Die besten Autos 2004

, 05.02.2004

Mehr als 100.000 Leser von auto motor und sport wählten bei der Aktion „Die besten Autos 2004“ ihre automobilen Favoriten: Audi-, BMW- und Mercedes-Images rücken enger zusammen, E-Klasse verliert drastisch, Neuer Golf V schafft nur noch knappen Klassensieg, Mini bleibt Publikumsliebling

Dem Mini gelingt der Hattrick: Drei Jahre in Folge ist er Klassensieger bei den Mini-Cars. Mit 40,5 Prozent aller Stimmen vereint der Kleine aus dem Hause BMW die meisten Wählerstimmen auf sich. Aufgeteilt in zehn Kategorien wählten die Leser unter rund 300 Modellen ihre Gesamt- und Importsieger – und das bereits zum 28. Mal. „Jährlich erwartet die Autoindustrie die Ergebnisse der Leserwahl mit Spannung“, sagt Bernd Ostmann, Chefredakteur des in Stuttgart erscheinenden Magazins. „Die Aktion ‚Die besten Autos’ ist ein Sympathie- und Stimmungsbarometer autointeressierter Menschen.“

Audi und BMW legen zu – Mercedes zündet noch nicht

Bei den prestigeträchtigen Modellen der oberen Mittelklasse kommt es zur Wachablösung: Die früher alles überragende E-Klasse verliert ihre Spitzenposition an den neuen BMW Fünfer. In der Luxusklasse wird die S-Klasse erneut vom dynamischen Audi A8 überholt. Bei den Sportwagen gelingt dem neuen McLaren SLR der Sprung auf Rang zwei, hinter dem neuen Porsche GT. Lediglich bei den Cabrios gewinnt mit dem SL ein Mercedes.

BMW erringt mit dem Mini, dem neuen Fünfer und dem X5 drei Top-Platzierungen, Audi mit seinem A4 in der Mittelklasse und dem A8 zwei, und Porsche steht mit dem GT einmal an der Spitze.

Luxus, Sport und Gelände: Tops und Flops

Die Hoffnungen, die der Maybach noch vor einem Jahr auslösen durfte (2003: 16,0 Prozent), haben sich nicht erfüllt. Die Leser lassen ihn auf 9,3 Prozent abrutschen. Und auch der VW Phaeton schafft keine Sympathiesteigerung: Er fällt von 9 auf 4,8 Prozent ab. In der Luxusklasse dominiert der Audi A8. Die S-Klasse verliert spürbar, der BMW Siebener verliert leicht.

Palastrevolution in der Sportwagen-Klasse: Keiner der drei Vorjahresbesten ist noch auf seinem Platz, allesamt wurden sie von Neuheiten überholt. Der Porsche 911 Carrera/Turbo ist vom Thron auf Platz vier gestürzt, allerdings abgelöst von einem weiteren Modell aus Zuffenhausen, dem Porsche Carrera GT (19,5 Prozent). Auf Platz zwei – ebenfalls zum ersten Mal im Rennen – der Mercedes SLR McLaren (16,5 Prozent). Der dritte Neuling im Bunde ist der BMW Sechser mit 14,8 Prozent, der mit 0,2 Prozent Vorsprung hauchdünn vor dem Rang-Vierten 911 Carrera Turbo liegt.

Dagegen bewegt sich auf den ersten Plätzen der Cabrios wenig. Der Mercedes SL verliert etwas im Vergleich zum Vorjahr, ist jedoch nach wie vor unangefochtener Sieger, gefolgt vom BMW Z4, der sich leicht verbessern kann auf 14,9 Prozent. Einzige Veränderung: Der Porsche 911 Cabrio zieht wieder nach und verdrängt mit 9,4 Prozent den Vorjahres-Dritten Audi A4 Cabrio (8,6 Prozent).

Überraschend gut setzen sich der VW Touareg und der BMW X3 im rauen Terrain der Geländewagen-Klasse durch. Noch im Vorjahr standen der BMW X5 und der Porsche Cayenne hoch in der Gunst des Publikums. 2004 verlieren beide deutlich an Punkten. Während der Münchener seinen Titel mit 20,4 Prozent noch verteidigen kann, muss der Porsche Rang zwei an den VW Touareg abgeben, der als einziger unter den ersten Top-Drei zulegt. Im Hintergrund auf Platz vier scheffelt der Neueinsteiger BMW X3 auf Anhieb viele Sympathiewerte (12 Prozent) und heftet sich dem Cayenne (13,5 Prozent) nah an die Stoßstange.


Luxus, Sportwagen und Cabrios – Die Plätze 1 bis 3 in der Gesamtwertung:

In der Luxusklasse verlieren alle Wettbewerber auf den vorderen Rängen – nur der Audi A8 legt satt zu (36,8 Prozent). Die S-Klasse bleibt auf Platz zwei (16,9 Prozent), der BMW Siebener behält Platz drei (15,1 Prozent). Maybach (9,3 Prozent) und Phaeton (4,8 Prozent) sind chancenlos.

Alles neu in der Sportwagen-Klasse: Der Porsche Carrera GT (19,5 Prozent) startet durch auf Platz eins, ihm folgt der Mercedes SLR McLaren (16,5 Prozent) und auf Rang drei der ebenfalls neue BMW Sechser (14,8 Prozent). Aus dem Rennen sind alle Vorjahressieger: Porsche 911 Carrera Turbo, Super-Sportwagen Enzo Ferrari und Mercedes CL.

Der Mercedes SL (26,7 Prozent) führt unverändert die Kategorie der Cabrios an. Er muss im Vergleich zum Vorjahr leichte Verluste hinnehmen, im Gegensatz zum BMW Z4 (14,9 Prozent), der seine Verfolgerposition ausbaut. Der Porsche 911 Cabrio (9,4 Prozent) holt auf und verdrängt den Audi A4 Cabrio vom dritten Platz.


Luxus, Sportwagen und Cabrios – Die Plätze 1 bis 3 in der Importwertung:

Regelrecht auf Platz eins der Luxusklasse geschossen ist der neue Maserati Quattroporte (28,2 Prozent). Er verweist den Jaguar XJ (17,5 Prozent) auf Rang zwei und beschert ihm herbe Verluste. Ebenfalls neu und sofort sympathisch ist der Rolls-Royce Phantom (14,1 Prozent). Der Bentley Continental konnte seine Werte nicht halten, und auch der Lexus LS 430 wurde vom Dreier-Podest gestürzt.

Traditionelle Namen in der Sportwagen-Klasse: Das Modell Enzo Ferrari (16,5 Prozent) zwar mit Verlusten, aber immer noch auf dem Siegertreppchen. Der Aston Martin V12 Vanquish (13,2 Prozent) hat sich Platz zwei erobert. Auf Anhieb auf Platz drei schafft es der Lamborghini Gallardo (8,3 Prozent). Der Vorjahres-Zweite Lamborghini Murcielago rutscht auf Platz vier.

Sieger bei den Import-Cabrios ist der Ferrari 360 Spider (13,2 Prozent). Sowohl er als auch der Zweite der Klasse, der Maserati Spyder (8,3 Prozent) verlieren im Vergleich zu 2003. Ein leichtes Plus verzeichnet der Peugeot 307 CC (6,4 Prozent) auf Platz drei.


Weitere Informationen: www.auto-motor-und-sport.de

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