Mercedes-Benz E 220 d W213 Test: Das ist Luxus zum Sparen

, 01.06.2016


Hände weg vom Lenkrad und dazu sparsam wie nie: Die neue Mercedes-Benz E-Klasse bietet jetzt teilautonomes Fahren bis 210 km/h, bei dem sich der Fahrer zurücklehnen kann, und dazu einen neuen Spar-Diesel mit einem Minimalverbrauch, der es in sich hat. Dazu feiern zahlreiche technische Innovationen ihre Weltpremiere, die noch nicht einmal die Mercedes-Benz S-Klasse besitzt. Wir wollen wissen, was sich alles mit dem teilautonomen Fahren anstellen lässt und wie es um den Fahrspaß des Spar-Diesels steht; denn Sparen alleine macht nicht glücklich. Ein ausgiebiger Test des Mercedes-Benz E 220 d Exclusive brachte spannende Erkenntnisse ans Licht.

Modern und luxuriös präsentiert sich der Mercedes-Benz E 220 d Exclusive, der durch seinen kraftvoll aufgewerteten Frontstoßfänger, einer klassischen Kühlerverkleidung, dem Mercedes-Stern auf der Motorhaube und zusätzliche Chromzierelemente besticht. Aus der lang gestreckten Motorhaube entwickelt sich ein coupéhaftes Dach, das in ein Heck mit breiten Schultern und fließenden Linien übergeht. Das Heck der „Exclusive“-Line besticht darüber hinaus durch einen schwarzen Einsatz in Diffusor-Optik, sichtbare in den Stoßfänger integrierte Edelstahl-Endrohrblenden und ein Chromzierelement, das die Breite betont.

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Gegenüber ihrem Vorgänger legte die neue Mercedes-Benz E-Klasse zu: in der Länge um 4,3 Zentimeter auf 4,923 Meter, während der Radstand von jetzt 2,939 Metern um deutliche 6,5 Zentimeter länger ausfällt und den Insassen auf allen Plätzen zu Gute kommt. Die Breite beträgt 1,852 Meter (ohne Außenspiegel), die Höhe 1,468 Meter.

Antrieb: Das kann der neue Vierzylinder-Diesel in der Mercedes-Benz E-Klasse - so sparsam ist er wirklich

Die Mercedes-Benz E-Klasse ist groß, aber der Vierzylinder-Diesel klein. Kann das gut gehen oder bleibt die knapp 1,7 Tonnen schwere Limousine quasi stehen? Zuerst die Eckdaten: Das komplett neue Diesel-Aggregat generiert aus knapp 2,0 Litern Hubraum 194 PS bei 3.800 U/min. Dazu kommt ein maximales Drehmoment von satten 400 Nm zwischen 1.600 und 2.800 Touren. Die Kraftübertragung an die Hinterräder erfolgt über ein 9G-Tronic-Automatikgetriebe.

Zweifellos, die Performance des Motors ist beeindruckend: Das hohe, früh anliegende Maximaldrehmoment sorgt für eine satte Beschleunigung aus dem Drehzahlkeller heraus. Nur 7,3 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 km/h mit diesem auf Effizienz ausgerichteten Motor stellen für eine derart große Luxus-Limousine einen beachtlichen Wert dar. Auch für Überholmanöver und Zwischenspurts ist im mittleren Drehzahlbereich stets genug Power vorhanden. Erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h endet der Vortrieb. Derweil wechselt die Automatik die Gänge sehr weich und stellt stets den der Fahrsituation passenden Gang bereit.

Den Kraftstoffverbrauch gibt Mercedes-Benz im Idealfall mit nur 3,9 Litern Diesel auf 100 Kilometern an, was einem CO2-Ausstoß von 102 g/km entspricht. Es nicht einfach, solch einen Wert unter den Kleinwagen zu finden - und hierbei handelt es sich um eine große Limousine. Der Verbrauch hängt immer von der individuellen Fahrweise ab. Allerdings muss sich ein Fahrer sehr bemühen, den angegebenen Wert zu erzielen. Bei unseren Fahrten pendelte sich der Kraftstoffkonsum bei rund sechs Litern auf 100 Kilometern ein - für den Einsatz in der Praxis ein wahrlich guter Wert bei einer derart großen Business-Limousine.

Extrem im Komfort, aber die Überraschung folgt

Sicherlich ist der Mercedes-Benz E 220 d in puncto Fahrdynamik nicht die schärfste Limousine auf dem Markt - und möchte es auch gar nicht sein. Wenn es um Komfort und Finesse geht, liefert die E-Klasse allerdings alles. Ausgestattet mit der Luftfederung, fährt die E-Klasse extrem komfortabel und schluckt jegliche Bodenunebenheiten weg, während der gut gedämmte, äußerst leise Innenraum das Wohlbefinden weiter steigert. Die Lenkung ist leider sehr leichtgängig und bietet wenig Feedback.

