Genf 2004: Ford - Die Rückkehr des schnellen Fiesta

, 25.03.2004

Ein Jahr nach der Gründung des Ford TeamRS wurde der neue Straßensportwagen Fiesta ST geboren. Es war Aufgabe von Direktor Jost Capito, das Know-how der Ingenieure der Motorsportabteilung und der Spezialisten für leistungsstarke Serienfahrzeuge erstmals in einer eigenen Abteilung zu vereinen. Die Bemühungen des Teams konzentrierten sich schnell auf den Ford Fiesta.

Fiesta ST – dynamisch und perfekt ausbalanciert

Der neue Ford Fiesta ST kommt Ende 2004 auf den Markt und bietet eine gelungene Synthese aus Leistung, ausgezeichneter Fahrdynamik, sportlichem Design und hoher Alltagstauglichkeit. Das neue Modell verdankt viel dem Geist des schnellen Originals Fiesta XR2 aus dem Jahr 1981, ein Auto, das ein Lächeln auf das Gesicht seines Fahrers zauberte, weil es hohen fahrerischen Ansprüchen gerecht wurde.


Der Fiesta ST wird als erstes Fahrzeug der Ford „Sports Technologies“ ein ST-Logo ohne eine Nummer tragen. Das ursprüngliche Markenzeichen wird – inspiriert von den bekannten Rennstreifen der klassischen Ford RS-Modelle – bei den neuen ST-Modellen ein zentraler roter Streifen sein. Künftige Ford RS-Modelle tragen weiterhin das Firmen-Logo sowie einen blauen Streifen.

Für eine sportliche und spritzige Fahrweise ist der kleine Fiesta ST mit einem 150 PS starken 2,0-Liter-Duratec-ST-Motor und ein auf die Leistung abgestimmtes Fahrwerk ausgestattet.

Der neue Ford Fiesta ST

Vom markanten Design der Frontmaske mit offenem Grill und heruntergezogenen Stoßfängern über die geringere Bodenfreiheit bis zu den integrierten Seitenschwellern weist das Design des Ford Fiesta ST auf seine hohe Leistungsfähigkeit hin.

Der neue Ford Fiesta ST, der seine Premiere in Genf im neuen leuchtenden Ford-ST-Rot erlebte, nimmt sichtbar einen besonderen Platz in der Fiesta-Modellreihe ein. Zu seinen charakteristischen Designelementen gehören neue Stoßfänger vorne und hinten, neue Schalter und Hebel sowie Details wie Türgriffe und Außenspiegel in Wagenfarbe. Große 17-Zoll-Räder mit elf Speichen sowie Niederquerschnittreifen zeigen auch optisch seine Leistungsfähigkeit und sein exzellentes Handling.

Der ergonomische Innenraum des Fiesta wurde im ST-Stil aktualisiert. Spezifische Sportsitze vorn in schwarzem Leder mit dem zentralen roten Streifen und dem unverwechselbaren ST-Logo bieten Fahrer und Beifahrer auch bei ambitionierten Fahrten besten Halt. Das griffige Lederlenkrad mit seiner glänzenden Lenkradspeiche und die Metallpedalerie sowie der feingetunte Handbremshebel und die Türgriffe sind weitere sportliche Attribute. Der Schalthebel des Fiesta ST liegt ergonomisch perfekt in der Hand des Fahrers, die zentralen Bedienelemente sind optimal angeordnet.


Bereits die ersten Fiesta ST Prototypen überraschten die Ingenieure des Ford TeamRS; denn sie erzielten die besten Rundenzeiten auf dem berüchtigten „Track Seven“, dem Ford Testgelände Lommel in Belgien.

„Selbst der bärenstarken Focus RS hatte Mühe, den Fiesta ST auf dem „Seven“ zu schlagen“, so Direktor Capito. „Das Auto ist sehr gut ausbalanciert und folgt exakt jedem Lenkbefehl – ohne Getue und Dramatik. Es macht wirklich großen Spaß."

Der Fiesta ST beschleunigt mehr als zwei Sekunden schneller von 0 auf 100 km/h als der 1,6-Liter Fiesta. Weitere technische Details folgen rechtzeitig vor dem Verkaufsstart Ende 2004.

Grundlage für das Leistungsderivat ist das exzellente Chassis des Ford Fiestas, das die neu entwickelte 150-PS-Version des Zweiliter-Duratec aufnimmt, den Ford zuerst im Mondeo einsetzte. Der ST baut auf diesen Qualitäten der Fiesta-Baureihe auf, erweitert die Stärken des Modells und bringt sie zur dynamischen Spitze.

Der Fiesta ST wurde vom Ford TeamRS und Mitgliedern des Fiesta-Ingenieurteams entwickelt. Damit ist der Fiesta ST der erste Vertreter der neuen Richtung von „Sports Technologies“-Fahrzeugen aus dem Hause Ford.


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