Hulme.F1: Erste Bilder des neuen Supersportwagens

, 25.04.2005

Der 450 PS starke Hulme.F1 von Supercars NZ steht auf Rädern. Im letzten Jahr angekündigt, baute das neuseeländische Unternehmen den Prototypen eines Rennwagens für die Straße, der von einem modifizierten V8-Motor aus dem BMW M5 angetrieben wird. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequentielles 6-Gang-Getriebe an die Hinterräder. Der Bolide wiegt nur 1.175 kg – mit den 450 PS ein Leistungsgewicht von nur 2,61 kg/PS. Wir erhielten direkt von Jock Freemantle, Firmengründer von Supercars NZ und Initiator des Supersportwagens, erste Bilder.


Der Hulme.F1 soll das Gefühl vermitteln, einen Formel-1-Boliden auf der Straße zu bewegen. So erinnert bereits das Design des neuseeländischen Flitzers durch die spitz zulaufende Nase, den Spoilern als auch den freistehenden Rädern an einen Rennwagen aus der Formel 1.


Um die Kraft zu zügeln, ist der Hulme.F1 rundum mit innenbelüfteten Scheibenbremsen und Sechskolben-Bremszangen ausgestattet. Für den Kontakt zur Straße sorgen vorne 19 Zoll große Reifen der Dimension 245/40 und hinten 20-Zöller in der Größe 315/35.
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Der neuseeländische Supersportwagen bietet zwei Passagieren Platz. Supercars NZ plant, zukünftig 100 Fahrzeuge pro Jahr zu bauen und mindestens 500 Modelle herzustellen. Der Preis steht noch nicht fest, soll aber zwischen 250.000 EUR und 350.000 EUR liegen.


Der Namenspatron des 4,612 Meter langen, 1,958 Meter breiten und 1,065 Meter hohen Flitzers ist kein geringerer als der ehemalige Formel-1-Fahrer Denny Hulme aus Neuseeland, der als Monteur begann und 1967 im Team von Jack Brabham sogar Weltmeister wurde. Anschließend wechselte Hulme zu McLaren, wo er erfolgreich in der CanAm-Serie (Canadian-American) als auch der Formel 1 fuhr und später den McLaren Ford M23 entwickelte, mit dem Emerson Fittipaldi 1974 und James Hunt 1976 die Fahrerweltmeisterschaft errangen. Im Oktober 1992 starb Hulme durch Herzinfarkt am Steuer eines BMW M3 beim 1.000-Kilometer-Rennen im australischen Bathurst, einem der härtesten Tourenwagenrennen der Welt, im Alter von 56 Jahren. Hulme schaffte es sogar, sein Fahrzeug noch sicher anzuhalten.

8 Kommentare > Kommentar schreiben

27.04.2005

Ich finde ihn optisch sehr gelungen. Die Fahrdynamik, die dieses Fahrzeug aufweist, kann man sich bildlich vorstellen. Allein die Optik verspricht schon exzellentes Kurvenverhalten und Fahrspaß pur. [QUOTE]starb Hulme durch Herzinfarkt am Steuer eines BMW M3 beim 1.000-Kilometer-Rennen [/QUOTE] Auch wenn es etwas makaber klingt - kann es einen schöneren Tod geben?

26.04.2005

Optisch eher gewöhnungsbedürftig aber eine Probefahrt würde ich auch nicht ablehnen!;)

25.04.2005

Ich finde nicht dass er jetzt grad ne Schönheit ist, aber...... [QUOTE]Der Hulme.F1 soll das Gefühl vermitteln, einen Formel-1-Boliden auf der Straße zu bewegen.[/QUOTE] ........DAS tut er! Und deswegen ist das Teil schon wieder sehr geil!

25.04.2005

Der 450 PS starke Hulme.F1 von Supercars NZ steht auf Rädern. Im letzten Jahr angekündigt, baute das neuseeländische Unternehmen den Prototypen eines Rennwagens für die Straße, der von einem modifizierten V8-Motor aus dem BMW M5 angetrieben wird. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequentielles 6-Gang-Getriebe an die Hinterräder. Der Bolide wiegt nur 1.175 kg – mit den 450 PS ein Leistungsgewicht von nur 2,61 kg/PS. Wir erhielten direkt von Jock Freemantle, Firmengründer von Supercars NZ und Initiator des Supersportwagens, erste Bilder.

[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/2005/SupercarsNZHulmeF1_1.jpg[/IMG]
Der Hulme.F1 soll das Gefühl vermitteln, einen Formel-1-Boliden auf der Straße zu bewegen. So erinnert bereits das Design des neuseeländischen Flitzers durch die spitz zulaufende Nase, den Spoilern als auch den freistehenden Rädern an einen Rennwagen aus der Formel 1.
[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/2005/SupercarsNZHulmeF1_2.jpg[/IMG]
Um die Kraft zu zügeln, ist der Hulme.F1 rundum mit innenbelüfteten Scheibenbremsen und Sechskolben-Bremszangen ausgestattet. Für den Kontakt zur Straße sorgen vorne 19 Zoll große Reifen der Dimension 245/40 und hinten 20-Zöller in der Größe 315/35. {ad} Der neuseeländische Supersportwagen bietet zwei Passagieren Platz. Supercars NZ plant, zukünftig 100 Fahrzeuge pro Jahr zu bauen und mindestens 500 Modelle herzustellen. Der Preis steht noch nicht fest, soll aber zwischen 250.000 EUR und 350.000 EUR liegen.
[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/2005/SupercarsNZHulmeF1_3.jpg[/IMG]
Der Namenspatron des 4,612 Meter langen, 1,958 Meter breiten und 1,065 Meter hohen Flitzers ist kein geringerer als der ehemalige Formel-1-Fahrer Denny Hulme aus Neuseeland, der als Monteur begann und 1967 im Team von Jack Brabham sogar Weltmeister wurde. Anschließend wechselte Hulme zu McLaren, wo er erfolgreich in der CanAm-Serie (Canadian-American) als auch der Formel 1 fuhr und später den McLaren Ford M23 entwickelte, mit dem Emerson Fittipaldi 1974 und James Hunt 1976 die Fahrerweltmeisterschaft errangen. Im Oktober 1992 starb Hulme durch Herzinfarkt am Steuer eines BMW M3 beim 1.000-Kilometer-Rennen im australischen Bathurst, einem der härtesten Tourenwagenrennen der Welt, im Alter von 56 Jahren. Hulme schaffte es sogar, sein Fahrzeug noch sicher anzuhalten.

30.06.2004

Da sage ich bloß Bürokratie. :D

29.06.2004

[QUOTE]in England anmelden ... da erlaubt der TÜV viel.[/QUOTE] Das hab ich auch schon gehört. Im TV. Es ging um einen Corsa A in den 2 Motoren eingebaut waren. In England war anmelden kein Problem. :D

29.06.2004

Oder in England anmelden ... da erlaubt der TÜV viel. ;) Aber sowohl Design, Motor und Leistungsgewicht gefallen mir sehr gut. Daher bin ich auf den Prototypen sehr gespannt.

29.06.2004

Und was sagt der TÜV dazu. Ganz nett.:D


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