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Maserati Quattroporte: Das zweite Meisterwerk
C. Brinkmann, 24.06.2008
Der Maserati Quattroporte lässt sich durchaus als italienisches Meisterstück betrachten. Nach fünf erfolgreichen Jahren mit mehr als 15.000 verkauften Einheiten präsentiert sich die nunmehr bis zu 430 PS starke Sport-Limousine in einem frischen Gewand mit neuen technischen Merkmalen. Der Marktstart erfolgt im September 2008.
Die Geschichte der Kunst zeichnet sich durch waghalsige Maler aus, die vorhandene Konventionen herausforderten und wegweisende Werke schufen. Einige Künstler stellten sich dabei sogar der Herausforderung, eigene Werke zu remodelieren und sie somit auf eine höhere Ebene zu befördern.
Leonardo Da Vinci erstellte eine zweite Version seines Meisterstücks „Madonna in der Felsengrotte“ und 400 Jahre später interpretierte Matisse die Original-Version von „Le Luxe“ neu. Beide stellen essentiell neue Werke dar, obwohl sie in Größe und ähnlicher Komposition zum Original stehen; es ist der neue Stil, welcher der zweiten Version den größten Einfluss verleiht. Mit einem ähnlichen Grad an Gleichartigkeit bringt Maserati nun sein zweites „Gemälde“: den neuen Maserati Quattroporte.
Dank der Handschrift von Pininfarina zeigt sich der Maserati Quattroporte nun frischer und moderner und behält dabei seine Klasse, den Glamour und die Exklusivität, die seinen Charakter ausmachen. Die Persönlichkeit des Flaggschiffes wird nun in zwei Versionen präsentiert: Quattroporte und Quattroporte S.
Der aufgefrischte Quattroporte weist wesentliche Veränderungen im Design auf. Ein neuer Grill mit vertikalen Streben erinnert an das Gesicht des GranTurismo. Auch die LED Front- und Heckleuchten sind neu. Die Zierleiste unter den Türen ist nun deutlicher erarbeitet und verlängert ihre Linie bis hin zu den modifizierten Stoßfängern. Dynamischer und stromlinienförmiger wirken derweil die neu gezeichneten Außenspiegel.
Im Interieur überzeugt eine aufgefrischte Mittelkonsole; die Bedienungselemente ordnete Maserati außerdem zum Zweck einer einfacheren Bedienung völlig anders an. Auch das neue Multimedia-System überarbeiteten die Macher komplett.
Den Quattroporte treibt der bewährte V8-Motor mit 4,2 Litern Hubraum und 400 PS an, während der Quattroporte S das 4,7 Liter große V8-Triebwerk aus dem GranTurismo S erhält, das in der Limousine 430 PS leistet und für kräftigen Vortrieb sorgen dürfte. Die Kraftübertragung erfolgt bei den zwei Varianten über eine 6-Gang-Automatik.
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