Susie Wolff: Rückkehr in die DTM? "Auf keinen Fall"

, 02.07.2015

Susie Wolff konzentriert sich derzeit voll auf ihre Aufgaben als Entwicklungsfahrerin von Williams in der Formel 1 und schließt eine Rückkehr in die DTM aus

Susie Wolff hat es weiter gebracht als viele andere Rennfahrerinnen. Als die Williams-Entwicklungsfahrerin 2014 beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone das erste Freie Training bestritt, war sie seit mehr als 20 Jahren die erste Frau, die an einer offiziellen Session eines Formel-1-Rennwochenendes teilnahm. Am Freitag wird Wolff, wieder in Silverstone, bereits zum vierten Mal als Freitagstesterin zum Einsatz kommen.

Die Aussicht, dass daraus in absehbarer Zeit einmal mehr werden wird, hat Wolff allerdings nichts. Wie schlecht ihre Chancen auf einen möglichen Renneinsatz bei Williams stehen, musste sie zu Beginn der Saison 2015 erfahren, als das Team Adrian Sutil als Ersatzfahrer für die Stammpiloten Valtteri Bottas und Felipe Massa verpflichtete.

Doch obwohl Renneinsätze in der Formel 1 für Wolff derzeit außer Reichweite sind, kommt ein Engagement in einer anderen Serie für sie nicht in Frage. "Es gibt andere Möglichkeiten, aber die schaue ich mir nicht genauer an, weil ich mit dem, was ich mache, glücklich bin", sagt Wolff im Interview mit 'Crash.net'.

Insbesondere eine Rückkehr in die DTM, in der sie von 2006 bis 2012 an den Start gegangen war, schließt die 32-Jährige kategorisch aus. "Zurück in die DTM? Auf keinen Fall! Das habe ich hinter mir, das war sehr hart", so Wolff. Sie sei in der Formel 1 nun am Gipfel des Motorsports angekommen und wolle nicht mehr den Schritt zurück machen.

Auch die 24 Stunden von Le Mans, mit denen nicht erst seit dem Sieg von Nico Hülkenberg einige Formel-1-Sars liebäugeln, reizen Wolff derzeit nicht. "Ich habe mir Le Mans angeschaut und hatte Spaß an der Übertragung, aber mein Fokus liegt derzeit nur auf der Formel 1", sagt Wolff. Ohnehin sei sie eine Person, die nicht allzu weit in die Zukunft blickt.

Eine mögliches Betätigungsfeld für die Zeit nach ihrem Engagement in der Formel 1 hat Wolff aber schon im Blick: Die Förderung des weiblichen Rennfahrernachwuchses. "Ich unterstütze derzeit ein junges Mädchen in der Formel 3, Tatiana Calderon. Sollte ich es nicht in die Formel 1 schaffen, werde ich sicherlich Zeit und Kraft dafür verwenden, der nächsten Generation zu helfen."

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