IAA 2003: VW concept R - Die neue Sportwagen-Designphilosophie

, 02.10.2003

Volkswagen zeigte sich mit einer Designoffensive auf der IAA und stellte der Öffentlichkeit die Roadsterstudie concept R vor. Das aus jedem Blickwinkel „scharfe“ Design im Stile eines zum Sprung bereiten Tieres und geniale Funktionslösungen geben einen Ausblick auf die Zukunft der Marke und auf ein mögliches Engagement im Sportwagenbereich. Die Linien sind schärfer geschnitten als beim herkömmlichen Volkswagen-Design und rahmen mit einem neuen Blick der Dinge extrem gespannte und geformte Flächen ein. Diese neue Dreidimensionalität wichtiger Karosserieelemente schlägt eine Brücke in die Welt von morgen.


Angetrieben wird der concept R von einem V6-Mittelmotor, der 195 kW / 265 PS leistet und den Roadster in 5,3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Die elektronisch abgeregelte Spitzengeschwindigkeit beträgt 250 km/h (theoretisch wären 270 km/h möglich). Der Motorsound lässt sich dabei sogar per Schalter variieren! Die maximal 350 Newtonmeter Drehmoment des V6 werden über das knackige Volkswagen Direktschaltgetriebe (DSG / 6-Gang) via Hinterachse auf die Straße gebracht. Der concept R ist 4,16 Meter lang, 1,78 Meter breit und 1,25 Meter hoch; Karosserie und Interieur erobern in dieser Konfektionsgröße stilistisches Neuland.

Einen besonders avantgardistischen Bereich des concept R stellt die Frontpartie mit ihrem neu gestalteten Kühlergrill dar. Das hier realisierte Chromschild, die „Atemöffnungen“ des V6-Motors und die Neuinterpretation der wie Augen wirkendenden Scheinwerfer formen ein Gesicht, das mit der Designtradition der Marke korrespondiert, das Design dennoch völlig neu interpretiert.

Die in LED-Technik aufgebauten Scheinwerfer kennzeichnet ein Novum: Sobald sie eingeschaltet werden, öffnet sich eine Facettenlinse. Vor diesem „Aufblenden“ ist lediglich ein schlanker Lichtstrahl sichtbar. Der optische Effekt dieses Fokussierens der „Fahrzeug-Augen“ lässt den concept R analog zur skizzierten Gesamtcharakteristik wie ein Lebewesen erwachen. Die Rückleuchten fahren in drei Stufen hoch, indem drei LED-Blöcke nacheinander aktiviert werden.

Die Flanke des concept R wird durch die sehr flache, bis zur Mitte der hinteren Radläufe ansteigende Gürtellinie, die nach oben in ihrer natürlichen Rundform stark konturierten Radläufe sowie den kurzen hinteren Überhang geprägt. Die Dreidimensionalität des Designs kommt im hinteren Seitenbereich par excellence zum Ausdruck.


Das Heck ist absolut muskulös. Die hintere Haube bildet analog zur Frontpartie ein V, eingerahmt von einer unvergleichbar dynamischen Schulterpartie. Ferner wird die Dynamik des concept R durch zwei Karosseriedome hinter Fahrer und Beifahrer im Stile klassischer Rennwagen unterstrichen. Sie sind nicht nur kraftvoll und elegant in ihrer Linienführung, sondern erfüllen parallel zwei ganz zweckmäßige Jobs: den des Windabweisers und des Überrollschutzes.

Mit dem concept R wurde ein Innenraum entwickelt, dessen Gestaltungs-, Bedienungs- und Informationsspektrum die Funktion eines „Time Tunnel“ in die Zukunft bildet. Alle Informations- und Bedienungselemente sind in neue Form- und Funktionszusammenhänge integriert: Ein sogenannter OLED-Bildschirm (Oberfläche flexibel beweg- und formbar, extreme Leuchtkraft) haucht dem concept R einmal mehr „Leben“ ein. Und zwar ebenso ungewöhnlich wie unerwartet. Denn das VW-Emblem im Lenkrad gibt es nicht mehr real; vielmehr wird es in das kreisrunde Display eingespeist. Sobald der Fahrer die Zündung abschaltet, der concept R also in einen Stand-by-Modus wechselt, beginnt das VW-Emblem zu pulsieren.

