Audi R8 LMX: Noch stärker, noch schneller und Laser an Bord

, 09.05.2014


Zum Abschluss legt Audi noch einmal richtig nach: 2015 kommt die nächste Generation des Audi R8 auf den Markt. Doch mit dem Audi R8 LMX, der auf nur 99 Exemplare limitiert ist, gibt es die bislang stärkste und schnellste Straßenversion des deutschen Supersportwagens. Mit 570 PS und einer atemberaubenden Beschleunigung, gab sich Audi nicht zufrieden: Der Audi R8 LMX ist das erste bestellbare Serienautomobil auf der Welt mit einem Laser-Fernlicht an Bord. Im Sommer 2014 beginnt die Markteinführung zu einem Preis ab ca. 210.000 Euro.


Power wie kein anderer

Der Audi R8 LMX besitzt ein 5,2 Liter großes V10-Triebwerk, das satte 570 PS und ein maximales Drehmoment von 540 Nm bei 6.500 U/min generiert. Damit avanciert der Audi R8 LMX zum schnellsten Serien-R8 aller Zeiten: In nur 3,4 Sekunden beschleunigt dieser Mittelmotor-Supersportwagen von 0 auf Tempo 100 und beendet seinen starken Vortrieb erst bei 320 km/h. Dem gegenüber steht ein durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch von 12,9 Litern pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 299 g/km entspricht.

Eine Siebengang-S-tronic, dabei handelt es sich um ein Doppelkupplungsgetriebe, überträgt die Kräfte auf den permanenten Allradantrieb. Im Zusammenspiel mit den 19 Zoll großen Rädern montierten die Macher Bremsscheiben aus Carbon-Keramik - die vorderen Scheiben besitzen einen Durchmesser von 380 Millimetern. Hinter den exklusiv designten Felgen mit Reifen im Format 235/35 R19 vorne und 305/30 R19 hinten leuchten rot eloxierte Bremssättel.

Design: Spezielle Akzente für das Sondermodell

Auch optisch setzt das neue Topmodell mit der Individuallackierung in „Arablau Kristalleffekt“ deutliche Akzente. Ein großer, feststehender Carbon-Heckspoiler erhöht den Anpressdruck auf der Hinterachse. Ebenso aus Carbon und mit einem matten Finish versehen, bestehen die Frontspoilerlippe, die seitlichen Flics, die Motorraumabdeckung, die Außenspiegelgehäuse, die Sideblades, der Heckflügel und der mächtige Diffusor. Der Singleframe-Grill, die Lufteinlassgitter an der Front und die Auslassgitter am Heck lackierten die Macher in Titangrau. Die Sportabgasanlage setzen derweil hochglänzend schwarze Endrohre in Szene.

Laser-Fernlicht: So funktioniert es

2008 erhielt der Audi R8 als erstes Serienauto der Welt Voll-LED-Scheinwerfer, 2012 folgte das Blinklicht mit dynamisierter Anzeige. Mit dem Matrix LED-Scheinwerfer, der 2013 in der Überarbeitung des A8 sein Debüt gab, schlug Audi ein neues Kapitel in der automobilen Beleuchtungstechnik auf. Im R8 LMX zündet Audi die nächste Stufe: den Laser-Spot für das Fernlicht, der die Sichtweite nochmals deutlich steigert.


Der Laser-Spot, der ab 60 km/h aktiv wird, ergänzt das LED?Fernlicht des Audi R8 LMX und bringt dem Fahrer aufgrund der hohen Reichweite ein großes Plus an Sicht und Sicherheit. Eine intelligente Kamerasensorik erkennt andere Verkehrsteilnehmer und blendet diese aktiv aus.

Beim neuen Laser-Fernlicht generiert jeweils ein Laser-Modul pro Scheinwerfer einen Lichtkegel mit der doppelten Leuchtweite des Voll-LED?Scheinwerfers. Pro Modul gelangen vier leistungsstarke Laserdioden zum Einsatz, die bei einem Durchmesser von nur 300 Mikrometern einen blauen Laserstrahl mit einer Wellenlänge von 450 Nanometern erzeugen. Ein Phosphorkonverter wandelt den Laserstrahl in verkehrstaugliches weißes Licht um. Im neuen, aber noch nicht bestellbaren BMW i8, der ebenfalls ein Laser-Licht besitzt, arbeitet der gleiche Laser-Chip von Osram.

Innenraum: Blau und Carbon bestechen

Im schwarzen Innenraum setzt Audi die dynamische Linie mit blauen Akzenten konsequent fort. Die klappbaren Schalensitze bezogen die Macher in Feinnappa-Leder mit sepangblauer Rautensteppung und lackierten die Lehnen-Abdeckungen in „Arablau“. Dezente Kontraste setzen darüber hinaus sepangblaue Nähte an den Sitzen, am Handbremsgriff, an der Konsole des Mitteltunnels, am Lenkrad und an der Hutze des Kombiinstrumentes. Der Dachhimmel in schwarzem Alcantara und die Türverkleidung in schwarzem Feinnappa-Leder greifen die sepangblaue Rautensteppung der Schalensitze auf.

Feine Details ergänzen das Interieur. An den Abdeckungen der Mitteltunnelkonsole und des Handbremshebels, an den Dekoreinlagen in den Türen und an dem Bogen um das Cockpit setzt Audi auf Carbon in matter Optik. Die Carbon?Einstiegsleisten integrieren währenddessen beleuchtete Aluminium-Einlagen, welche die Limitierungssignierung tragen. Feinnappa-Leder ziert außerdem den Wählhebel der „S tronic“ und die Kniepads. Die Fußmatten besitzen zu guter Letzt schwarze Keder und sepangblaue Nähte.

LMX: Das Geheimnis hinter der Namensgebung

Doch wofür steht die Abkürzung LMX? Der GT-Rennwagen auf Basis des Audi R8 trägt die Zusatzbezeichnung „LMS“ (Le Mans Series). Das „LM“ lehnte Audi an die Namensgebung des R8 LMS an, um die Brücke zum Motorsport zu schlagen. Der hochdrehende Mittelmotor, die Doppelquerlenker-Aufhängungen und die Aluminiumkarosserie des Audi R8 sind beispielsweise eng an den Motorsport angelehnt. Das „X“ steht beim Audi R8 LMX schließlich für eine exklusive Sonderserie, die technische Innovationen bietet.

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