AC Schnitzer Mini Eagle: Gebaut, um die Großen zu ärgern

, 28.06.2011


Dieser kleine Mini wurde mit einem Ziel gebaut: der Schnellste zu sein und mit waschechten Sportwagen in einer Liga zu fahren. Sein Name: AC Schnitzer Eagle. Als Basis für den 260 PS starken Briten diente der bereits serienmäßig konsequent sportliche Mini John Cooper Works. Allerdings handelt es sich beim Eagle noch um eine Studie, die allerdings zum intensiven Einsatz auf der Rennstrecke kam, um als Technologieträger für künftige Performance-Produkte für den Mini zu dienen.


Eine der Bemessungsgrundlagen bei Fahrzeugtests sind immer wieder Rundenzeiten auf dem Grand Prix-Kurs in Hockenheim. Bei Tests des Fachmagazins „sport auto“ umrundete der AC Schnitzer Mini Eagle die Strecke mit einer Zeit von nur 1:13,341 Minuten. Im direkten Vergleich konnte der AC Schnitzer Mini Eagle seine Klassenmitbewerber und andere getunte Minis hinter sich lassen.

So ließ der AC Schnitzer Mini Eagle bei Tests von „sport auto“ zum Beispiel den Ferrari California (1:13,5 Minuten), den Mercedes CLK 63 AMG Black Series (1:13,8 Minuten), den Porsche 911 Turbo (1:14,6 Minuten) oder den Ford Focus RS (1:17,8 Minuten) hinter sich - allesamt deutlich stärker motorisiert, aber nicht so agil. Lediglich großen Namen, wie zum Beispiel dem KTM X-Bow, einigen AMG-Modellen oder Caterham musste sich der Kleine geschlagen geben.

Der schnellste Mini bei den Tests der „sport auto“ auf dem Hockenheimring weiß neben der Dynamik mit Power zu überzeugen. So steigerte AC Schnitzer die Leistung des Serientriebwerkes von 211 PS auf 260 PS und das maximale Drehmoment von 260 Nm auf 340 Nm, das nun bei 2.950 U/min anliegt. Dazu kommen eine neue Abgasanlage und eine Reduzierung des Fahrzeuggewichtes um 80 Kilogramm.

 

So ausgestattet, benötigt der AC Schnitzer Mini Eagle nur 5,8 Sekunden für den Spurt von 0 auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Im Vergleich dazu der serienmäßige Mini John Cooper Works: 6,5 Sekunden und 238 km/h.


Ihren Anteil an der Dynamik haben ebenfalls eine Differentialsperre, eine Sport-Kupplung und eine Schaltwegeverkürzung, während eine neue Edelstahl-Abgasanlage für den guten Ton sorgt. Das höhenverstellbare Rennsportfahwerk und die AC Schnitzer Leichtmetallfelgen Mi2 in 18 Zoll setzen fahrdynamisch und optisch das Pünktchen auf dem „i“.

Für das geringere Fahrzeuggewicht und eine ausgeklügelte Aerodynamik verantwortlich zeichnet ein neuer Bodykit aus Carbon. So bestehen die Motorhaube, die Kotflügel, die Heckklappe, der Heckdiffusor, der Dachflügel und die Türen aus dem leichten Hightech-Werkstoff. Dazu kommen Macrolon-Scheiben.

Das veredelte Interieur besticht durch einen Überrollkäfig, Rennschalensitze aus Carbon sowie ein Pedal-Set, eine Fußstütze und ein Handbremsengriff in Aluminium. Derweil greift der Fahrer in ein neues Sportlenkrad von AC Schnitzer. Den Wert des unverkäuflichen Konzeptfahrzeugs beziffert AC Schnitzer auf 62.000 Euro.

3 Kommentare > Kommentar schreiben

29.06.2011

Nice! :applaus: 260 PS sind schon verdammt lustig in dem Zwerg! Sportkupplung? Heisst, wurde von Schnitzer eine Neue verbaut, oder die schon vorhandene gelassen? Weil, die serienmäßige ist im JCW schon verdammt hart und sportlich! Musste mit der Rennsemmel vom Chef zum Glück noch nie durch langen Stop'n Go-Verkehr.

29.06.2011

Ich fasste es in der Presseinfo als neue Sport-Kupplung auf.

29.06.2011

Ah ok. Puuuh, hoffentlich nicht noch härter...sonder nur besser. ;)


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