Die Schalensitze des concept R lassen sich nicht mehr verstellen. Keinen Millimeter. Denn statt des Sitzes fährt der Fahrer den aus poliertem Metall gefertigten Bedien- und Infoblock der Armaturen inklusive Lenkrad, plus der Pedalerie auf sich zu oder von sich weg. Aktiviert wird der Einstellmechanismus elektrisch. Der Beifahrer kann über eine entsprechende Taste ein hochglanzpoliertes Abstützelement im Fußraum heraus- oder hereinfahren und erreicht so ebenfalls eine optimale Sitzposition. Über einen neuen Trägermechanismus sind die Sitze selbst gefedert; der Härtegrad der Federung lässt sich justieren. Für ein weiteres Plus an Komfort sorgt ein Aktivschaum, mit dem die in Hirschleder bezogenen Sitze ausgestattet sind. Dieser Schaum kommt erstmals für einen Sportwagensitz zum Einsatz. Er passt sich wie ein moduliertes Gegenstück des Körpers perfekt der Statur an.


Ein Highlight der Studie bilden die Armaturen und die Mittelkonsole. Alle Bereiche mit Bedienungselementen und Anzeigen sowie Teile des (eigens klimatisierten) Lenkrades bestehen aus poliertem Aluminium. Der Armaturengrundträger ist mit dunklem Leder bezogen. Das Cockpit besticht zudem durch seine Klarheit, Ästhetik und Funktionslogik. Beispiel: Die wie Turbinen gestalteten Lüftungsausströmer in der Mittelkonsole zeigen digital die gewählte Temperatur an und dienen, da drehbar, gleichzeitig zum Einstellen eines neuen Wertes. Gesteuert werden Navigation, Audioanlage, Fahrwerk und Telefon über die MMI (Multi Media Interface) auf dem Mitteltunnel.

Ein weiteres Novum sind die Instrumente selbst. Beispiel Hauptinstrument: Es schwenkt nach dem Aktvieren der Zündung (ohne Schlüssel, sondern durch leichtes Antippen des START-Schalters) von rechts in das Cockpitzentrum. Sobald der Fahrer das Navigationssystem aktiviert, zieht sich das Hauptinstrument in die Armaturen zurück und gibt den Blick auf ein Navigationsdisplay frei. Alle anderen Information liegen jetzt im Hintergrund. Informationen, wie z. B. die Geschwindigkeit werden selbstverständlich immer ausreichend groß angezeigt.

Mit der Studie des concept R zeigt Volkswagen, dass sie auch anders können und Hoffnung auf attraktive Sportwagen mit modernem Design und innovativen Ideen geben.


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44 Kommentare > Kommentar schreiben

10.10.2003

Im Automobilbau sind die Werte schon zu weit auseinander um vom Nachbau zu sprechen. Stilelemente haben sie sicher übernommen, aber das Gesamtkonzept des Concept R ist doch anders als das des Carrera GT... Aber von Ferrari find ich die Kopie ziemlich dreist... Naja, zeigt mal wieder wer den Ton angibt!!!

10.10.2003

[QUOTE]Da mußt du mir doch recht geben, oder ?[/QUOTE] Sorry, kann ich nicht... Der VW ist einen HALBEN METER kürzer als der GT, 15cm schmäler aber dafür 9cm höher. Tut mir echt leid aber das sind gar keine ähnlichen Werte. Dass manche Designelemente ähnlich sind, sehe ich ja noch ein - je nach Betrachtungsweise. Aber das wars dann aber auch schon... Was den Ferrari angeht, da kann ich dir schon zustimmen ;).

