Smart Roadster: Neuanfang in Sicht

, 22.02.2006

Der Smart Roadster und das Roadster-Coupé - im Jahre 2005 von DaimlerChrysler aufgrund mangelnder Rentabilität eingestellt - könnten schon bald wieder unter anderem Namen und neuem Design auf die Straße rollen.


Smart und das britische Konsortium „Project Kimber“ unterzeichneten eine Absichtserklärung, gemeinsam in den nächsten Monaten einen Vertrag zu erarbeiten, der den Briten eine Lizenz zu Redesign, Produktion und Verkauf der ehemaligen Smart-Modelle Roadster und Roadster-Coupé unter einer anderen Marke einräumen soll.
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Einen weiteren Inhalt des Memorandums stellt die Absicht zum Verkauf nicht mehr benötigter Produktionseinrichtungen der beiden Modelle an das britische Konsortium dar. „Project Kimber“ bemühte sich bereits vor nicht langer Zeit vergeblich um den insolventen Autofabrikant MG Rover.

Smart präsentiert auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon (02.03.2006 - 12.03.2006) eine letzte, limitierte Sonderedition des Smart Roadsters und Roadster-Coupés mit dem Namen „Collectors Edition“.

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01.02.2005

Der Chef der Mercedes Car Group Eckhard Cordes schließt eine strategische Partnerschaft mit einem anderen Hersteller nicht aus, um die Krise bei Smart zu lösen und dem hohen Kostendruck zu entgehen. "Wir sind für alles offen", sagt Cordes in einem Gespräch mit auto motor und sport. "Das Einzige, was feststeht: Wir werden Smart nicht schließen." Die Marke Smart hat im vergangenen Geschäftsjahr rote Zahlen geschrieben. Um die Kosten wieder in den Griff zu bekommen, hat Cordes alle Smart-Aktivitäten auf den Prüfstand gestellt und einen vorläufigen Entwicklungsstopp neuer Smart-Modelle wie den Formore verkündet. Einen Ausstieg oder gar eine Schließung von Smart wäre nach den Worten Cordes allerdings wirtschaftlich töricht: "Das würde nur hohe Kosten verursachen und eine Marke zerstören, die wir gerade mit Erfolg aufgebaut haben und in der noch riesiges Potenzial steckt." Dagegen räumt der Mercedes-Mann Fehler in der Smart-Vertriebspolitik ein: "Zuerst hat man gedacht, der Fortwo müsse einen eigenen Vertrieb haben. Heute sind wir der Auffassung, dass es vorteilhaft ist, den Smart-Vertrieb näher an Mercedes zu rücken." [I]Mehr dazu in der auto motor und sport, Ausgabe Nr. 04/05, vom 02.02.2005[/I]

11.05.2005

Der Betriebsrat der zu DaimlerChrysler gehörenden defizitären Kleinwagenmarke Smart hat mit der Geschäftsleitung endgültig die Vereinbarung über den Personalabbau unterschrieben. Wegen der Restrukturierung am Hauptsitz Böblingen werde die Stellenzahl von 1.350 auf rund 760 verringert, teilte das Unternehmen heute mit. 200 Mitarbeiter sollen demnach Stellen innerhalb der DaimlerChrysler AG erhalten, weitere 100 Arbeitsplätze sollen durch "natürliche Fluktuation" wegfallen. Den restlichen Beschäftigten werde bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz durch ein so genanntes "Placement Center" geholfen. Das Werk im lothringischen Hambach ist weniger stark betroffen, dort werden knapp 100 der 850 Arbeitsplätze abgebaut.

18.06.2005

Der Betriebsrat hat das Verfahren zum Stellenabbau bei der DaimlerChrysler-Tochter Smart als unsozial kritisiert. Die Unternehmensleitung habe bei der Auswahl unabhängig von Alter, Familienstand und Dauer der Betriebszugehörigkeit entschieden. Vielmehr sei eine rein bedarfsorientierte Personenauswahl getroffen worden, ließ der DaimlerChrysler-Betriebsrat heute durch seinen Chef Erich Klemm verlautbaren. Deshalb seien auch rund 30 ältere Arbeitnehmer betroffen, die nur schwer wieder eine neue Stelle finden könnten. Smart entgegnete den Vorwürfen mit dem Hinweis, dass 39 Mitarbeiter bereits einen neuen Arbeitsplatz innerhalb des Konzerns gefunden hätten, weitere stünden kurz vor der Vermittlung. Smart-Chef Ulrich Walker habe bereits zahlreiche Unternehmen der Region angeschrieben, um die ausscheidenden Mitarbeiter zu vermitteln. Smart soll bis 2007 wieder schwarze Zahlen schreiben, deshalb hatte die Mutter DaimlerChrysler beschlossen, 600 Stellen in der Konzernzenrale in Böblingen abzubauen. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

06.08.2005

DaimlerChrysler ist Medienberichten zufolge auf der Suche nach einem Kooperationspartner für die defizitäre Marke Smart. Wie das "Handelsblatt" in seiner heutigen Ausgabe meldet, habe ein Vorstandsmitglied gesagt, man müsse für die Produktion des Kleinwagens einen Kooperationspartner finden. Angeblich habe der Strategievorstand Rüdiger Grube bereits Kontakt mit Volkswagen aufgenommen, so das Blatt. Der Konzern selbst kommentierte die Pläne nicht. Es seien - so das Handelsblatt - auch andere Hersteller für eine Kooperation im Gespräch, Namen wurden jedoch nicht genannt. Bei der Produktion des viertürigen Smart Forfour kooperiert DaimlerChrysler mit Mitsubishi, deren Kleinwagen Colt auf der gleichen Plattform rollt und sich 70 Prozent der Teile mit dem Smart teilt. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

07.08.2005

Auf jeden Fall sollten die Herren vom Daimler Chrysler Vorstand mal über die Preise nachdenken. Es kann einfach nicht sein, dass ein 90PS Smart Coupé 25000 € kostet.

