortwo EV: Elektrifizierter Stadtflitzer

, 27.07.2006

Ab November 2006 wird der Smart Fortwo auch mit Elektroantrieb erhältlich sein. Im Rahmen eines Pilotprojekts in Großbritannien bietet man rund 100 smart Fortwo EV (Electric Vehicle) ausgewählten britischen Kunden als Leasingfahrzeuge an.


Den Antrieb übernimmt ein Elektromotor mit einer Leistung von 30 kW / 41 PS. Die Betriebskosten pro Kilometer liegen dadurch noch einmal deutlich unter dem eines Smart Fortwo mit Benzinmotor. Und den zu unterbieten, ist nicht gerade einfach. Während der Benziner derzeit mit rund 0,06 Euro Kraftstoffkosten pro Kilometer im Vergleich zu seinen Wettbewerbern schon ganz vorne liegt, fallen beim Smart Fortwo EV lediglich rund 0,02 Euro pro Kilometer an. Der Smart Fortwo EV ist außerdem in London von der City-Maut befreit.
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Die Beschleunigung des Smart Fortwo EV auf 60 km/h soll in etwa der des Benziners entsprechen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h. Der Verbrauch hält sich dabei in Grenzen: 12 Kilowattstunden pro 100 Kilometer sorgen für eine Reichweite von 110 Kilometern, so dass dieses Fahrzeug für Kurzstrecken im Stadtverkehr ideal einsetzbar ist.

Die Ladedauer von 30 auf 80 Prozent Batteriekapazität beträgt lediglich dreieinhalb Stunden. Die leere Batterie komplett aufzuladen, gelingt in rund acht Stunden und ist damit über Nacht möglich. Die Ladebuchse für das Stromkabel befindet sich hinter der Tankklappe, wo sonst der Einfüllstutzen für Diesel oder Benzin sitzt.


Der Einbau des Elektroantriebs gestaltet sich ohne aufwendige Modifikationen. Der Motor sitzt im Heck und genau an der Stelle, wo sonst der Verbrenner untergebracht ist. Dort befindet sich auch das Getriebe, das im zweiten Gang arretiert wurde. Der Smart Fortwo EV besitzt deshalb nicht die übliche Schaltung; ihm reicht ein Vorwärts- und ein Rückwärtsgang.

Die Ladezustandsanzeige brachte Smart dort unter, wo normalerweise der Drehzahlmesser sitzt - gemeinsam mit der Analoguhr zentral angeordnet auf der Instrumententafel. Innenraum und Kofferraumvolumen behalten die bisherige Größe. Selbst der Stromspeicher, eine Zebra- oder auch Sodium-Nickel-Chlorid-Batterie, wiegt 60 Kilogramm und wurde zentral im Unterboden platziert.

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