10.10.2003

Ich finde, dass das nicht so große Unterschiede sind. Natürlich kann VW nicht exakt die Abmessungen eines Carrera GT nehmen (so klug sind sie schon). Jedoch sieht er optisch, vom Aufbau her, genau so aus wie der Carrera GT! Nur eben, wie schon gesagt, etwas kleiner. Der Ferrari Enzo ist nicht so aufgebaut, der SLR nicht, eigentlich keiner außer dem Concept R (und dem Ferrari 479 Fiorano). Da mußt du mir doch recht geben, oder

10.10.2003

*rofl* Schau doch mal auf die Zahlen - das sind WELTEN!

09.10.2003

Wie ich schon gesagt habe: die Abmessungen sind fast identisch, bis auf ein paar Millimeter. Die Werte liegen doch schon sehr nahe beieinander! Sie haben ihn lediglich etwas kleiner als den Carrera GT gemacht.

09.10.2003

Um zurück zum Thema zu kommen: [QUOTE][i]Original geschrieben von Drängler [/i] [B]Man kann aber schon die teilweise identischen Designzüge erkennen. Er ist genau so aufgebaut wie der Carrera GT (Länge, Höhe, Breite sind fast identisch). VW hat sich nichts neues überlegt. Sie haben ungefähr die gleichen Abmessungen eines Carrera GT genommen und ein paar Dinge verändert, wie z.B. die Front und das Heck.[/B][/QUOTE] Zum Vergleich die Daten: [B]VW concept R:[/B] Länge: 4.116 mm Breite: 1.780 mm Höhe: 1.250 mm Spurweite vorne: 1.471 mm Spurweite hinten: 1.491 mm [B]Porsche Carrera GT:[/B] Länge: 4.613 mm Breite: 1.921 mm Höhe: 1.166 mm Spurweite vorne: 1.612 mm Spurweite hinten: 1.587 mm

09.10.2003

Naja, die A-Klasse hat konzeptbedingt einen hohen Schwerpunkt und das Fahrverhalten wurde nach dem Elchtest dermaßen zurechtgestutzt, dass man mit dem Wagen einfach keinen Fahrspass mehr haben konnte (der auch ohne den Elch ziemlich gering gewesen wäre). Die Transporter sind von Sitzposition etc. alle gleich, das Fahrverhalten der Sprinter und Vitos ist aber weitaus besser, als das der anderen Fabrikate (Iveco oder Opel sind die schlimmsten).

09.10.2003

Das die Bremsen bei Mercedes auch am Transporter und dessen Familienvariante gut sind, sollte doch selbstverständlich sein... Aber mir ist schon das Fahrverhalten der A-Klasse suspekt, ich glaube nicht, dass es bei schwereren, größeren Transportern wieder besser wird...

08.10.2003

Ich bin ja recht oft mit 7-9Sitzern unterwegs. Mit Sharan und Konsorten kann man locker um die 200km/h fahren und das Fahrverhalten ist noch sicher und souverän. Wichtig ist halt, dass man bei den Speeds NICHT dicht auffährt. Viele die von PKWs auf Vans umsteigen, vergessen das, weil die Bremse bei normalen Bremsungen "vom Gefühl her" gleich ist. Den Unterschied merkt man halt erst bei Vollbremsungen. Bei den Transportern muss man nach Marken unterscheiden. Die MB-Bremsen an Vito und Sprinter sind verhältnismässig sehr gut, die vom VW T4 auch noch. Der Rest (VW LT35, Iveco Daily) haben grandios miserable Bremsen... Bei 160 sind die auch schon ziemlich windanfällig.

07.10.2003

Fahren wie dir Irren und denken nicht an den bremsweg, den ihre Kiste schafft...