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Dennoch gibt es eine Überraschung: Die Fahrmodi „Eco“, „Comfort“, „Sport“ und „Sport +“ wirken sich auf die Gasannahme, die Lenkung, die Schaltzeiten und die Dämpfung aus. Im Alltag und auf Landstraßen lässt sich die Fahrt am besten im „Comfort“-Modus genießen. Die Modi „Sport“ und „Sport +“ reduzieren die Seitenneigung spürbar, wenn es der Fahrer in Kurven flotter angeht. Darüber hinaus optimiert das System das Ansprechverhalten der Lenkung, so dass diese nicht mehr ganz so leichtgängig ausfällt. Auf der Autobahn erweist sich der „Sport“-Modus als gute Wahl, da dieser mehr Feedback von der Straße bietet und zugleich nicht so hart ausfällt wie der „Sport +“-Modus.

So agil wie ein BMW 5er oder ein Jaguar XF ist diese E-Klasse in Kurven nicht, fährt aber dank des hohen Grips und der guten Beherrschbarkeit überraschend flott durch Kurven. Wenn es der Fahrer zu schnell angeht, kündigt sich der Grenzbereich durch ein sicheres Untersteuern beziehungsweise Schieben über die Vorderachse an.

Drive Pilot bei der Mercedes-Benz E-Klasse: Zurücklehnen und sich bis 210 km/h fahren lassen

Eines der Highlights der neuen Mercedes-Benz E-Klasse stellt zweifellos der „Drive Pilot“ dar, der bereits bis 210 km/h teilautonomes Fahren sowie zwischen 80 und 180 km/h automatisierte Spurwechsel ermöglicht. Beim ersten Mal ist es ein komisches Gefühl, bei höherer Geschwindigkeit auf der Autobahn die Hände vom Lenkrad zu nehmen und dem Auto die Kontrolle zu übergeben. Doch bereits nach kurzer Zeit vermittelt die E-Klasse das benötigte Gefühl von Sicherheit. Das radar- und kamerabasierte System erkennt andere Fahrzeuge, Verkehrsschilder, Tempolimits und die weißen Linien auf der Fahrbahn einwandfrei.

Befindet sich auf der gleichen Spur ein langsamer fahrendes Auto, bremst die E-Klasse weich ab - gleiches gilt bei Tempolimits. Ist die Spur wieder frei, beschleunigt die E-Klasse erneut auf die zuvor eingestellte Geschwindigkeit. Das automatische Anbremsen und Wiederanfahren innerhalb von bis zu 30 Sekunden nach einem Stopp funktioniert bei Staus und zähfließendem Verkehr reibungslos. Bis auf die Tatsache, dass ich ca. alle 30 Sekunden kurz meine Hände ans Lenkrad legen muss, übernimmt die E-Klasse das Fahren.

Bis 130 km/h kann das System wie in einem Schwarm durch Berücksichtigung von umgebenden Fahrzeugen und Parallelstrukturen auch bei nicht eindeutigen Linien, zum Beispiel in Baustellen, oder sogar ohne Linien weiterhin aktiv eingreifen. Das bedeutet allerdings auch, insbesondere bei Baustellen darauf zu achten, dass sich ein anderes Fahrzeug vor einem befindet, der Vorausfahrende nicht plötzlich die Spur wechselt und die gelbe Markierung noch deutlich genug ist. Sonst würde die E-Klasse andere Fahrzeuge schneiden und es kann passieren, dass die E-Klasse dem Vorausfahrenden bei einem Spurwechsel einfach folgt oder Bekanntschaft mit der Betonwand macht.

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Doch wir beschränken den Test nicht nur auf die Autobahn. Sogar auf Landstraßen und in Innenstädten mit deutlich erkennbaren Fahrbahnlinien arbeitet das System ohne Vorausfahrende, sofern es sich um moderate Kurven handelt. Bei scharfen Kurven und roten Ampeln ohne einen Vorausfahrenden muss der „Drive Pilot“ noch passen und würde kompromisslos geradeaus weiter fahren.

Beeindruckend funktioniert der Spurwechsel zum Überholen auf mehrspurigen Straßen: Den Blinkerhebel beim teilautonomen Fahren komplett heruntergedrückt oder hochgezogen, scannt die E-Klasse den Verkehr auf der Nachbarspur und schert sanft in den fließenden Verkehr der anderen Spur ein, wenn diese als frei erkannt wurde.

