McLaren grinst: Wochenbestzeit für Vandoorne

, 07.11.2013

Stoffel Vandoorne hat sich am letzten GP2-Testtag die Wochenbestzeit gesichert - und somit Ferrari-Junior Marciello ausgestochen - Rote Flaggen für Abt und Binder

Nach Ferrari-Junior Raffaele Marciello am ersten Tag hat nun auch McLaren-Nachwuchs Stoffel Vandoorne am dritten Tag der GP2-Testfahrten in Abu Dhabi eine Bestzeit hingeknallt. Der Belgier setzte mit 1:48.657 Minuten in seinem DAMS sogar die schnellste Zeit der Testwoche, die mit dem heutigen Tag ihren Abschluss findet - wie im Übrigen auch die komplette GP2-Saison. Zweiter wurde heute überraschend der Italiener Giovanni Venturini (Trident/1:48.710) vor dem gestrigen Schnellsten Rio Haryanto (Caterham/1:48.796).

Formel-3-Europameister Raffaele Marciello wechselte heute in das Meister-Cockpit von Fabio Leimer und wurde im Racing-Engineering-Boliden Vierter. Für Daniel Abt endet die missglückte GP2-Saison am heutigen Donnerstag versöhnlich: Auch wenn der Deutsche seinen Hilmer-Boliden am Vormittag vorzeitig abstellen musste, beendete er den Tag zufriedenstellend auf Rang fünf.

Ein ähnliches Erlebnis hatte auch der Österreicher Rene Binder zu überstehen, der mit seinem gestrandeten Lazarus ebenfalls am Vormittag für Rote Flaggen sorgte. Seine Zeit reichte heute allerdings nur für den 22. Rang. Damit lag er zwei Plätze hinter seinem Schweizer Kollegen Simon Trummer, der seinen Rapax auf dem Yas Marina Circuit auf Rang 20 schieben konnte. Dass Zeiten aber wieder einmal nicht alles sind, beweist erneut Sam Bird, der wie gestern nur Letzter wurde, sich mit seinem Programm aber vollends zufrieden zeigte.

Ob der Brite im kommenden Jahr wieder am Start ist, wird sich in den kommenden Wochen herausstellen. Den letzten Auftritt heute hatte aber auf jeden Fall das Addax-Team, das sich zu seinem endgültigen GP2-Abschied mit Facu Regalia und Jordan King noch zweimal in den Top 10 klassieren konnte. Die GP2 verabschiedet sich somit in die Winterpause, bevor Anfang des Jahres die Motoren zum nächsten Test dröhnen - wann, das ist aber noch offen.

Die Testzeiten im Überblick

1. Stoffel Vandoorne (DAMS) - 1:48.657 Minuten

2. Giovanni Venturini (Trident) - 1:48.710

3. Rio Haryanto (Caterham) - 1:48.796

4. Raffaele Marciello (Racing Engineering) - 1:49.052

5. Daniel Abt (Hilmer) - 1:49.090

6. Tio Ellinas (MP) - 1:49.157

7. Johnny Cecotto jun. (Rapax) - 1:49.256

8. Facu Regalia (Addax) - 1:49.373

9. Stephane Richelmi (DAMS) - 1:49.374

10. Jordan King (Addax) - 1:49.440

11. Will Stevens (Caterham) - 1:49.570

12. Andre Negrao (Carlin) - 1:49.600

13. Nathanael Berthon (Arden) - 1:49.611

14. Julian Leal (Hilmer) - 1:49.680

15. Arthur Pic (Arden) - 1:49.690

16. Mitch Evans (Racing Engineering) - 1:49.704

17. Daniel de Jong (MP) - 1:49.727

18. Dani Clos (Lazarus) - 1:49.854

19. Jazeman Jaafar (Carlin) - 1:49.912

20. Simon Trummer (Rapax) - 1:49.982

21. Nikolai Marzenko (ART) - 1:50.110

22. Rene Binder (Lazarus) - 1:50.294

23. Conor Daly (ART) - 1:50.312

24. Gianmarco Raimondo (Trident) - 1:50.919

25. Artjom Markelow (Russian Time) - 1:51.165

26. Sam Bird (Russian Time) - 1:51.696

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