Button: "Es schmerzt wie die Hölle"

, 15.10.2013

Jenson Button leidet in diesem Jahr besonders, weil er eigentlich den Erfolg gewohnt ist - Dennoch wisse McLaren nun genau, wie das 2014er-Auto nicht aussehen sollte

Jenson Button ist es eigentlich seit Jahren gewohnt, um Rennsiege oder gar um die Weltmeisterschaft in der Formel 1 zu kämpfen. In diesem Jahr ist jedoch alles anders: McLaren hat ein Auto gebaut, das mit der Spitze nicht mithalten kann, so muss sich der erfolgsverwöhnte Brite im Mittelfeld behaupten. McLaren ist nur noch das fünftbeste Team, steht beachtliche 181 Punkte hinter Lotus. Button selbst liegt derzeit auf Gesamtrang neun, sein bestes Rennergebnis in diesem Jahr war ein fünfter Platz in China.

Vier Jahre nach seinem bisher einzigen WM-Titel ist die Saison 2013 offenbar die schlimmste für den 33-Jährigen: "Es schmerzt wie die Hölle. Wenn du noch kein Rennen oder keinen Titel gewonnen hast, dann ist so etwas sicher nicht so schlimm", erklärt er gegenüber 'The Guardian': "Aber wenn du das bereits erreicht hast, und das eigentlich der Bereich bist, in dem du dich normalerweise befindest, dann tut das wirklich weh." Auch wenn es mit dem Titel seit längerem nicht mehr funktioniert habe, wolle er wenigstens wieder darum kämpfen können.

Buttons Hoffnungen ruhen deshalb auf der kommenden Saison, die durch grundlegende Regeländerungen eine Art Neustart darstellt: "Wir haben eine ganze Fabrik, mehrere hundert Leute... Wir haben die Ressourcen, um uns da herauszubringen, und wir haben die Expertise. Es wird passieren, wir müssen nur fest daran glauben, dass es nächstes Jahr passieren wird." Wichtig sei die aktuelle Saison dennoch gewesen: "Wir wissen nun genau, wo wir mit dem neuen Auto nicht hinwollen. Ich sage nicht, dass wir nächstes Jahr gewinnen werden, das weiß keiner. Aber ich glaube, dass wir ziemlich genau wissen, warum wir es in diesem Jahr nicht tun", so Button.

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