Opel Mokka X: Die Details - jetzt kommt der X-Faktor

, 24.04.2016


Das steht ihm richtig gut: Der neue Opel Mokka X kommt mit einem coolen, noch schärferen Look. Doch mit einem rein optischen Facelift gab sich Opel nicht zufrieden und verpasste dem beliebten Kompakt-SUV darüber hinaus einen neuen Motor, Voll-LED-Scheinwerfer und ein neues Infotainment-System. Auch der Innenraum zeigt sich jetzt von einer eleganteren Seite. Dann ist da noch die Sache mit dem X. Der Verkauf des Opel Mokka X beginnt im Sommer 2016.


Design findet einen neuen Ausdruck

Mit der neu gestalteten Außenhaut kommt der Opel Mokka X kräftiger daher. Die überarbeitete Front dominiert ein flügelförmiger Kühlergrill. Die LED-Leuchtengrafik mit prominentem Doppelschwingen-Motiv des Tagfahrlichts setzen ebenso Akzente wie die sauber definierten Metalloberflächen an der Front. Der Opel Mokka X wirkt nun noch eine Spur breiter. Passend dazu zeigen die Heckleuchten ebenfalls das Doppelschwingen-Motiv.

Auch die präzise modellierte Seitenansicht betont den athletischen Charakter des SUV. So zeichnet sich in der unteren Türhälfte eine muskulöse Linie ab, die eine nach hinten aufsteigende Sichelgrafik unterstreicht. Frische Karosseriefarben wie „Safran Orange“ oder „Lava Rot“ steigern die Attraktivität. Die Auflösung, was das X bedeutet: Durch den Namenszusatz unterstreicht Opel künftig den Offroad-Charakter seiner SUV- und Crossover-Modelle.

Antrieb: Ein neuer Turbobenziner und Allrad für den Mokka X

Nach der Einführung des 1,6-Liter-Flüster-Diesels mit 110 PS und 136 PS wächst das Antriebsangebot für den Opel Mokka X nun auch auf Benziner-Seite. Der 1.4 Turbo, der kürzlich im neuen Astra sein Debüt gab, wird im Mokka X als 150 PS starke Variante in Kombination mit einer 6-Stufen-Automatik, Start/Stop-System und adaptivem Allradantrieb (AWD) erhältlich sein. Die Performance-Daten des neuen Motors gab Opel für den Mokka X noch nicht bekannt. Der Durchschnittsverbrauch soll allerdings bei voraussichtlich 6,6 Litern Benzin auf 100 Kilometern liegen, was einem CO2-Ausstoß von 154 g/km entspricht.

Die Allrad-Technologie mit elektromagnetischer Lamellenkupplung arbeitet effizient: Auf trockener Fahrbahn sind die Vorderräder für den Vortrieb zuständig, was den Kraftstoffverbrauch niedrig hält. Nur beim Start schaltet sich der Allradantrieb kurzzeitig zu. Situationsabhängig verteilt das System die Kraft fließend und unmerklich. Das Regelspektrum reicht von verbrauchsgünstigen 100 Prozent Frontantrieb bis zu jeweils 50 Prozent an die Vorder- und Hinterachse, etwa bei Nässe oder schneebedeckten Straßen.


Deutlich aufgerüstet: Sicherheits-Plus mit neuen Features

Opel möchte innovative Technologien einem breiten Kundenkreis zugänglich machen - und führt im Mokka X die AFL-LED-Scheinwerfer (AFL = Adaptive Forward Lighting) ein. Das neue AFL-LED-System passt den Lichtstrahl automatisch der Fahrsituation an und ermöglicht die bestmögliche Ausleuchtung der Strecke. Zum Repertoire zählen neun unterschiedliche Lichtfunktionen, wie zum Beispiel Stadtlicht, Landstraßenlicht, Kurven- und Abbiegelicht, der Tourist-Modus für die Reise nach England zum Wechseln von Rechts- auf Linksverkehr sowie eine Einpark- und eine Stopp-Funktion. Letztere aktiviert beispielsweise beim Ampel-Stopp den Energiesparmodus.

Das LED-System ersetzt das bisherige BiXenon-AFL-Sicherheitslicht, was mehrere Vorteile mit sich bringt: Zum einen ist die Lichtqualität höher, da LEDs die Farben der angestrahlten Gegenstände natürlicher zeigen - ein klarer Komfortgewinn fürs Auge. Zum anderen wird nun keine Stellmechanik mehr im Scheinwerfer benötigt. Dank des neuen Systems reagiert der Lichtstrahl schneller und präziser auf die jeweilige Fahr- und Umgebungssituation.

Dazu kommt die jüngste Generation der Opel-Frontkamera. Von der noch höheren Auflösung und der optimierten Bildverarbeitung profitieren alle angeschlossenen Assistenzsysteme wie etwa der Fernlichtassistent des AFL-LED-Lichtsystems. Der Verkehrsschildassistent des Mokka X erkennt jetzt dank einer weiter verbesserten Kamera und optionaler Unterstützung durch das Navigationssystem noch mehr Hinweiszeichen.

Der Abstandwarner ermittelt darüber hinaus via Frontkamera kontinuierlich die Entfernung zum vorausfahrenden Fahrzeug, während der Frontkollisionswarner den Fahrer nun auch per reflektierender LED-Anzeige alarmiert. Nimmt der Abstand zum Vordermann unverhältnismäßig ab, spiegelt das System rote LEDs in die Windschutzscheibe. Zusätzlich fordert ein Warnton den Fahrer zur (Voll-)Bremsung auf. Der Spurassistent ist automatisch ab Geschwindigkeiten über 60 km/h in Bereitschaft und macht sich beim unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur per Kontrollleuchte im Instrumenten-Display und Warnton bemerkbar.


Innenraum: Bestens vernetzt und höchst komfortabel

Den Innenraum nahmen die Macher ebenfalls unter ihre Fittiche. Bestimmendes Element ist die an den neuen Opel Astra K angelehnte Instrumententafel. In der überarbeiteten Kommandozentrale bettete Opel die 7 und 8 Zoll großen Touchscreens ein, was einer Bildschirmdiagonalen von 17,8 beziehungsweise von 20,3 Zentimetern entspricht. Berührungsempfindliche Oberflächen machen viele Tasten und Regler überflüssig.

Wie der neue Opel Astra besitzt auch der Opel Mokka X auf Wunsch den Online- und Service-Assistenten „Opel OnStar“ an Bord. Fahrer und Passagiere können „Opel OnStar“ rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichen. Ob für den Pannenservice oder andere Dienstleistungen, ein Mitarbeiter ist immer persönlich zur Stelle. Außerdem halten zwei Versionen des IntelliLink-Infotainment-Systems der jüngsten Generation Einzug in den Mokka X. IntelliLink holt die Welt der Smartphones via „Apple CarPlay“ als auch via „Android Auto“ ins Fahrzeug.

Der neue Opel Mokka X soll ferner zu einem der komfortabelsten Vertreter seiner Klasse zählen. Wie das Gros der Opel-Modelle bietet der Mokka X ebenfalls die von der Aktion Gesunder Rücken e.V. zertifizierten, vielfach gelobten Ergonomie-Sitze. Ein weiteres Komfort-Highlight stellt das Schließ- und Startsystem „Keyless Open“ dar - ist der Fahrzeugschlüssel dabei, genügt es, die Kontaktfläche an einem der Türgriffe zu berühren, um sich Zugang zum Innen- oder Kofferraum zu verschaffen. Ebenso „schlüssellos“ gelingt der Motorstart.

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