Callaway Corvette C16: Mit 625 PS auf einen höheren Level

, 01.01.2007

Tuner Callaway aus den USA, der seine Produkte u. a. auch in Deutschland produziert, ist bekannt für seine leistungsstarken Corvette-Umbauten. Nun präsentieren die Amerikaner den Callaway C16. Wie die Bezeichnung schon verkündet, handelt es sich um den 16. Umbau. Basierend auf der aktuellen Corvette C6, brachte Callaway den C16 mit 625 PS und einem maximalen Drehmoment von 789 Nm auf einen noch höheren Level. Auch vom ursprünglichen Look der Corvette blieb nicht viel übrig. Callaway ersetze alle äußeren Komponenten durch neue Elemente, um dem C16 einen individuellen Callaway-Look zu verleihen.


Der mit einem Kompressor aufgeladene 6,0 Liter große V8Motor seine 625 PS bei 6.200 U/min. Das Drehmoment von 789 Nm liegt bei 4.750 U/min an und hält damit sogar die weltweiten Abgasnomen ein. Die Performance reicht aus, damit der Callaway C16 in nur 3,3 Sekunden aus dem Stand auf 60 mph (96,56 km/h) hochbeschleunigt und die berüchtigte Viertelmeile (402,37 Meter) in lediglich 10,9 Sekunden erreicht. Der brachiale Vortrieb endet erst bei 332 km/h, während die Soundorgie aus der Edelstahlsportauspuffanlage dröhnt.
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Bei der Kraftübertragung kann der Kunde wählen zwischen einer manuellen 6-Gang-Schaltung sowie einer weiteren 6-Gang-Schaltung, bei welcher man die ersten vier Gänge noch kürzer übersetzte. Darüber hinaus steht eine 6-Gang-Automatik mit Paddles am Steuer zur Verfügung. Selbstredend, dass dieser Sportwagen bei solch hohen Geschwindigkeiten auch über ein besseres Handling verfügt. Das Sportfahrwerk sowie die Dämpfer stammen von Eibach aus Deutschland und lassen sich individuell für die Straße oder Rennstrecke anpassen.


Den Kontakt zum Asphalt stellen derweil besonders leichte Felgen her, deren Stern aus Magnesium und dessen Ring aus Kohlefaser besteht. Vorne kommen 19 x 10 Zoll große Räder mit Pneus im Format 295/30 zum Einsatz und hinten Pendants in 20 x 12 Zoll mit 345/25er-Breitreifen. In den Rädern verbergen sich 6-Kolben-Bremszangen mit 355 Millimeter großen Scheiben; hinten verbaute Callaway Pendants mit 4 Kolben.

Im Innenraum herrscht sichtlich Motorsport-Flair. Die Macher bezogen das Cockpit mit Deutschleder und Alcantara. Deutschleder ist allerdings kein Leder im eigentlichen Sinne, sondern ein sehr robustes Atlasgewebe aus Baumwollstoff, das eine feine, dichte Oberfläche besitzt. Die Passagiere nehmen in Recaro-Schalensitzen Platz, die auch in schnell durchfahrenen Kurven besten Halt bieten. Jeden Callaway C16 versieht der Tuner ferner mit einer Plakette, auf welcher die Seriennummer eingraviert wurde.


In den USA beginnen die Preise für den Callaway C16 bei 119.865 US-Dollar - derzeit umgerechnet ca. 90.885 Euro. In Deutschland soll der Sportwagen Mitte 2007 auf den Markt kommen.

1 Kommentar > Kommentar schreiben

02.01.2007

Gefällt mir bis auf die äusseren Umbauten eigentlich ganz gut. Gerade der Innenraum sieht viel besser aus! aber: [QUOTE]...sowie einer weiteren 6-Gang-Schaltung, bei welcher man die ersten vier Gänge noch kürzer übersetzte.[/QUOTE] Damit brauch man den 6ten wohl endgültig garnicht mehr. ;)


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