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Giugiaro Frazer-Nash Namir: Mit 300 km/h das schnellste Hybrid-Fahrzeug
C. Brinkmann, 03.03.2009
Starke und effiziente Sportwagen mit Hybridantrieb könnten die Zukunft bestimmen. Eine weitere Etappe zur Entwicklung stellt das neue, über 300 km/h schnelle und zugleich besonders umweltfreundliche Concept Car „Giugiaro Frazer-Nash Namir“ dar - Italdesign Giugiaro begann die sportliche Hybrid-Forschung bereits im Jahre 2004 mit dem Projekt „Alessandro Volta“. Der gemeinsam mit dem Hybrid-Systementwickler Frazer-Nash realisierte Namir stellt nun die neueste Evolutionsstufe dar, die aktuell das schnellste Hybrid-Fahrzeug der Welt darstellen dürfte und ihre Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon feiert (05.03.2009 - 15.03.2009).
Aluminium und Karbon für einen Tiger-Stil
„Namir“ bedeutet in der arabischen Sprache „Tiger“. Dieser Name erfasst bereits besondere Merkmale wie Eleganz und Kraft, Aggression und Harmonie der Linien. Beim Anblick des Giugiaro Frazer-Nash Namir fallen sofort die stark ausgeprägten sportlichen Eigenschaften ins Auge. Das zweisitzige Coupé ist durch ein schnittiges, klares Layout gekennzeichnet. Den aggressiven, in der Kombination an einen Tiger erinnernden Charakter unterstreichen saubere, kantige Linien und die chromatischen Kontraste des sonnigen Orange der Karosserie, den dunklen Scheiben und den schwarzen Abdeckungen der Lufteinlässe.
Das Leitmotiv des Designs ist ein Diamant, der bei jeder Ansicht des Concept Cars in den Stilelementen wiederzufinden ist - inspiriert vom historischen Logo von Frazer-Nash, deren Wurzeln auf den im Jahr 1923 von Archie Frazer-Nash in England gegründeten Hersteller von Sportwagen und Formel-1-Fahrzeugen zurückgehen; die Produktion von Autos endete im Jahre 1957. Fehlen darf selbstverständlich nicht das klassische rote „G“, dem Kennzeichen aller von Giugiaro entworfener Prototypen, das in der Mitte des Kühlergrills prangt.
Die Vorderansicht lässt die Rennambitionen des Fahrzeuges erahnen, betont durch die aggressiv abfallende V-Form des mittleren Bereiches. Ein großer Lufteinlass im Kühlergrill, die Form der konvergenten, an die Augen eines Raubtieres erinnernden Scheinwerfer und die hoch liegenden Kotflügel eingebunden sind, heben den Auftritt zusätzlich hervor.
Struktur und Optik in Symbiose
Von struktureller und optischer Bedeutung ist die großflächige Windschutzscheibe. Die V-Form der Verglasung dringt bis zur Mitte der vorderen Motorhaube vor und verlängert dadurch ideell deren geometrisches Motiv auf dem Dach. Entlang der Seiten befinden sich an der Unterseite Solarzellen, welche die Klimaanlage antreiben. Die ästhetische Kontinuität wird bei geschlossenem Fahrzeug deutlich: Die Verglasung erstreckt sich von der Motorhaube über den Kopf von Fahrer und Beifahrer nach oben, um dann seitlich über die Türen mit Scherenöffnung zu den hinteren Rädern hin abzufallen und in den großen Lufteinlässen zusammenzulaufen.
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