07.10.2003

Die fahren echt wie die Irren. Stimmt. Einfach volles Rohr ! Kaimann (tagsüber Vito)

07.10.2003

Da stimme ich dir zu! Auf der Autobahn nach Hockenheim schoß auf einmal ein Van von der ganz rechten Spur auf die linke. Er wäre fast in die Leitplanke geknallt, war schon fast auf dem kleinen Stück Gras. Als er auf die mittlere Spur wechselte, schauten wir herüber um den Fahrer zu sehen. Der saß nur völlig geschockt in seinem Van und schaute geradeaus :D . Also der hatte anfangs schon eine etwas höhere Geschwindigkeit drauf. Ich finde es auch immer recht amüsant, wenn hinter mir im Innenspiegel ein Van auftaucht und mich von der linken Spur verscheuchen will :D . Die fahren echt wie die Irren.

07.10.2003

Noch schlimmer sind aber deren Fahrer - quetschen die Karre bis 190km/h oder so aus und fühlen sich wie die Helden der Autobahn...:mad: Hups, das war jetzt sehr OT.

07.10.2003

[QUOTE]Vans sind doch immer langweilig... oder? *gg* [/QUOTE] Stimmt ;) ! Die Dinger finde ich auch nicht besonders spannend!

07.10.2003

Vans sind doch immer langweilig... oder? *gg* Ja, das wäre schon etwas heftig, wenn der Ferrari so rauskommt - mal sehen.

06.10.2003

[QUOTE]Danke für das Bild - die Ähnlichkeit ist wirklich frappierend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ferrari den Wagen so bauen wird. [/QUOTE] Das können sie eigentlich gar nicht machen. Jeder würde sofort von einer billigen Carrera GT-Kopie sprechen und der Ruf dieses Wagens wäre dahin. [QUOTE]Und Vans unterschiedlich zu designen ist noch viel schwerer als Limousinen...[/QUOTE] Stimmt, nur hätten sie eigentlich schon ein paar kleine optische Veränderungen vornehmen können, so dass sie sich nicht total gleichen ;) . Ist ja langweilig!

06.10.2003

Danke für das Bild - die Ähnlichkeit ist wirklich frappierend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ferrari den Wagen so bauen wird. Naja, trotzdem verkaufen sich die Karren ja ganz gut - Seat ist halt billiger, Ford ist halt - öhm - Ford und VW bietet die beste Qualität ;) Und Vans unterschiedlich zu designen ist noch viel schwerer als Limousinen...

06.10.2003

[QUOTE]Klar, die wurden ja auch gemeinsam entwickelt... [/QUOTE] Stimmt schon. Nur das muß doch wirklich nicht sein! Wenn eine Marke diesen Wagen führt, dann reicht das völlig aus. Müssen ja nicht gleich drei sein, oder? [QUOTE]Hat mir irgendjemand mal ein Bild von dem Ferrari? Will auch mitreden [/QUOTE] Hier ist eins: [URL=http://www.stern-online.de/_content/51/35/513574/ferrari_400.jpg]Ferrari 479 Fiorano[/URL]

06.10.2003

[QUOTE] Der Ford Galaxy, VW Sharan und der Seat Alhambra gleichen sich wie ein Ei dem anderen [/QUOTE] Klar, die wurden ja auch gemeinsam entwickelt... Hat mir irgendjemand mal ein Bild von dem Ferrari? Will auch mitreden :D

06.10.2003

Ich habe mir den Ferrari 479 Fiorano gerade einmal angeschaut. Die Front ist wirklich ein totaler Carrera GT-Verschnitt. Das ist Fakt und darüber muß man sich gar nicht streiten. Warum stellen die Hersteller zur Zeit eigentlich nur Kopien anderer Wagen vor? Sie sollen sich doch bitte ein anderes Design für ihre Wagen ausdenken, sonst kann man die Autos in Zukunft nur durch das Markenlogo unterscheiden. So einen Fall gibt es schon auf unseren Straßen und der reicht auch völlig aus. Der Ford Galaxy, VW Sharan und der Seat Alhambra gleichen sich wie ein Ei dem anderen :boing: . Das muß doch nicht sein!

