Test: Komo-Tec Lotus Elise

, 24.08.2007


Ein Fliegengewicht auf der Nordschleife, ein böses Fliegengewicht. Diesmal im Test: die Komo-Tec Lotus Elise.

[strong]Karosserie[/strong]

Schon im Stand wirkt der Lotus sauschnell. Nichts hat sich am Basis-Design geändert, und das ist gut so, denn diese Kreuzung aus Sportwagen und Insekt ist nach wie vor ein echter Eyecatcher.
Die Front blinzelt böse aus Hornissenaugen. Nur Fühler fehlen noch. Die ledersitzschalen sind bequem und geben sicheren Halt. Ansonsten weht der puristische Geist von nacktem Aluminium durch den Innenraum.

[strong]Antrieb[/strong]

Herzstück der Elise ist der PS-Starke Motor aus dem Hause Honda. Früher noch mit 200 PS im Civic Type-R, nun in englischer Behausung versammeln sich dank anderer Kolben und Nockenwellen muntere 235 PS bei 8.000 Touren.

[strong]Fahrdynamik auf der Nordschleife[/strong]

Trotz der niedrigen Fahrzeughöhe und den geringen Federwegen schlägt der grüne Schreihals sogar im Karussell nicht durch. Der Grenzbereich ist durch die starke Überhöhung noch schmaler. In der Fuchsröhre besser auf keinen Kerb kommen, erst recht nicht im sechsten Gang.
Dank Yokohama Sportreifen ist das Gripniveau ungewöhnlich hoch, am Limit bewegt dreht die Elise beim lupfen leicht das Heck ein.

[strong]Fazit[/strong]

Selbst gekonnt bewegte Motorräder sind für den Samurai-Lotus ein willkommenes Fressen, aber bitte nur links überholen, sonst drohen - und das ist kein Witz - Punkte in Flensburg.
Fahrbarkeit und Speed volle 10 Punkte. So schnell sind 2-Liter-Autos
wirklich selten. Doch zum unangenehmen Teil: Der komplette Motorumbau mit Sechsgang-Getriebe und umgearbeiteten Antriebswellen kostet neben 20 Kilo Mehrgewicht unhandliche 23.000 Euro. Immerhin: Das Fahrwerk ist auch mit drin.

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