Renault Zoe Z.E. Concept: Die elektrifizierte Kompakt-Klasse kommt 2012

, 08.11.2009

Ab 2012 wird Renault sein erstes Elektro-Auto in der Kompaktklasse auf den Markt bringen. Einen ersten Eindruck über das mögliche Aussehen des neuen Zero-Emissions-Modells bietet die Studie Zoe Z.E. Concept. Den vielseitigen Viersitzer kennzeichnet eine Symbiose aus elegantem Design und höchster Energie-Effizienz. Der Elektro-Motor des Concept Cars leistet 95 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 225 Nm. Die Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht eine maximale Reichweite von 160 Kilometern.


Auf drei Arten lässt sich die Batterie aufladen: per Standardladung, per Schnellladung oder per Austausch an der Quickdrop-Station. Die Standardladung erfolgt über eine herkömmliche 220-Volt-Steckdose innerhalb von vier bis acht Stunden. Die Schnellladung ist an speziell dafür gedachten Ladestationen mit 400-Volt-Kraftstrom innerhalb von 20 Minuten möglich. Noch zügiger funktioniert das exklusive Quickdrop-System, bei dem die leere Batterie innerhalb von drei Minuten gegen einen frisch geladenen Akku ausgetauscht wird.

Der Zoe Z.E. Concept vertritt mit 4,1 Metern Länge und 2,6 Metern Radstand das Maßkonzept der populären Kompaktklasse. Markante Merkmale sind die aerodynamische Formgebung, die weitgehend aus Stahl gefertigte Gürtellinie und die großzügig dimensionierten 21-Zoll-Räder. Ein ausfahrbarer Heckspoiler verbessert ab 90 km/h zusätzlich die Aerodynamik. Die LED-Leuchten im Heckflügel dienen ebenso wie die Leuchten in der haifischflossenförmigen Antenne als Bremslicht.


Photovoltaik-Zellen für den Strombedarf an Bord

Das Dach des Renault Zoe Z.E. Concept wirkt wie eine isolierende Membran, die vor Hitze und Kälte schützt. Wabenförmige Photovoltaik-Zellen wandeln Sonnen-Energie in elektrische Energie um, die zur Klimaregulierung im Interieur genutzt wird. Unverwechselbare Akzente setzen außerdem Elemente aus Polyurethan-Gel, welche die LED-Scheinwerfer und Rückleuchten einfassen und die Leuchteinheiten wirkungsvoll gegen kleine Rempler im Stadtverkehr schützen.

 

Die markanten seitlichen Lufteinlässe leiten die notwendige Kühlluft zu den Batterien. Durch die hinteren Luftauslässe lassen sich die aerodynamisch geformten Radaufhängungen erkennen. Als weiteres charakteristisches Merkmal erweisen sich die beiden energieeffizienten Videokameras, die anstelle der Außenspiegel zum Einsatz kommen: Diese senden ihre Bilder auf den zentralen Innenrückspiegel und bieten dem Fahrer damit eine hervorragende Sicht ohne toten Winkel auf das Verkehrsgeschehen hinter ihm.


Der Zustieg zum Renault Zoe Z.E. Concept erfolgt über zwei Flügeltüren. Zu den Fondsitzen gelangen die Passagiere durch zwei Schmetterlingstüren, die zusätzlich den seitlichen Zugang zum Kofferraum ermöglichen.

Innovative Infotainment-Technologie im Innenraum

Das Interieur der Studie unterstreicht den futuristischen Charakter des Zero-Emission-Mobils. Die vorderen Sitzflächen sind asymmetrisch geformt und die Lehnen frei schwebend am Dachhimmel verankert. Derweil lassen sich die hinteren Rückenlehnen versenken, um mehr Raum für Gepäck zu schaffen. Je nach Sitzkonfiguration für zwei, drei oder vier Mitreisende beträgt das Kofferraumvolumen 500, 325 oder 150 Liter.


Mit einer mineralisch wirkenden Membran versah Renault die Armaturentafel, in welcher die Macher berührungssensitive Bedienungselemente integrierten, die bereits auf leichten Fingerdruck reagieren. Alle wichtigen Informationen zeigt das System auf dem großformatigen TFT-Panoramadisplay an, das in einer Glaskugel untergebracht ist.

Neben den Navigations-Informationen befinden sich ferner die Anzeigen des Batterieladezustands und der aktuellen Batteriekapazität auf dem Display. Darüber hinaus kann der Fahrer über das Display die Farbe der Interieur-Beleuchtung wählen. Parallel besteht die Möglichkeit, das Lichtambiente auch über einen Sensor im Sitz automatisch auf die Kleidung des Fahrers abzustimmen.

 

Weiteres Merkmal der Onboard-Technologie: Ein Avatar führt durch die Menüs und hält über kurze Nachrichten Kontakt zum Fahrer. Die virtuelle Figur ist individuell konfigurierbar und kann im Internet heruntergeladen werden. Der persönliche Avatar informiert über die Verkehrsbedingungen, die Fahrtstrecke, die verbleibende Reichweite und die nächstgelegene Ladestation.


Ein Chip für den schlüssellosen Zugang lässt sich ebenfalls individuell gestalten. Der Fahrer kann das Bauteil in ein Objekt seiner Wahl integrieren und damit die Türöffner und den Anlasser betätigen.

Neuartige Klimaanlage für das zusätzliche Wohlbefinden an Bord

Die Klimaanlage im Renault Zoe Z.E. Concept bietet neben der Temperaturkontrolle weitere Funktionen, um das Wohlbefinden an Bord zu erhöhen. So können Fahrer und Passagiere zwischen drei Einstellungen wählen:


Mehr Luftfeuchtigkeit: Seitlich montierte Luftauslässe verteilen eine spezielle Substanz, die für mehr Luftfeuchtigkeit und Wohlbefinden an Bord sorgt. Damit gehört die oftmals trockene Luft herkömmlicher Klimaanlagen der Vergangenheit an.

Weniger Schadstoffe: Ein Sensor reagiert auf unsaubere Luft und schließt automatisch die Lufteinlässe. Parallel werden über die Innenraumfilterkanäle hautpflegende Substanzen in das Interieur geleitet.

Individueller Duft: Ein elektrisches System verteilt genau dosiert und nach Bedarf ätherische Öle. So beruhigen spezielle Anti-Stress-Substanzen beispielsweise nach einem langen Arbeitstag. Andere Substanzen erhöhen die Aufmerksamkeit bei Nachtfahrten. Renault entwickelte die Duftprofile zusammen mit Biotherm, einer Marke von L’Oréal.

2 Kommentare > Kommentar schreiben

09.11.2009

Umwelt hin oder her, dieser Entwurf sieht genauso dämlich aus, wie die meisten zukünftigen Automodelle. Ich kann mich im Moment in keinster Weise mit dem Auto anfreunden, aber vielleicht sieht das in 3 Jahren mit dem fertigen Auto anders aus...

09.11.2009

Mir gefällts und ich finde es ist jetzt an der Zeit für ein etwas futuristischeres gefährt! Her damit!


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