06.10.2003

@Landy Das stimmt allerdings. Die Ähnlichkeit der Front des Fiorano mit der des Carrera GT ist dennoch frapierend...

06.10.2003

Naja, du kannst bei jedem Auto das heute veröffentlicht wird sagen: "So sah aber schon das Auto XY aus", bei der Menge an schon produzierten Automobilen ist eine gewisse Ähnlichkeit nicht zu vermeiden.

06.10.2003

@Drängler Ich find den Carrera GT und auch die anderen Porsche Modelle schöner und auch von dem technischen Konzept stimmiger, aber für VW ist diese Studie natürlich ein gewaltiger Schritt nach vorn. Weg von Nüchternheit hin zu mehr Emotionalität. Außerdem: Der Nachfolger des Ferrari 456, der 479 Fiorano, lenht sich im Frontdesign stärker an den Carrera GT an...

06.10.2003

[QUOTE]Und die Hutzen hinter den Sitzen hatten andere Hersteller schon vor Porsche an den Carrera GT gedacht hat.[/QUOTE] Das aus deinem Munde? Sonst bist du doch immer total vernarrt in Porsche ;) ! Deswegen verstehe ich es ehrlich gesagt auch gerade bei dir nicht, dass du den VW in Schutz nimmst. Er hat immerhin fast identische Abmessungen und lehnt sich optisch an den Carrera GT an.

06.10.2003

@Drängler Das kommt auf die Definition von "Sportwagen" an. Ich sehe es so, dass Sportwagen Autos sind, die sich besser anfühlen als andere Mobilien. Und die Hutzen hinter den Sitzen hatten andere Hersteller schon vor Porsche an den Carrera GT gedacht hat. Das ist schon seit einiger Zeit ein gern gewähltes optisches Stilmittel an Roadstern...

06.10.2003

Man kann aber schon die teilweise identischen Designzüge erkennen. Er ist genau so aufgebaut wie der Carrera GT (Länge, Höhe, Breite sind fast identisch). Der SLR hat ein völlig anderes Design, der Le Mans quattro ebenfalls. Daran kann man erkennen, dass sie keine Kopie eines anderen Autos sind. VW hat sich nichts neues überlegt. Sie haben ungefähr die gleichen Abmessungen eines Carrera GT genommen und ein paar Dinge verändert, wie z.B. die Front und das Heck. Vor allem der Bereich hinter den Sitzen (die zwei Wölbungen) haben sie eindeutig von Porsche geklaut. Hier sitzen bei Porsche 2 Zylinderbänke mit jeweils 5 Zylindern darunter.

06.10.2003

Zum Nardo: Eine ähnliche Front gibt es bei diversen Supersportwagen. Hat sich halt aerodynamisch als vorteilhaft erwiesen. ;) Aber der conceppt R und Carrera GT sehen doch unterschiedlich aus:

[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/conceptR1_2003.jpg[/IMG]
[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/PorscheCarreraGTVorne.jpg[/IMG]

06.10.2003

[QUOTE]Warum sollte VW einem Sportwagen nicht ein sportliches Design geben?[/QUOTE] Aber doch nicht das Design eines Carrera GT und Le Mans quattro Verschnitts. Okay, "streiten" wir uns nicht mehr darüber ;) . Ihr seid sowieso in der Überzahl :D :p . Den Nardo finde ich allerdings auch eine billige Kopie. Das Design der Frontpartie kommt mir irgendwie bekannt vor, das habe ich schon mal bei einem anderen Wagen gesehen, von hinten sieht er aus wie der 360 Modena. VW sind halt doch ein wenig "Fälscher" ;) !

