Opel: Das erfolgreiche Motorsport-Comeback - und es kommt noch mehr

, 01.11.2013


In kurzer Zeit stampfte Opel ein neues Motorsport-Programm aus dem Boden, das 2013 sein Debüt feierte. Zeit für eine Bilanz beim Comeback von Opel im Motorsport, das gelungener nicht ausfallen könnte. Gleich mit zwei Markenpokalen kam der deutsche Hersteller zurück auf die nationale Bühne. Mit dem 300 PS starken Opel Astra OPC setzen die Rüsselsheimer ihre große Tourenwagentradition fort, während der kleine Opel Adam R2 erfolgreich die Rallye-Pisten eroberte und den deutschen Rennfahrernachwuchs förderte.


Grüne Hölle: Opel Astra OPC Cup auf der Nürburgring-Nordschleife erfolgreich

Im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft startete der Opel Astra OPC Cup insgesamt neunmal auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Zwei Piloten teilen sich jeweils einen Astra bei den Marathonrennen über vier bzw. sechs Stunden durch die „Grüne Hölle“. Beim Saisonfinale des „Opel Astra OPC Cup“ am vergangenen Wochenende setzte sich schließlich Mario Merten an der Seite von Jürgen Nett mit 29 Punkten Vorsprung gegen seine härtesten Rivalen Jannik Olivo und Elmar Jurek durch.

Für Jörg Schrott, Direktor Opel Motorsport, war das Rennsport vom Feinsten: „Gratulation an Bonk Motorsport und Mario Merten zum Gewinn der Meisterschaft im „Opel Astra OPC Cup“. Wir haben eine unglaublich spannende, hart umkämpfte Debüt-Saison erlebt.“ Bereits jetzt laufen die Planungen für die Saison 2014. Opel möchte sein Engagement weiter ausbauen und mit zusätzlichen Fahrzeugen den Cup noch attraktiver machen.

Rallye: Mit kleinem Adam ganz groß in Form

Beim Saisonabschluss des „ADAC Opel Rallye Cups“ fielen gleich drei Entscheidungen. Rund um Passau driftete die Adam-Meute bei der 3-Städte-Rallye um den Gesamtsieg, der an Markus Fahrner ging. Die Juniorwertung gewann Marijan Griebel.

Von den fünf Youngstern Christian Allkofer, Timo Broda, Dominik Dinkel, Marijan Griebel und Fabian Kreim konnten sich schließlich Griebel und Kreim bei der Fahrersichtung durchsetzen. Beide Nachwuchspiloten steuern daher im kommenden Jahr einen bei Holzer Rennsport in Augsburg vorbereiteten Adam R2.


Die neueste, 190 PS starke Rallye-Version sorgte bei der 3-Städte-Rallye bereits als Vorausfahrzeug mit ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk am Steuer für Aufsehen. Dieser zweite Prototyp - die Nummer 1 feierte bei der Deutschland-Rallye im August 2013 ihre Weltpremiere - wurde weiter verbessert und entspricht nun annähernd dem Stand, den Opel zum 1. Januar 2013 beim Motorsport-Weltverband FIA homologieren möchte. Damit sind bereits die Weichen für die Saison 2014 gestellt, bei welcher der Adam R2 sogar auf internationaler Ebene an den Start geht.

Verstärktes Engagement im Opel Rallye Cup 2014

Gemeinsam mit dem ADAC intensiviert Opel 2014 die Nachwuchsförderung im Rallye-Sport. Die jetzigen Cup-Fahrzeuge bleiben mit leichten Modifikationen im Rennen, während 14 neue Adams hinzustoßen. Der hoch attraktive Preis der Cup-Version bleibt mit 29.631 Euro brutto (24.900 Euro netto plus Mehrwertsteuer) für Fahrer bis 27 Jahre unverändert.

Achtmal startet der „Opel Rallye Cup“ im Rahmen des „ADAC Rallye Masters 2014“. Teilnahmeberechtigt sind Nachwuchspiloten bis 27 Jahre. Ältere Semester können außerhalb des Markenpokals mitfahren und werden in einer gemeinsamen Division im „ADAC Rallye Masters“ gewertet, die sich zu gewinnen lohnt: Der Senior-Sieger erhält am Saisonende einen neuen Serien-Adam als Prämie.

Im eigentlichen „Opel Rallye Cup“ werden die Preisgelder erhöht: Der Pokalsieger erhält am Ende 30.000 Euro, der Zweitplatzierte 20.000 Euro und der Dritte 10.000 Euro. Eine Juniorsichtung für ein Gratis-Cockpit im Jahr 2015 rundet das Angebot ab.

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