Bissige Weltpremiere: Dodge Viper SRT 10 Coupé

, 06.01.2005

Das brandneue Dodge Viper SRT 10 Coupé setzt die Tradition von atemberaubender Kraft und Leistung fort und rundet die legendäre Viper-Linie nach oben hin ab. Die dritte Generation des Dodge Viper trat erstmalig 2003 in Form eines Roadsters in Erscheinung. Zum Modelljahr 2006 wird der Dodge Viper nun im brandneuen Coupé-Styling debütieren und seine Weltpremiere auf der Los Angeles Motor Show (07.01.2005 - 16.01.2005) feiern.


Das brandneue Dodge Viper SRT 10 Coupé ist die natürliche Weiterentwicklung seiner Vorgänger. Für Enthusiasten verkörpert dieses Coupé den ultimativen amerikanischen Sportwagen. Das Außendesign des brandneuen Dodge Viper SRT 10 Coupé unterscheidet sich dabei deutlich von dem des Cabriolets, stellt aber gleichzeitig die Verbindung zum legendären Viper-Erbe dar.
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Überragende SRT-Performance, die auch bei der neuen Viper wie gewohnt Maßstäbe setzt: 10 Zylinder, 8.3 Liter Hubraum, 500 PS und ein Drehmoment von 712 Nm beschleunigen das Coupé in weniger als vier Sekunden aus dem Stillstand auf 96 km/h. Der Motor liefert 90 Prozent seines Drehmoments innerhalb eines breiten Drehzahlbandes von 1.500 bis 5.600 U/min. Ein leistungsstarkes Sechsgang-Schaltgetriebe sorgt für die Kraftübertragung auf die Hinterräder.

Die unerschütterliche Bremskraft der neuen Viper basiert auf Brembo 44/40 Bremsen mit Doppelkolben-Bremssätteln vorn und Brembo 42/38 Bremsen (ebenfalls mit Doppelkolben-Bremssätteln) hinten mit vier 355 Millimeter großen Bremsscheiben. Ein Antiblockiersystem (ABS) verhindert das Blockieren der Räder. Das Ergebnis ist eine überragende Bremsleistung: von 96 auf 0 km/h steht der Viper nach weniger als 30,5 Metern.

Einfaches Handling und prickelndes Fahrerlebnis beim Dodge Viper SRT 10 Coupé lassen sich zurückführen auf eine renntaugliche Einzelradaufhängung mit ultraleichten Hochleistungs-Lenkern und Achsschenkeln aus Aluminium sowie mit Leichtbau-Feder-/Dämpfer-Einheiten. Die Kraftübertragung läuft über ein drehmomentabhängiges Dana 44-4 Hydra-Lok-Sperrdifferenzial.


Für den Kontakt zum Asphalt sorgen Räder aus geschmiedetem Aluminium der Dimension 18 x 10 Zoll vorn und 19x 13 Zoll hinten. Die serienmäßigen Michelin-Reifen verfügen selbst ohne Luftdruck über sichere Notlaufeigenschaften. Reifendrucksensoren in den Ventilschäften informieren den Fahrer bei zu niedrigem Reifendruck.

In vielen Fällen stammt ein Cabriolet von einem Coupé ab. Nach dem Abtrennen des Coupé-Dachs werden allerdings strukturelle Ergänzungen an der Karosserie vorgenommen, um die gewünschte Torsionssteifigkeit wieder zu erlangen, die ohne ein festes Dach verloren gehen würde. Im Falle des Dodge Viper SRT 10 Coupés war jedoch der Ausgangspunkt das Dodge Viper SRT 10 Cabriolet, das sich bereits durch eine kräftige Struktur auszeichnet. Mit der neuen Dachstruktur entwickelt deshalb das Coupé jetzt sogar noch mehr Torsionsfestigkeit als das Cabriolet.

Auch der Aerodynamik wurde im Rahmen des Entwicklungsprozesses Rechnung getragen. So vereint das neue Dodge Viper SRT 10 Coupé aufgrund seiner abfallenden Dachlinie und seines Heckklappen-Spoilers maximale Anpresskraft mit erstklassiger Hochgeschwindigkeitsstabilität. Das Einzige, was die Karosserie des Dodge Viper SRT 10 Coupés mit dem Cabriolet gemein hat, sind Frontspoiler und Kotflügel sowie Motorhaube und Türen. Neben dem neuen Dach und der Heckklappe bietet das Coupé ferner spezielle Frontscheiben-Umrandungen, Seitentürscheiben, Heckspoiler und Zierleisten. Beim Design der Heckklappe stand der Kundenkomfort im Vordergrund, ohne jedoch die strukturelle Einheit außer Acht zu lassen. Die Heckklappe ist optimal in das Heck integriert und ermöglicht aufgrund der niedrigen Ladekante ein einfaches Verstauen von Gepäck. Die Konfiguration des Dodge Viper SRT 10 Coupés lässt einen großzügigen Kofferraum zu: insgesamt 180 Liter. Das sind 110 Liter mehr als beim Viper SRT 10 Cabriolet.


Zum Auftakt wird das Dodge Viper SRT 10 Coupé in Viper-Blau mit strahlend weißen Doppel-Rennstreifen an den Start gehen - eine Anlehnung an einen der berühmtesten Viper überhaupt, den Dodge Viper GTS aus dem Jahr 1996.

Die "Form follows Function"-Strategie wurde auch im Innenraum des neuen Coupés erfolgreich umgesetzt. Für genügend Kopffreiheit - auch mit aufgesetztem Rennhelm – führten die Ingenieure wieder das so genannte "Double-Bubble"-Dach des ursprünglichen Dodge Viper GTS ein. Eine weitere funktionale Besonderheit beim Interieur stellt die Struktur des Dachs und des Dachhimmels dar, die es erlaubt, eine Sicherheitszelle unterzubringen und dennoch ausreichend Kopfraum bietet. Die Innenraumgestaltung des Coupés ist in zwei Farbtönen gehalten.

Ab Herbst 2005 wird das brandneue Dodge Viper SRT 10 Coupé bei den Händlern in den USA erhältlich sein.

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