06.10.2003

Wie ich gerade sehe,hat Landy seine Antwort zur gleichen Zeit getippt, nur eher abgeschickt. Hier meine Antwort: VW baute mit dem Nardo damals einen Konzeptwagen, der bewusst ein Supersportwagen sein sollte und somit viele PS erhielt ([URL=http://www.auto-salon-singen.de/vw_nardo_w12_xxxx_xx_01_06_01.htm]Infos zum VW Nardo[/URL]). VW hat sicherlich nicht beabsichtigt, mit dem concept R einen Supersportwagen zu produzieren - dann hätte VW dem concept R auch mit vielen PS ausgestattet. Die Möglichkeitne hat der Konzern dazu definitiv! Warum sollte VW einem Sportwagen nicht ein sportliches Design geben? ;)

06.10.2003

Nein, den würde ich nie auf 500PS schätzen - dazu fehlen ein paar Aerodynamik-Bauteile. Technisch hätte VW locker die Möglichkeit, man könnte den Hauseigenen W12 umgebaut in den Wagen implantieren oder sich bei Audi bedienen. Die Fahrleistungen mit Vmax 270 und 5,3sec von 0-100km/h sind dennoch ansprechend. Damit fährt einem nicht sehr viel davon. Und der Wagen würde vermutlich in den Preisregionen des Porsche Boxter sein - eine Alternative wäre der VW dann schon. Einen Supersportler hat VW mit dem Nardo ja sowieso schon gebaut. Und dir kann ich nur empfehlen, mal in einem Phäeton W12 mitzufahren, man fühlt sich nicht minder gut aufgehoben als in anderen Premiumfahrzeugen.

06.10.2003

@ Landy [QUOTE]Wer sagt denn, dass VW hier einen Supersportler bauen will? Dieser Wagen ist ein Konkurrent zu Opel Speedster oder Mazda MX5.[/QUOTE] Warum haben sie dann die Optik eines Supersportlers (alias Carrera GT) genommen? Vergleicht doch bitte mal die Abmessungen des Concept R mit den des MX5 oder Opel Speedster. Die Abmessungen eines MX5 sind kleiner, viel viel kleiner, richtig? Ein Wagen der solche Abmessungen hat, solche Endrohre etc., geht nunmal als Supersportwagen durch. So war es vermutlich auch von VW geplant, nur können sie, wie schon gesagt, in der Porsche-Klasse nicht ganz mitreden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Concept R preislich auf Ebene eines Speedsters angesiedelt ist. Beim besten Willen nicht. Ihr müßt doch zugeben, dass, wenn ihr die PS-Zahl nicht wüßtet, ihr ihn auf ca. 500 PS schätzen würdet? Das denkt jeder, doch dann macht man sich über die läppischen 265 PS in diesem Wagen lustig. Der Schuß von VW ging wieder mal gründlich nach hinten los, auch wenn es nur eine Konzeptstudie ist! [QUOTE]Und ich würde keinen Phäeton-Fahrer auslachen...[/QUOTE] Ich schon :D :p . Wenn man so viel Geld hat, dann kauft man sich einen Mercedes oder BMW, aber doch nicht einen VW :doof: . Wer sich doch den Phaeton anstatt einer S-Klasse oder einem 7er kauft, dem kann ich nur mein herzliches Beileid aussprechen! @ speedheads [QUOTE]sondern sich im Segment der "kleinen" Sportwagen ansiedeln.[/QUOTE] Er ist aber kein "kleiner Sportwagen", wie schon oben geschrieben.

05.10.2003

@ Drängler: Sportwagen haben nicht nur 500 PS oder mehr und es geht nicht um das Abhängen. Und wie Landy bereits sagte, wird der concept R nicht gegen einen Carrera antreten, sondern sich im Segment der "kleinen" Sportwagen ansiedeln.