08.09.2005

Die Produktion des viersitzigen Smart Forfour soll in diesem Jahr auf 48.000 Fahrzeuge sinken, berichtet das Magazin "Wirtschaftswoche". Die Planung für das niederländische Nedcar-Werk hatte bisher eine Produktion von 63.000 Autos vorgesehen. Ein Smart-Sprecher verwies darauf, dass zur Zeit das Vertriebssystem umgestellt werde, wodurch unter anderem weniger Autos in der Bevorratung benötigt würden. Der August-Einbruch sei - so der Sprecher - auch auf überproportional hohe Zulassungszahlen im Vorjahresmonat zurückzuführen. Der Smart Forfour gewinne in Europa in den wichtigen Märkten Marktanteile hinzu. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

17.11.2005

DaimlerChrysler denkt Medienberichten zufolge über einen Verkauf der Kleinwagenmarke Smart nach. Wie der "Spiegel" heute in seiner Online-Ausgabe berichtet, erwägt der designierte DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche, das defizitäre Unternehmen abzustoßen. Zetsche bevorzuge gegenüber einem Einstieg von Investoren einen Verkauf der Marke Smart als Ganzes. Auch das "Manager-Magazin" veröffentlichte einen entsprechenden Bericht. Über mögliche Interessenten oder einen Kaufpreis gibt es keine Angaben. Nach dem mittlerweile abgeschlossenen, milliardenschweren Debakel mit Mitsubishi, ist Smart die größte Baustelle im DaimlerChrysler-Konzern. Für dieses Jahr erwarten Analysten Verluste in Höhe von 600 Millionen Euro durch die Kleinwagenmarke. Die Pläne von Smart-Chef Ulrich Walker, Smart durch rigide Sparpläne und eine abgespeckte Modellpalette bis 2007 in die Gewinnzone zu führen, wird innerhalb des Konzerns scheinbar als wenig realistisch bewertet. DaimlerChrysler kommentierte die Berichte bisher nicht. Gleichzeitig will Zetsche die Kooperation mit Chrysler intensivieren. Wie Spiegel-Online meldet, sollen sich die beiden Marken des Dachkonzerns - Mercedes-Benz und Chrysler - verstärkt Plattformen und Motoren teilen. Ein neuer Sechszylinder-Benziner ist derzeit in der Entwicklung, gleichzeitig werden die kommende Generation der M-Klasse und der Jeep Grand Cherokee auf einer Plattform von den Bändern rollen. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

28.01.2006

Die Großaktionäre von DaimlerChrysler drängen den Konzern Medienberichten zufolge zum Verkauf der defizitären Tochter Smart. Wie die "Financial Times Deutschland" vorgestern berichtete, hätten sich neben den Großaktionären aus Kuwait und Dubai noch zwei weitere der zehn größten Daimler-Chrysler-Aktionäre für den Verkauf der angeschlagenen Kleinwagen-Sparte Smart ausgesprochen. Die Union Investment und Activest, beide mit großen Paketen an DaimlerChrysler beteiligt, empfahlen einvernehmlich eine Trennung von Smart. Zuletzt hatte DaimlerChrysler wiederholt bestätigt, Smart ab 2007 in die Gewinnzone führen zu wollen. Daimler-Chrysler versucht derzeit, mit einem 1,1 Milliarden Euro teuren Sanierungsprogramm die Marke zu retten. Gleichzeitig wurde jedoch die Investmentbank Goldman Sachs beauftragt, den Markt nach potentiellen Käufern zu sondieren. Zuletzt hatte angeblich der italienische Motorradhersteller Piaggio Interesse an dem Kleinwagenbauer bekundet, dann aber auf ein Gebot verzichtet. Konzernchef Dieter Zetsche bekräftigte noch kürzlich auf der Detroit Motor Show, an Smart festzuhalten, aber nach Kooperationspartnern zu suchen, um die Kosten zu senken. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

22.02.2006

Der Smart Roadster und das Roadster-Coupé - im Jahre 2005 von DaimlerChrysler aufgrund mangelnder Rentabilität eingestellt - könnten schon bald wieder unter anderem Namen und neuem Design auf die Straße rollen.

[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/2006/SmartRoadsterCoupe1.jpg[/IMG]
Smart und das britische Konsortium „Project Kimber“ unterzeichneten eine Absichtserklärung, gemeinsam in den nächsten Monaten einen Vertrag zu erarbeiten, der den Briten eine Lizenz zu Redesign, Produktion und Verkauf der ehemaligen Smart-Modelle Roadster und Roadster-Coupé unter einer anderen Marke einräumen soll. Einen weiteren Inhalt des Memorandums stellt die Absicht zum Verkauf nicht mehr benötigter Produktionseinrichtungen der beiden Modelle an das britische Konsortium dar. „Project Kimber“ bemühte sich bereits vor nicht langer Zeit vergeblich um den insolventen Autofabrikant MG Rover. Smart präsentiert auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon (02.03.2006 - 12.03.2006) eine letzte, limitierte Sonderedition des Smart Roadsters und Roadster-Coupés mit dem Namen „Collectors Edition“.

22.02.2006

Finde ich eine schöne Idee. Der Smart war ja an sich ein ganz nettes Spaßfahrzeug, welches wirklich viel Freude bereitete. Bleibt nur zu hoffen, dass die Preise, sofern es zu diesem Agreement kommt, auch in für den Wagen gerechtfertigter Höhe ausfallen.


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