Nissan Note: Kleiner Power-Diesel für den Minivan

, 23.08.2008

Ab sofort ergänzt Nissan die Motorenpalette des Note um einen 103 PS starken Turbodiesel. Der 1.5 dCi-Motor von Allianzpartner Renault erhält ab Werk einen integrierten Partikelfilter und ein manuelles Sechsgangschaltgetriebe. Der Power-Diesel kommt im Note Acenta und Tekna zum Einsatz. Gegenüber dem weiter im Programm verbleibenden Selbstzünder mit 86 PS beträgt der Aufpreis 1.400 Euro.


Mit dem Common-Rail-Direkteinspritzer sind die Kunden des familienfreundlichen, besonders flexibel einsetzbaren Nissan Note deutlich besser motorisiert. Das bereits bei 2.000 U/min anstehende maximale Drehmoment von 240 Nm sorgt für kräftigen Schub aus niedrigen Drehzahlen. Der Verbrauch liegt mit 5,1 Litern auf 100 Kilometern (135 Gramm CO2 pro Kilometer) exakt auf dem Niveau des leistungsschwächeren Diesels. Die Höchstgeschwindigkeit dagegen steigt von 168 km/h auf 180 km/h, der Sprint von 0 auf 100 km/h ist in 11,1 Sekunden statt 13,0 Sekunden absolviert.


Nissan offeriert den Note in den drei Ausstattungslinien „Visia“, „Acenta“ und „Tekna“. Die Einstiegsversion ist mit zwei, die mittlere Variante mit allen vier Motoren kombinierbar; in der Top-Version „Tekna“ haben Interessenten die Alternative zwischen dem 1,6-Liter-Benziner und den beiden Dieseln.

 

Zur Serienausstattung aller Note-Modelle gehören eine längs verschiebbare Rückbank, eine Zentralverriegelung und eine „Follow-me-Home“-Funktion für die Scheinwerfer. Zur passiven Sicherheitsausrüstung zählen vier Airbags, ABS samt EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und ein Bremsassistent sowie ISOFIX-Befestigungspunkte für die Rückbank. Im Tekna und im Acenta 1.6 kommen ein ESP und Kopfairbags hinzu.


Die Fahrzeuge ab der Acenta-Ausstattung bestückt Nissan zusätzlich mit dem Familien-Paket, das aus folgenden Komponenten besteht: Flexi-Board-System mit variabel einstell- und komplett herausnehmbaren Bodenplatten, Geheimfach im Beifahrersitz, Klapptische und Multi-Taschen an den Rückseiten der Vordersitze sowie Armlehnen für Fahrersitz und Rückbank. Ebenfalls ab Acenta-Niveau obligatorisch, sind Nebelscheinwerfer, Klimaanlage, hinten elektrische Fensterheber, Bordcomputer und Lenkrad-Bedientasten.


Dem Nissan Note Tekna vorbehalten bleiben 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, elektrisch anklappbare Außenspiegel, ein Regensensor, Fahrtlicht- und Klimaautomatik, ein Sechsfach-CD-Wechsler, ein digitaler Soundprozessor und eine Teillederausstattung.

2 Kommentare > Kommentar schreiben

23.08.2008

Der Nissan Note und der Renault Modus sehen sich sehr ähnlich... . Kein Wunder bei Schwestermodellen ... Der Innenraum wirkt für mich etwas bilig von dem material:boing:

25.08.2008

[QUOTE=BMW Power;55622] Der Innenraum wirkt für mich etwas bilig von dem material:boing:[/QUOTE] Das ist wirklich einer deiner lustigsten Kommentare. Erwartest du für das Geld wirklich, dass jeder Kleinwagen im Innenraum BMW-Niveau hat? Ein Ding der Unmöglichkeit! Zum Note: Bei Nissan scheint man ein Problem mit der Dieselpalette zu haben. Ich glaube, es gibt keinen Großserienhersteller, der so wenig Diesel im Kleinwagensegment anbietet. Zumindest kommt es einem so vor. Mir gefällt der Note übrigens wesentlich besser als der Modus. Hier in Ahaus fährt ein schwarzer Nissan Note mit Tuningteilen rum. Schöner Minivan!


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