05.10.2003

@Drängler Wer sagt denn, dass VW hier einen Supersportler bauen will? Dieser Wagen ist ein Konkurrent zu Opel Speedster oder Mazda MX5. Ich nehme an, der Wagen wird relativ leicht sein, wozu dann so viel Leistung? Und mit mehr als 200PS hat man damit auf jeden Fall viel Fahrspass. Und ich würde keinen Phäeton-Fahrer auslachen...

05.10.2003

@ Landy [QUOTE]Dann wäre ja die A-Klasse von Mercedes oder der Dreier-Compact von BMW auch sinnlos, da sie kein Mensch braucht...[/QUOTE] Das sehe ich ein bischen anders ;) . Wieviele A-Klassen und 3er Compact kann man auf Deutschlands Straßen sehen? Doch sicherlich einige. Sieht man einen Phaeton oder einen Touareg oft auf den Straßen? Nein! Da sie keiner haben will. Daraus kann man schließen, dass man A-Klassen und 3er Compact eben doch braucht. Ist doch sonnenklar, dass sich die Menschen lieber eine S-Klasse oder einen 7er anstatt eines Phaeton und einen Porsche Carrera GT (oder einen anderen, z.B. Z4) anstatt dem Concept R kaufen! [QUOTE]Also ausgelacht wird man mit einem Phäeton sicher nicht...[/QUOTE] Wenn man davor S-Klasse oder 7er gefahren ist, ganz bestimmt ;) ! @ speedheads [QUOTE]Aber ich kann mir vorstellen, dass VW mit dem concept R durchaus Chancen im Sportwagenbereich haben wird. [/QUOTE] Ich bin da anderer Meinung! Der Concept R sieht eigentlich genau so aus wie der Carrera GT, hat aber nur erbärmliche 265 PS. Wenn man so einen Wagen baut, dann steckt man über 500 PS hinein. Außerdem könnte ich bei der Gurke mit einem 540i locker mithalten und das ist ein ganz normaler Wagen, nicht ein "Sportwagen" wie der Concept R. Ich denke mal, dass VW, wenn sie denn diesen Wagen bauen, ihn sicher nicht für ein paar Euro verkaufen werden. Sorry, aber für das Geld würde ich mir lieber einen gescheiten BMW anstatt der Lachnummer kaufen.

05.10.2003

Wie lange es VW versucht, weiß ich nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass VW mit dem concept R durchaus Chancen im Sportwagenbereich haben wird. Zum Skoda Superb habe ich einen eigenen Thread eröffnet (inklusive Foto der Innenansicht): Thread zum Skoda Superb

05.10.2003

@speedheads Klar, das ist das Ziel von VW - aber zu welchem Preis? Die beiden "Großen" sind Flopps. Und ob das beim Nachfolgermodell besser wird, das bezweifle ich stark. Warum versucht VW das? Man kann sich doch denken, dass das nicht mehr Geld in die Kasse spühlt. Und nur damit unser Kanzler sagen kann, er fährt einen "Volkswagen" ist dieses Auto ja wohl hoffentlich nicht gebaut worden... @flo Sagt die der "Skoda Superb" was? Der sieht eigentlich aus wie ein normaler Octavia, soll aber viel mehr Luxus bieten. Vom Innenraum konnte ich mir bisher leider kein Bild machen...

05.10.2003

@ Landy: Hätte VW machen können und hätte auf diese Weise wahrscheinlich mehr Modelle verkauft. Aber ich vermute, dass sich VW - auf welchen Weg auch immer - in anderen Segmenten unter dem Namen "VW" etablieren möchte.

05.10.2003

Naja, dass VW solche Fahrzeuge wie den Phaeton rausbringt, finde ich nicht so schlimm, die versuchen es halt. Ich fände es eher schlimmer, wenn Seat oä ein Fahrzeug wie den Phaeton rausbringen würde, weil das mal überhaupt nicht passt. Aber wo man die Grenze zieht, Fahrzeug passt zu dem Hersteller/passt nicht bleibt jedem selbst überlassen... Was mir am Concept-R nicht gefällt, ist das polierte Aluminium. Hier hat VW es übertrieben, es fehlen ein paar Akzente. Auf den Bildern der STudie ist es ja nur *glänz* ;) .

