Eriksson vor seinem größten Triumph

, 12.09.2012

Jimmy Eriksson kann schon am kommenden Wochenende am Nürburgring seine starke Saison krönen und den Titel im Formel-3-Cup holen

Schon am kommenden Wochenende kann die Entscheidung um den Meistertitel im ATS Formel-3-Cup fallen. Der Schwede Jimmy Eriksson hat sich mit 86 Punkten Vorsprung in eine exzellente Lage gebracht. Maximal 75 Punkte sind am 15. und 16. August auf dem Nürburgring zu holen und dann noch mal 75 Zähler am letzten September-Wochenende in Hockenheim. Dass der erfahrene 21-Jährige aus dem Team Lotus noch längst nicht am Ziel ist, zeigt seine Ausbeute bei den beiden vergangenen Veranstaltungen: magere 53 Punkte sprangen für Eriksson heraus. Und die Konkurrenz wird immer stärker.

Vor allem die Rookies steigern sich von Rennen zu Rennen, sie profitieren von jeder Runde, die sie absolvieren. Mit dem Österreicher Lucas Auer und dem Australier Mitchell Gilbert sind zwei von ihnen schon ganz vorne angekommen. Auer, der in der Woche vor dem Nürburgring-Event seinen 18. Geburtstag feierte, lauert nicht nur auf den Vizetitel, sondern auch auf die 10.000 Euro, die es im Rookie-Pokal zu kassieren gibt. "Das wäre mehr, als ich vor der Saison erwartet habe", grinst der Neffe von Formel-1-Legende Gerhard Berger.

Hinter Auer ist Sato auf dem dritten Tabellenplatz wieder erstarkt. Der Formel-3-Routinier aus Japan wähnt seine Durststrecke überwunden, nachdem er auf dem Lausitzring vor drei Wochen endlich wieder auf dem Siegerpodest stand. Für Gilbert gilt das Gleiche wie für Auer: der 18-Jährige kann locker noch Vizemeister und bester Formel-3-Neuling des Jahres 2012 werden.

Man sollte bei den Saisonrennen 22, 23 und 24 aber unbedingt auf den Dallara mit der Startnummer 19 achten. Hier sitzt mit Tom Blomqvist ein absoluter Formel-3-Kenner im Cockpit. Der 18-Jährige ist immer für Siege und Bestzeiten gut. Mit dem Ausgang der Meisterschaft hat Blomqvist allerdings nichts mehr zu tun, da er wegen einer Terminüberschneidung das Finale in Hockenheim nicht bestreiten wird.

Von einer ganze Reihe Piloten geht immer Gefahr aus. Rene Binder, Yannick Mettler, Artem Markelow, Dennis van de Laar oder auch Luca Stolz bilden das starke, vordere Mittelfeld. Podestplätze hat jeder Einzelne schon eingefahren, der ganz große Durchbruch könnte schon an diesem Wochenende in der Eifel stattfinden.

Nachdem Stolz in den Formel-3-Cup wechselte, hat mit Andre Ruderdorf der zweite Deutsche das Heft in der Formel-3-Trophy fest in die Hand genommen. Der Titel in dieser separaten Wertung scheint ihm sicher, so wie dem Belgier Jordy Weckx der Vizetitel winkt. Wer allerdings für Platz drei das Preisgeld kassieren wird, ist fraglich, der Italiener Luca Iannaccone oder der Schweizer Dominik Kocher.

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