Hamilton: Titeljagd durch Privatprobleme gestört: Alle Puzzlestücke müssen passen

, 29.12.2010

Lewis Hamilton erklärt, dass es 2010 unter anderem private Probleme waren, die ihn bei seiner Jagd nach dem WM-Titel behinderten.

Lewis Hamilton hat eingeräumt, dass Probleme im privaten Bereich ihm in diesem Jahr den Angriff auf den Titel erschwert haben. So meinte er, dass er Störungen von Außerhalb aus seinem Kopf auszublenden versuchte, während er um die Weltmeisterschaft kämpfte. Worum es sich dabei genau handelte, wollte er nicht sagen, wobei einige davon ausgehen, dass es sich unter anderem um die Trennung von seinem Vater Anthony als Manager drehte.

"Das persönliche Leben, so wie die Dinge liefen, war nicht so glatt und glücklich wie es früher hätte sein können und wenn man das tut, was ich tue, ist das eine Kombination aus vielen Dingen um einen herum. Es geht nicht nur darum, an die Strecke zu kommen und zu fahren, es geht ums Auftreten, um Stimmungsschwankungen, um die Leute um dich herum - die Familie und Freunde - und die Zeit, die man ihnen und der Beziehung zu ihnen geben kann. Sobald einige dieser Dinge nicht stimmen und die Puzzlestücke nicht alle passen, wird es sehr hart, andere Aspekte des Lebens einfach zu meistern. Der Schlüssel im Leben ist es, all diese Puzzlestücke am richtigen Platz zu haben", sagte Hamilton der BBC.

2011 wird alles besser

Er ging allerdings davon aus, für 2011 alles besser im Griff zu haben. So wollte er alle Wogen glätten und dann für nächstes Jahr wieder mit freiem Kopf und ohne äußere Störungen an die Arbeit gehen. "Ich sehe mir jemanden wie Tiger Woods an. Er hatte viele, viele Dinge, die ihn dieses Jahr beeinflusst haben, aber er spielt noch, er holt noch Pars, er holt noch Birdies. Für ihn ist das ein schlechtes Jahr, für andere ist er aber unglaublich, wenn alles stimmt."

Für Hamilton war Platz vier in der Fahrer-WM 2010 eine Enttäuschung, da er es aus der Vergangenheit gewohnt war, regelmäßig unter den Top Drei zu sein - wobei er 2009 lediglich Fünfter war, ihn damals aber das Material lange Zeit im Stich ließ. "Platz vier ist nicht etwas, worauf man stolz sein kann. Wir hatten eine Reihe schlechter Rennen, bei denen ich Punkte verlor, die mich über das Jahr hinweg und am Ende der Saison in eine viel bessere Position für den WM-Kampf hätten bringen können."

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