Callaway Corvette C16 Cabrio: Offener Fahrspaß bei über 320 km/h

, 27.03.2007

Callaway aus den USA, bekannt für seine leistungsstarken Umbauten, präsentiert nun das C16 Cabrio auf Basis der aktuellen Chevrolet Corvette C6. Wie schon das C16 Coupé, welches man Ende letzten Jahres erstmalig präsentierte, wurden beim Cabrio ebenfalls alle Teile der Karosserie unter die Lupe genommen und - sofern sinnvoll - modifiziert. Im Grunde genommen blieb eigentlich nur das automatische Verdeck unverändert.


Neben dem individuellen Callaway-Look zeichnet sich das C16 Cabrio durch eine brachiale Leistung mit bis zu 625 PS aus. Durch einen Kompressor erreicht das 6,0 Liter große V8-Aggregat in der Standard-Version bereits 568 PS bei 6.200 U/min und ein maximales Drehmoment von 717 Nm, die bei 4.750 U/min anliegen. Wem das noch nicht genug ist, erhält durch weitere Modifikationen satte 625 PS und 790 Nm Drehmoment.

Damit sind nicht nur rechnerisch fesselnde Beschleunigungen möglich, Callaway gibt die Werte für die 625-PS-Version sogar an. Aus dem Stand auf 60 mph (96,56 km/h) vergehen gerade einmal 3,5 Sekunden. Die berüchtigte Viertelmeile (402,37 Meter) absolviert das Cabrio in lediglich 10,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Callaway mit über 320 km/h an, so dass bei einem derart hohen Tempo sicherlich schöne Fön-Frisuren entstehen.

Bei der Kraftübertragung kann der Kunde wählen zwischen einer manuellen 6-Gang-Schaltung sowie einer 6-Gang-Automatik mit Paddles am Steuer. Selbstredend, dass dieser Sportwagen bei solch hohen Geschwindigkeiten auch über ein besseres Handling verfügt. Das Sportfahrwerk sowie die Dämpfer stammen von Eibach aus Deutschland und lassen sich individuell für die Straße oder Rennstrecke anpassen.
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Um das Callaway C16 Cabrio auch bei Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h wieder zügig zum Stillstand zu bringen oder bravourös Rennstrecken zu meistern, stattete der Tuner den Sportwagen mit 6-Kolben-Bremszangen und 355 x 32 Millimeter großen Scheiben vorne und hinten Pendants mit 4 Kolben aus. Den Kontakt zum Asphalt stellen derweil besonders leichte Felgen her, deren Stern aus Magnesium und deren Ring aus Kohlefaser besteht. Vorne kommen 19 x 10 Zoll große Räder mit Pneus im Format 285/30 zum Einsatz und hinten Pendants in 20 x 12 Zoll mit 325/25er-Breitreifen.

Im Innenraum herrscht sichtlich Motorsport-Flair. Die Macher bezogen das Cockpit mit Deutschleder und Alcantara. Deutschleder ist allerdings kein Leder im eigentlichen Sinne, sondern ein sehr robustes Atlasgewebe aus Baumwollstoff, das eine feine, dichte Oberfläche besitzt. Die Passagiere nehmen in Recaro-Schalensitzen Platz, die auch in schnell durchfahrenen Kurven besten Halt bieten. Jedes Callaway C16 Cabrio versieht der Tuner ferner mit einer Plakette, auf welcher die Seriennummer eingraviert wurde.

In den USA beginnen die Preise für das Callaway C16 Cabrio bei 128.765 US-Dollar; das sind derzeit umgerechnet ca. 96.850 Euro. Darüber hinaus gewährt Callaway auf seine Komponenten eine Garantie über 5 Jahre oder 100.000 Kilometer. Im Gegensatz zu anderen Umbauten, will Callaway das C16 Cabrio nicht in Europa anbieten.

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