05.10.2003

Vielleicht hätte VW es mit dem Phäeton (und evtl. auch mit dem Tuareg) so ähnlich machen müssen wie Mercedes mit dem Maybach und einfach den Wagen unter einem anderen Namen verkaufen. Z.B. hatte der Phäeton ein "Bentley fürs Volk" werden können. Da wären sicherlich mehr Exemplare verkauft worden.

04.10.2003

Ich bin auch der Meinung von Landy: Der Phaeton ist ein tolles Auto, wird sich aber nicht von heute auf morgen wie andere Hersteller in dem Segment etablieren können ... steht halt VW drauf. ;)

04.10.2003

Also ausgelacht wird man mit einem Phäeton sicher nicht... Und bist du den schonmal gefahren? Der Innenraum ist wirklich ordentlich gemacht und die Fahrleistung (außer beim V6) sind hervorragend. Und dass der Marktführer in Deutschland auch andere Segmente besetzen will als die "Massenware" ist ja wohl logisch... Dann wäre ja die A-Klasse von Mercedes oder der Dreier-Compact von BMW auch sinnlos, da sie kein Mensch braucht...

04.10.2003

Stimme dir in allem außer [QUOTE]Der Phäeton ist zwar ein tolles Auto [/QUOTE] und [QUOTE]Der Concept-Wagen sieht ja auch ganz nett aus und fährt sich sicher auch schön[/QUOTE] zu ;) ! Das sind keine [B]Volks[/B]wagen mehr. Die braucht kein Mensch! Nicht mal die, die das Geld dafür hätten, da sie sich lieber einen Image-Wagen wie BMW, Mercedes oder Porsche kaufen. Wenn ein reicher Geschäftsmann immer S-Klasse oder 7er gefahren ist, sich eines Tages dann aber den Phaeton zulegen sollte (was nicht ganz realistisch ist ;) ), wird er von seinen Kollegen und gar noch von seiner Frau ausgelacht werden.

03.10.2003

Jo, solange man sich "Volks"wagen nennt, sollte man solche Spielereien lassen. Der Phäeton ist zwar ein tolles Auto aber wenn ich so viel Geld ausgebe, dann für ein Auto mit Image. Und das sagt sich beinahe jeder Oberklasse-Kunde... Der Concept-Wagen sieht ja auch ganz nett aus und fährt sich sicher auch schön - aber es bleibt halt ein VW..

02.10.2003

Ich finde das eine Riesenfrechheit von VW! Es ist ja wohl mehr als offensichtlich, dass 70% des Designs vom Porsche Carrera GT und 30% vom Audi Le Mans quattro stammen ?&# . Was denkt sich VW dabei? Wer einen Sportwagen kaufen will, der wird sicherlich nicht zu dieser Gurke greifen, sondern sich lieber einen anständigen Porsche, Mercedes oder BMW holen. VW sollte endlich begreifen, dass sie in manchen Klassen einfach nie mitreden werden können. Zuerst mußten wir mit dem Phaeton erleben, wie sich VW an die Luxusklasse heranwagt. Doch sie glauben doch wirklich nicht allen Ernstes daran, dass sie S-Klasse oder 7er-Fahrer dazu bewegen, in Zukunft einen VW zu steuern :doof: . VW sollte ganz einfach bei dem bleiben, was sie "können", nämlich bei Lupo, Polo und dem ganzen anderen Mist und sich nicht in höhere Dimensionen begeben. Erfolg werden sie damit sowieso nicht haben! Das ist BMW- Mercedes- und Porsche-Terrain! Hoffentlich sehen sie das endlich ein!


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