Das Fahren gestaltet sich mit dem „Drive Pilot“ deutlich entspannter. Insbesondere bei zähfließendem Verkehr und Staus profitieren die Besitzer deutlich von dem Plus an Entspannung. Bei Kurven und in Baustellen muss der Fahrer noch aufpassen. Der „Drive Pilot“ stellt den nächsten Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren in einem heutigen Serienfahrzeug dar.

Innenraum Mercedes-Benz E-Klasse: Raum für Luxus - das ist Reisen in der 1. Klasse

Der Innenraum der Mercedes-Benz E-Klasse schlägt seine Konkurrenten deutlich und erinnert an die S-Klasse: Die Qualität und die Materialien sind exzellent. Bei unserem Testwagen fällt sofort das umfangreich zum Einsatz gelangende Designo-Leder in einer feinen beige-braunen Kombination ins Auge, was sich bis auf die komfortablen Sitze erstreckt. Schwarze Hölzer im Yachting-Look mit Kontrastlinien und der Einsatz von schwarzem Klavierlack in der Mittelkonsole setzen ebenso Akzente wie die zahlreichen Aluminium-Elemente. Alles wirkt hochwertig und luxuriös.

Auf den vielfach elektrisch einstellbaren, beheizbaren und klimatisierten Vordersitzen samt Massagefunktion können rund zwei Meter große Personen bequem Platz nehmen. Neu gegenüber dem Vorgänger sind die beheizbaren Armauflagen für die Fahrertür und die Mittelkonsole als „Wärme Komfort Paket“. Die Rücksitze im Fond bieten Komfort für über zwei Meter große Mitreisende.

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Infotainment: Alles vom Feinsten - und dazu noch eine Weltpremiere

Doch die E-Klasse setzt nicht nur auf höchsten Komfort, sondern entpuppt sich darüber hinaus als echte Hightech-Limousine. Als Blickfang erweisen sich zwei 12,3-Zoll-Displays (jeweils 31,2 Zentimeter Bilddiagonale, die optisch zu einem Widescreen-Cockpit, das als Kombiinstrument ein großes Display mit virtuellen Instrumenten im direkten Blickfeld des Fahrers sowie ein Zentraldisplay über der Mittelkonsole beinhaltet. Das Screen-Design kann der Fahrer zwischen drei verschiedenen Stilen selbst wählen: „Classic“, „Sport“ und „Progressive“.

In Verbindung mit dem Infotainment-System „Comand Online“ lässt die E-Klasse bezüglich Infotainment, Navigation und Kommunikation kaum Wünsche offen. Zu den wichtigsten Features zählen die modernen Navigationsdienste, insbesondere die Ermittlung von Verkehrsdaten in Echtzeit, um zum Beispiel Staus umfahren zu können. Auf Wunsch kann sich der Fahrer fotorealistische Gebäudedarstellungen, 3D-Kartenrotationen oder Satellitenbilder anzeigen lassen. Weitere Highlights stellen Online-Updates für das Kartenmaterial und in die Navigationskarte integrierte Online-Inhalte zu aktuell verfügbaren Parkplätzen oder Kraftstoffpreisen dar.

Die Car-to-X-Communication ermöglicht ferner den Austausch aktueller Verkehrsinformationen zwischen entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen und kann zum Beispiel vor Pannenfahrzeugen auf der Strecke oder Fahrbahnglätte warnen.

„Mercedes-Benz Apps“ lässt sich, zum Beispiel zur Abfrage der Wetterlage, für Internet-Radio oder die Sonderzielsuche, auch während der Fahrt nutzen. Über den WLAN/WiFi-Hotspot können bis zu drei Passagiere ihr Laptop oder ihren Tablet-PC mit dem Internet verbinden. Smartphones lassen sich über „Android Auto“ oder „Apple CarPlay“ in das Bedien- und Anzeigesystem des Fahrzeugs integrieren.

Erstmals in einem Serien-Auto gibt es „Touch Controls“ in den Speichen des Multifunktions-Lenkrads. Wie die Oberfläche eines Smartphones sind die beiden Felder berührungssensitiv und reagieren auf die Wischbewegungen eines Fingers. Damit kann der Fahrer alle Funktionen des Infotainment-Systems einfach steuern und braucht dazu nicht die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Ein Drücken der „Touch Controls“ löst die mit Wischgesten angewählte Funktion aus.

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Eine weitere Eingabemöglichkeit bietet ein Touchpad auf der Mittelkonsole, um alle Funktionen per Ein- und Mehrfingergesten zu bedienen. Zudem erlaubt das Touchpad die Eingabe von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mittels Handschrift. Eine Sprachsteuerung rundet die Möglichkeiten zur Steuerung des Infotainment-Systems ab.

Fahrerassistenzsysteme: Smartphone übernimmt das Ein- und Ausparken

In puncto Technik und Fahrerassistenz-Systeme zieht die neue Mercedes-Benz E-Klasse alle Register. Zu den coolsten Features zählt der „Remote Park Pilot“, der das Ein- und Ausparken über das Smartphone ermöglicht. Das ist sehr hilfreich bei engen Parklücken und Garagen.

Die E-Klasse findet eine geeignete Parklücke, der Fahrer stellt das Auto ab und steigt aus. Mit seinem Smartphone in einem Umkreis von drei Metern um das Fahrzeug stehend, kann der Nutzer die E-Klasse von außen in Bewegung setzen, die das Lenken, das Bremsen und die Richtungswechsel automatisch durchführt, solange der Fahrer eine kontinuierliche Bestätigungsgeste auf dem Smartphone ausführt. Das funktioniert einwandfrei, sowohl beim Quer- oder Längsparken sowie vorwärts und rückwärts. Genauso einfach lässt sich die E-Klasse aus einer Parklücke ausrangieren.

Zusätzlich ist ein Explorations-Modus verfügbar, bei dem sich das Fahrzeug, beispielsweise in Garageneinfahrten, bis zu fünfzehn Meter vorwärts oder rückwärts geradeaus manövrieren lässt und sich dabei an erkannten Hindernissen vorbeitasten kann, ohne diese zu berühren.

Serienmäßig an Bord befindet sich ein aktiver Bremsassistent, der bei drohenden Crash-Situationen automatisch bremst und außer langsamer fahrenden, anhaltenden oder stehenden Fahrzeugen auch querende Fußgänger erkennt. Gegen Aufpreis überwacht das System den Querverkehr an Kreuzungen. Ebenfalls serienmäßig gibt es eine Müdigkeitswarnung und einen Seitenwind-Assistenten, der den durch starke Seitenwindböen verursachten Spurversatz des Fahrzeugs deutlich abschwächen kann.

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Der Ausweich-Lenk-Assistent unterstützt den Fahrer mit zusätzlichen, kontrollierten Lenkmomenten bei einem Ausweichmanöver. Bekannte Systeme, wie zum Beispiel ein Spurhalte-Assistent und ein Totwinkel-Assistent, sind eine Selbstverständlichkeit für die Mercedes-Benz E-Klasse. Das neue, gestochen scharfe Head-up-Display informiert derweil unter anderem über Geschwindigkeit, Tempolimits und Navigationsanweisungen.

Mercedes-Benz E-Klasse Kofferraum: Da passt richtig viel rein

Der Kofferraum der neuen Mercedes-Benz E-Klasse bietet für eine Limousine großzügige 540 Liter Gepäckraumvolumen. Die Ladekante liegt in einer guten Höhe. Doch die hohe Stufe nach innen erschwert das Be- und Entladen. Dafür besitzt der tiefe Kofferraum einen guten Zuschnitt und bietet viel Platz für Koffer und Gepäck.Für kleine Mitbringsel bietet die E-Klasse zahlreiche Fächer und Ablagen im Innenraum, wie zum Beispiel in der Mittelkonsole zwei Becherhalter und ein riesiges Fach. In den Fächern der Türen lassen sich sogar 1,5 Liter große Wasserflaschen unterbringen.

Fazit:

Andere Limousinen in diesem Segment sind sportlicher als der Mercedes-Benz E 220 d. Aber wer auf höchsten Komfort, einen effizienten Antrieb und dazu auf technische Innovationen an Bord setzt und genau das bevorzugt, der trifft mit dem Mercedes-Benz E 220 d eine hervorragende Wahl. Mercedes-Benz gelang es, den BMW 5er, den Audi A6 und den Jaguar XF in genau diesen Punkten in den Schatten zu stellen.

Technische Daten Mercedes-Benz E 220 d:

Antriebsart: Hinterradantrieb
Hubraum Vierzylinder-Diesel: 1.950 cm³
Leistung: 143 kW/194 PS bei 3.800 U/min
Drehmoment: 400 Nm bei 1.600-2.800 U/min
Getriebeart: 9G-Tronic-Automatik
Vmax: 240 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 7,3 Sekunden
Leergewicht nach EG: 1.680 Kilogramm
Durchschnittsverbrauch: 3,9 l/100 km
CO2-Emission: 102 g/km
Preis: ab 47.124 EUR

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